Skiurlaub in Walchen

Walchen

(18.03.2010 – 25.03.2010)

Da die Osterfreien in diesem Jahr recht früh lagen, beschlossen wir in diesem Zeitraum noch einmal einen Skiurlaub zu machen. Bei der Suche nach einem geeigneten Skigebiet war es uns wichtig, dass ein Gletscher den Skibetrieb auch so spät in der Saison sicherte, so dass letztlich wieder einmal die Europa-Skiregion ins Blickfeld geriet. Kurz entschlossen telefonierten wir mit Marianne in Walchen bei Zell am See, um bei ihr eine Unterkunft zu bekommen. Und tatsächlich, es klappte. Wir konnten zwar nicht in die Hütte, die sie auf ihrem Grundstück stehen hatte, mieteten aber die Ferienwohnung im Souterrain.

Am 18.03. ging es dann mit dem eigenen Pkw los. Früh morgens ging es los, sodass wir am späten Nachmittag in Zell am See ankamen. Die verbliebene Zeit nutzten wir, indem wir noch kurz einkauften und dann zur Ferienwohnung, die wir bisher nur von einer kurzen Besichtigung her kannten.

Der Empfang war, wie eigentlich immer, sehr herzlich und auch die Ferienwohnung war okay. Auch, wenn ihr etwas das Tageslicht fehlte. Am Abend gingen wir dann noch in Piesendorf etwas essen und dann ins Bett, um uns für den nächsten Tag auszuruhen.

Der nächste Tag startete nach dem Frühstück mit dem Zusammenstellen des Equipments bei dem Skiverleiher an der Areitbahn. Die Areitbahn hatten wir gewählt, da die Schneeverhältnisse im Skigebiet Schmittenhöhe noch ganz gut aussahen und wir dies nutzen wollten, um nicht die gesamte Zeit auf dem Gletscher fahren zu müssen.

Nachdem wir dann unsere Skipässe erworben hatten, ging es auch gleich los. Am Vormittag war es auch noch einigermaßen okay, hier zu fahren. Es war noch kalt und die Sonne hatte den Schnee noch nicht richtig sulzig gemacht.

Gegen Nachmittag wurden die Schneeverhältnisse aber immer schlechter und auf der Areitpiste waren schon erste Flecken Erde zu erkennen. Etwas früher als gewohnt, beendeten wir daher den Skitag und verbrachten stattdessen den Nachmittag im Garten der Ferienwohnung bei Kaffee und Sonnenbad.

Für den folgenden Tag hatten wir uns den Maiskogel als Skigebiet ausgewählt, da dieses größtenteils im Schatten lag. Tatsächlich war es auch gut zu fahren. Besonders angenehm empfanden wir, dass es nicht überfüllt war.

Man konnte richtig gemütlich fahren und es gleiten lassen oder, wie es Sönke immer wieder machte, einfach den Hang runter schießen.

Am frühen Nachmittag machten wir wieder Feierabend und genossen lieber noch etwas die Sonne an der Getränkebude an der Talstation.

Für die weiteren Tage war dann das Skifahren auf dem Gletscher angesagt.

Schnell hatten wir unsere bevorzugten Pisten gefunden und hatten eine Menge Spaß dabei. So gönnten wir uns beispielsweise das Zeitfahren über den gesteckten Slalomkurs.

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Aber auch das Fahren über die anspruchsvolleren Pisten machte bei Sonnenschein mehr Spaß. so stand regelmäßig die Mauererabfahrt, eine schwarze Piste, auf unserem Fahrplan.

Ein Highlight war immer wieder das Fahren durch den Kunpark, der direkt unterhalb des Kitzsteinhorns eingerichtet war. Erreichen konnte man ihn nur über einen Tellerlift, der selbst bei strahlendem Sonnenschein im Schatten lag und immer Wind herrschte.

Die Fahrten durch den Funpark entschädigten aber für vieles.

Erstmalig gingen Sönke und Elli auch durch den Tunnel am Kitzsteinhorn, um den Ausblick von der Panoramaplattform in Richtung Hohe Tauern zu genießen.

Unsere Tage beendeten wir in der Regel am Nachmittag mit einer Fahrt zur Mittelstation, von wo aus wir den Lift in Richtung Tal nahmen. Die Fahrt zur Mittelstation gönnten wir uns allerdings meist nur einmal pro Tag, da sie sehr überfüllt war. Zudem fand sich am Ende eine Senke, die man mit einer mutigen Schussfahrt überwinden konnte. Musste man allerdings abbremsen und hatte nicht genug Fahrt darauf, war kraxeln angesagt.

An der Mittalstation fand sich die Häuslalm, wo wir uns Getränke gönnten und den anderen Skifahrern bei ihren Abfahrten zuschauen konnten.

Nach sieben Tagen Urlaub ging es dann wieder zurück.

Die Rückfahrt gestaltete sich problemlos und wir waren am frühen Abend wieder zurück in Harsum.

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