Weihnachten in Winterberg

Winterberg

21.12.2014 – 28.12.2014

Erstmals wollten wir dem Weihnachtstrubel entfliehen und entschlossen uns kurzfristig zu einem Skiurlaub. An ein adäquates Ziel in Österreich war um diese Zeit nicht zu denken, so dass wir uns an Winterberg erinnerten und dort nach einer Unterkunft suchten. Über das Internet stießen wir auf die Ferienwohnung Firley, die zentrumsnah lag und im Preis-Leistungsverhältnis vernünftig schien. Ein wesentliches Kriterium war noch der WLAN-Zugang, den sich unser Sohn wünschte. So kam es, dass wir die Ferienwohnung telefonisch anfragten und für den Zeitraum den Zuschlag erhielten. Zudem half uns die Vermieterin ein Restaurant für das Weihnachtsessen zu finden.

Am Sonntag, dem 21. Dezember, ging es los. Auf der gesamten Anfahrt von Winter keine Spur. Auch als wir in Winterberg an der Ferienwohnung ankamen, keine Spur von Schnee, der ausreichte, um Ski zu fahren. Stattdessen regnete es, so dass wir beim Bezug der Ferienwohnung auch noch nass wurden. Wir ließen es regnen und richteten uns erst einmal ein. Schnell war die DVD-Sammlung des Hauseigentümers gefunden, die er in die Ferienwohnung ausgelagert hatte. Die war echt riesig. Aber dazu hatten wir den Urlaub ja nicht gebucht.

Am Nachmittag machten wir uns erstmals auf den Weg in die Innenstadt. Schnell stellten wir fest, dass die Ferienwohnung wirklich zentrumsnah lag. Nach knappen 10 Minuten waren wir mitten im Kern von Winterberg. Zunächst einmal statteten wir dem Weihnachtsmarkt einen Besuch ab. Dies sollte sich zum täglichen Ritual entwickeln bis der Schnee ausreichend zum Skifahren war. Außerdem suchten wir uns ein Lokal für das Abendessen aus. Hierbei legten wir schon ein Augenmerk auf die Geeignetheit für Personengruppen ab 7 Personen, da ja Familie Stiller ebenfalls noch erscheinen wollte. Am Abend suchten wir die Pizzeria Colosseum an der Hauptstraße auf. Essen und Service waren wirklich gut, so dass wir gleichen einen Tisch für den ersten Weihnachtsabend buchten.

In einem ähnlichen Rhythmus verbrachten wir auch die folgenden Tage bis zum Heiligabend. Mal bummelten wir durch die Stadt auf der Suche nach einem günstigen Skiverleih, mal suchten wir Lokale für das Abendessen. Aber was auf jeden Fall sein musste, war der Besuch des Weihnachtsmarktes. Dieser war mit etwa 5 Buden sehr übersichtlich, aber für einen Glühwein reichte es immer.

Am Heiligabend kam dann Familie Stiller an. Schnee hatte sich immer noch nicht eingestellt. Nachdem wir uns zunächst bei uns getroffen hatten, ging es am Abend zum ins Hotel Schneider. Für einen Fußweg war es uns am Heiligabend zu weit, so dass wir mit den Autos anfuhren. Nicht dass die die Parkplatzlage um das Hotel besonders prekär gewesen wäre – ausreichend Parkraum war vorhanden – parkten die niederländischen Kraftfahrer doch sehr ich-bezogen. Sie fuhren derart dicht auf, dass ein vernünftiges Ausparken nur schwerlich möglich war. Diese Distanzlosigkeit setzte sich auch beim Essen im Hotel fort. Hier gab es ein vorzügliches Büffet. Beim Anstehen jedoch kamen einem die Niederländer so nah, dass man instinktiv seine Brieftasche festhielt. Weihnachten, das Fest der Liebe und der Nähe, setzten sie vorzüglich um. Ansonsten war es ein rundum gelungener Heiligabend. Das Hotel gab sich echt Mühe. Jeder hatte ein Geschenk an seinem Platz und das Personal war sehr aufmerksam.

Als wir aus dem Hotel kamen, stellten wir fest, dass es leicht zu schneien anfing und die Hoffnung auf etwas Skifahren stieg wieder an. Familie Stiller startete auf jeden Fall am nächsten Tag mit ihrem Skikurs, wobei wir uns noch etwas Zeit ließen, da die Schneeverhältnisse noch nicht ausreichten.

