Eine Uhr muss her

Es stellte sich für uns immer wieder das Problem, dass im Wohnmobil keine Uhr vorhanden war. Insbesondere im Bettbereich nervte uns das immer mehr, da wir, um die Zeit zu sehen, unsere Handys mit nach hinten nahmen. Um dieses Problem zu beseitigen macte ich mich zunächst auf die Suche nach einer Uhr. Sicherlich wäre es einfach eine Wanduhr zu nehmen, einen Nagel ins Holz zu schlagen und die Uhr daran aufzuhängen. Das war aber nicht mein Ziel. Ich wollte eine Anbringung, die ohne große Substanzverletzungen von statten gehen sollte.

Die Uhr war schnell gefunden. Es war eine Digitaluhr in Holzoptik, die alle nötigen Features mitbrachte.

Für die Befestigung war auch schnell eine Lösung gefunden. Ich erstand im Internet einen Satz Magnete. Hierbei musste ich nur darauf achten, dass sowohl Magnete, die nach Norden ausgerichtet waren, wie auch nach Süden dabei waren. Um sie vernünftig zu befestigen, sollten sie eine Klebeseite haben.

Schnell waren die Magnete, die einen Durchmesser von 1 cm aufwiesen in der Post und konnten von mir angebracht werden. Die Befestigung wirkt stabil und rutschfest und hat am Innenausbau keinen Schaden hinterlassen.

Noch ein paar Filzgleiter angebracht, damit es nicht klappert und fertig war der Anbau.

Mülleimer für Kastenwagen

Nachdem wir unseren Kastenwagen erworben und uns eingerichtet hatten, stellte sich bereits bei der ersten Nutzung die Frage „Wohin mit dem Mülleimer?“

Im K6 EB von OrangeCamp ist kein Mülleimer vorgesehen. In unserem alten Mobil hatten wir einen kleinen Mülleimer mit Schwenkdeckel, der ideal zwischen Seitenwand und Trittstufe zum Bett eingeklemmt werden konnte.  Diese Möglichkeit war im neuen Mobil nicht mehr vorhanden, so dass wir eine Alternative suchten.

Nach dem Abwägen der verscheidenen Möglichkeiten stießen wir auf den Abfalleimer des Ausstatters Berger.  Dieser hatte den Vorteil., dass er über eine Befestigung zum Einhängen verfügt, die an der Sitzbank angedockt werden kann. Passt toll. Einziger Nachteil. Es klappert etwas beim Fahren. Da der Mülleimer aber unseren Wünschen genügte, befestigten wir ihn letztlich mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband am Küchenblock.

Der Durchgang ist noch groß genug und der Mülleimer ist gut zu erreichen.

Teilintegrieter oder Kastenwagen – eine Kaufentscheidung

Nach unserem Schwedentrip verfestigte sich immer mehr der Wunsch nach einem neuen Wohnmobil. Das T.E.C.-Alkovenmobil wurde für uns zu groß, wie wir auf unseren Touren ohne Kind festgestellt hatten.

Im Oktober besuchten wir die ABF in Hannover und machten uns über die Angebote auf dem Markt schlau.

Die Must-Have für unsere Kaufentscheidung waren:

  • Längsbetten
  • Kleiderschrank
  • vollwertiges Bad ohne Rolladentür
  • große Dachfenster
  • DuoControl-System für den Gasbetrieb

Schnell war klar, dass es auf eine Kaufentscheidung zwischen einem Teilintegrierten und einen Kastenwagen hinauslaufen würde.

Bei der Besichtigung der verschiedensten Mobile fiel uns immer wieder auf, dass Kleiderschränke nicht unbedingt zweckmäßig vorhanden waren. Statt dessen fand sich eine Trennung, und damit erhöhter Platzbedarf, zwischen Dusche und Bad. Das war nichts, was uns ansprach. Auch der Hang in Kastenwagen Bäder mit Rolladentüren in den Gangbereich zu erweitern, fand nicht unser Gefallen.

Jetzt ging es an den Vergleich der einzelnen Modelle. Bereits auf der ABF waren wir auf einen Kastenwagen der Marke OrangeCamp aufmerksam geworden. Diesen schauten wir uns nun genauer an.

Die Nachteile zum Teilintegrierten waren der geringere Platz, sowohl im Durchgangsbereich (der Fahrzeugbreite geschuldet), wie auch im Bereich der Dinette. Zudem hatte man das Gefühl, dass es weniger Staumöglichkeiten im Fahrzeug gäbe. Hier schon einmal eine Anmerkung – das war tatsächlich nur gefühlt.

Die Vorteile waren die geringere Fahrzeugbreite und in Teilen auch Höhe, aber auch der zu erwartende Kraftstoffverbrauch. Und für uns das absolute Plus war die Schiebetür, die geöffnet das Campinggefühl noch erhöhen sollte.

Die Kaufentscheidung lief letztlich auf den Kastenwagen OrangeCamp K6 EB hinaus.

Im Ausstattungspaket enthalten waren zu unserer Freude eine Solaranlage, vollautomatische Sat-Anlage, Fahrradträger und beheizter Abwassertank.

Die erste Eingewöhnungstour mit dem Mobil verlief dann auch gut und ließ uns kleinere Makel erkennen, wie zum Beispiel ein fehlender Abstellplatz für die Mülleimer oder die fehlenden Einlegeböden in den Staufächern. Aber auch die Vorteile waren bereits erkennbar. Geringerer Kraftstoffverbrauch, höhere Spritzigkeit und eine Menge an Staumöglichkeiten.