Elli besuchte dann am nächsten Tag zunächst die Kirche und den Nachmittag verbrachte sie zusammen mit Pamela mit Wellness und Sauna im Oversum Vital Resort. Zum Abendprogramm fanden wir uns dann wieder zusammen. Es startete mit einem gemeinsamen Abendessen in der Pizzeria Colosseum. Danach gingen wir gemeinsam in Stillers Ferienwohnung. Bisher hatten wir sie nur von außen gesehen, nun von innen. Was für ein Schock. Das wäre definitiv nichts für uns gewesen, aber wenn man mit einem Hund reist, muss man Abstriche machen.

Da der Schnee nicht nachgelassen hatte, stand dann der nächste Tag im Zeichen des Skifahrens. Wir hatten vor am Poppenberg in das Skigebiet einzusteigen. Hier waren Mathias, Yannik und Marvin mit ihrer Skischule unterwegs. Bevor es zum dortigen Parkplatz gehen sollte, steuerten wir noch kurz einen Skiverleih an und mieteten uns unsere Utensilien. Die Anfahrtsstraße zum Skigebiet war schon recht eng und an Gegenverkehr nicht zu denken. Trotz des Schneefalls war die Straße jedoch frei. An den Skiliften angekommen, dann der erste Grübler – kein Parkplatz. Trotz der frühen Anfahrt war nichts zu machen und manche parkten bereits sehr innovativ. Wir fuhren eine Terrasse höher und landeten auf dem Gelände der Landal Feriensiedlung. Die gestatten uns, unseren Pkw dort abzustellen. Noch schnell eine Liftkarte gekauft und los ging es.

Die ersten Abfahrten über den Poppenberg waren noch recht angenehm. Mit dem Zuwachs an Skifahrern steigerte sich auch der Abnutzungsgrad der Piste. Kurz vor unserer Mittagspause war an einigen Stellen bereits der Hang zu sehen und man musste nicht nur den Anfängern sondern auch den braunen Flecken ausweichen. Erschwerend kam hinzu, dass noch nicht wirklich viele Pistenmeter befahrbar waren. Das sollte sich am nächsten Tag jedoch ändern.

Die ganze Nacht hatte es geschneit und es hatte ausreichend Neuschnee gegeben, so dass wir beschlossen „Am Waltenberg“ ins Skigebiet einzusteigen. Hier war auf jeden Fall schon einmal das Parken kein Problem. Wir arbeiteten uns über mehrere Lifte zum Poppenberg. Eine vernünftige Sicht war nicht mehr gegeben, da der Schneefall sehr stark war, trotzdem nutzten wir die Zeit zum Fahren.

Als sich dann Erschöpfung einstellte machten wir uns auf den Rückweg. Da aber noch nicht alle Lifte fuhren mussten wir einige Höhenmeter zu Fuß bewältigen, um zum Auto zurück zu kommen.

Als das geschafft war, gab es erst einmal eine kurze Pause, bevor es zu einer nahen Verleihstation unseres Skiverleihers gehen sollte, um die geliehenen Artikel abzugeben. Nah ist jedoch ein dehnbarer Begriff. Laut Karte war es praktisch auf der anderen Straßenseite, tatsächlich aber von dort noch einmal etwa 750 Meter weiter. Ich fuhr das mit dem Auto, während Elli und Sönke beschlossen hatten, den Weg zu Fuß zurückzulegen.

Nachdem alles mit der Rückgabe erledigt war, ging es auf den verschneiten Straßen zurück zur Ferienwohnung. Dort packten wir erst einmal unsere Sachen, da wir am nächsten die Rückreise geplant hatten. Am Abend trafen wir uns dann wieder mit Familie Stiller, um Ellis Geburtstag mit einem gemeinsamen Abendessen in der Gaststätte Alm-Stub’n zu feiern.

Da war es sehr gemütlich und das Essen war auch gut und reichhaltig. Danach ging es noch auf einen Schlummertrunk in die Ferienwohnung.

Am nächsten Tag hatten sich die Straßenverhältnisse etwas verbessert.

Für einige Autofahrer war es trotzdem noch zu anspruchsvoll. So hatten wir unterwegs einen Pkw, der auf Grund der Schneeglätte von der Fahrbahn abgekommen war. In Brilon machten wir dann eine kurze Mittagspause. Hier ließ der Schnee dann merklich nach. Von dort aus ging es nach Wrexen, wo wir eigentlich auf die Autobahn auffahren wollten. Dies gestaltete sich jedoch schwierig, da die Auffahrt gesperrt war. Also fuhren wir einen kleinen Umweg bis zur nächsten Auffahrt und dann ging es über die Autobahn nach Hause.

Skiurlaub in Walchen

Walchen

(18.03.2010 – 25.03.2010)

Da die Osterfreien in diesem Jahr recht früh lagen, beschlossen wir in diesem Zeitraum noch einmal einen Skiurlaub zu machen. Bei der Suche nach einem geeigneten Skigebiet war es uns wichtig, dass ein Gletscher den Skibetrieb auch so spät in der Saison sicherte, so dass letztlich wieder einmal die Europa-Skiregion ins Blickfeld geriet. Kurz entschlossen telefonierten wir mit Marianne in Walchen bei Zell am See, um bei ihr eine Unterkunft zu bekommen. Und tatsächlich, es klappte. Wir konnten zwar nicht in die Hütte, die sie auf ihrem Grundstück stehen hatte, mieteten aber die Ferienwohnung im Souterrain.

Am 18.03. ging es dann mit dem eigenen Pkw los. Früh morgens ging es los, sodass wir am späten Nachmittag in Zell am See ankamen. Die verbliebene Zeit nutzten wir, indem wir noch kurz einkauften und dann zur Ferienwohnung, die wir bisher nur von einer kurzen Besichtigung her kannten.

Der Empfang war, wie eigentlich immer, sehr herzlich und auch die Ferienwohnung war okay. Auch, wenn ihr etwas das Tageslicht fehlte. Am Abend gingen wir dann noch in Piesendorf etwas essen und dann ins Bett, um uns für den nächsten Tag auszuruhen.

Der nächste Tag startete nach dem Frühstück mit dem Zusammenstellen des Equipments bei dem Skiverleiher an der Areitbahn. Die Areitbahn hatten wir gewählt, da die Schneeverhältnisse im Skigebiet Schmittenhöhe noch ganz gut aussahen und wir dies nutzen wollten, um nicht die gesamte Zeit auf dem Gletscher fahren zu müssen.

Nachdem wir dann unsere Skipässe erworben hatten, ging es auch gleich los. Am Vormittag war es auch noch einigermaßen okay, hier zu fahren. Es war noch kalt und die Sonne hatte den Schnee noch nicht richtig sulzig gemacht.

Gegen Nachmittag wurden die Schneeverhältnisse aber immer schlechter und auf der Areitpiste waren schon erste Flecken Erde zu erkennen. Etwas früher als gewohnt, beendeten wir daher den Skitag und verbrachten stattdessen den Nachmittag im Garten der Ferienwohnung bei Kaffee und Sonnenbad.

Für den folgenden Tag hatten wir uns den Maiskogel als Skigebiet ausgewählt, da dieses größtenteils im Schatten lag. Tatsächlich war es auch gut zu fahren. Besonders angenehm empfanden wir, dass es nicht überfüllt war.

Man konnte richtig gemütlich fahren und es gleiten lassen oder, wie es Sönke immer wieder machte, einfach den Hang runter schießen.

Am frühen Nachmittag machten wir wieder Feierabend und genossen lieber noch etwas die Sonne an der Getränkebude an der Talstation.

Für die weiteren Tage war dann das Skifahren auf dem Gletscher angesagt.

Schnell hatten wir unsere bevorzugten Pisten gefunden und hatten eine Menge Spaß dabei. So gönnten wir uns beispielsweise das Zeitfahren über den gesteckten Slalomkurs.

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Aber auch das Fahren über die anspruchsvolleren Pisten machte bei Sonnenschein mehr Spaß. so stand regelmäßig die Mauererabfahrt, eine schwarze Piste, auf unserem Fahrplan.

Ein Highlight war immer wieder das Fahren durch den Kunpark, der direkt unterhalb des Kitzsteinhorns eingerichtet war. Erreichen konnte man ihn nur über einen Tellerlift, der selbst bei strahlendem Sonnenschein im Schatten lag und immer Wind herrschte.

Die Fahrten durch den Funpark entschädigten aber für vieles.

Erstmalig gingen Sönke und Elli auch durch den Tunnel am Kitzsteinhorn, um den Ausblick von der Panoramaplattform in Richtung Hohe Tauern zu genießen.

Unsere Tage beendeten wir in der Regel am Nachmittag mit einer Fahrt zur Mittelstation, von wo aus wir den Lift in Richtung Tal nahmen. Die Fahrt zur Mittelstation gönnten wir uns allerdings meist nur einmal pro Tag, da sie sehr überfüllt war. Zudem fand sich am Ende eine Senke, die man mit einer mutigen Schussfahrt überwinden konnte. Musste man allerdings abbremsen und hatte nicht genug Fahrt darauf, war kraxeln angesagt.

An der Mittalstation fand sich die Häuslalm, wo wir uns Getränke gönnten und den anderen Skifahrern bei ihren Abfahrten zuschauen konnten.

Nach sieben Tagen Urlaub ging es dann wieder zurück.

Die Rückfahrt gestaltete sich problemlos und wir waren am frühen Abend wieder zurück in Harsum.

Skiurlaub für Kurzentschlossene

Winterberg

Für die Zeugnisferien hatten wir uns in diesem Jahr vorgenommen einen kleinen Skiurlaub in Deutschland zu machen.
Bei der Planung stießen wir dann auf die Ortschaft Winterberg im Sauerland, da der Harz uns nicht schneesicher genug war.
Im Internet wurden wir bezüglich einer Unterkunft schnell fündig und buchten die Pension Braun. Sie lag uns zentral genug und schien auch nah am Skigebiet.

Am Samstag nach der Zeugnisausgabe ging es los.
Auf der Anfahrt hatten wir nur kleinere Probleme, als wir ins Sauerland selbst kamen und der Navi uns über kleinste Kreisstraßen zum Ziel führen wollte.
Kurz vor Winterberg kam dann auch noch der Schnee hinzu, der bisher gefehlt hatte.
In Winterberg selbst war die Pension schnell gefunden und entsprach unseren Erwartungen.
Unser Zimmer lag im Dachgeschoss, der Frühstücksraum im Keller, aber das war nicht sonderlich schlimm.
Lediglich mit den Parkplätzen stellten sich die Pensionsbetreiber etwas an. Jedem Auto wurde ein Parkplatz zugewiesen – auch wenn andere, sinnhaftere frei waren, durfte man nicht frei wählen.

Den frühen Abend nutzten wir dann auch noch sogleich, um Ski zu leihen.
Der Skiverleih machte uns darauf aufmerksam, dass wir am heutigen Freitag auch noch das Nachtfahrangebot nutzen könnten.
Wir mieteten uns die benötigten Sachen, auch für Sönke ein paar Ski, und fuhren zur Ferienwohnung zurück, um uns Skifertig zu machen. Zunächst machten wir einige Touren bei Tageslicht. Die Pisten waren aber sehr ausgefahren und es machte wenig Spaß. Also machten wir Pause an der Skischanze und warteten auf das Flutlicht.

Das Fahren war bei Fluchtlicht war dann schon sehr gut und brachte uns auf den Geschmack für mehr. Lediglich die Kälte machte uns zu schaffen, so dass wir nicht allzu lange auf der Piste blieben.
Nachdem wir am Abend noch den Ort erkundeten hatten, ging es dann ins Bett.

Am nächsten Morgen ging es dann richtig los. Nach einem guten Frühstück ging es mit dem Pkw zur Piste.
Wir parkten beim Skiverleih und stiegen mit der Sesselbahn Rauher Busch ins Skigebiet ein. Nach einigen kurzen Pisten zum Eingewöhnen fuhren wir dann das Skigebiet ab.

Wer den hochalpinen Bereich schätzt, wird hier erst mal ernüchtert. Die Pisten sind teilweise sehr flach und dadurch ausgesprochen langsam. Gut für Anfänger, aber ansonsten recht anspruchslos.
Die steileren Pisten sind sehr kurz und gegen Nachmittag wurden die Wartezeiten an den Liften immer länger, so dass wir am frühen Nachmittag den Rückweg antraten.
Am Samstagabend ging es dann wieder in den Ortskern von Winterberg. Wir fanden ein gemütliches und günstiges Lokal in einer Seitenstraße.

Am nächsten Tag ging es dann über Herrloh ins Skigebiet. Sönke Ski hatten wir bereits wieder abgegeben. Er wollte sein Snowboard, das er von Susi bekommen hatte, ausprobieren.
In Herrloh finden sich die meisten Skischulen wieder und wir buchten für ihn eine Stunde bei einem Skilehrer.

Nachdem er die ersten Schritte auf dem Snowboard gemacht hatte, verlängerten wir für ihn noch einmal, so dass das Training etwas intensiver war.
Nach dem Mittag fuhr er dann allein weiter, wobei ich mich in seiner Nähe aufhielt. Elli fuhr weiter das Skigebiet ab.
Am frühen Nachmittag, als sich das Skigebiet wieder über Gebühr füllte, stiegen Sönke und ich aus, während Elli noch einige Runden drehte.
Wir erwarteten sie an einer Hütte und machten uns dann auf den Rückweg.

Am letzten Tag wollten wir dann noch einmal fahren und in den Skiklamotten die Rückfahrt antreten.
Morgens ging es dann wieder zur Sesselbahn Rauher Busch, da wir hier ja auch unsere Ski hier zurückgeben mussten.
Zunächst fuhren wir einmal gemeinsam mit Sönke, der mit seinem Snowboard auf der Abfahrt bleiben wollte. Danach machten wir einen kurzen Trip ins Skigebiet.

Als ich zurückkam, hatte Sönke schon die nächsten Abfahrten angefangen.
Wir fuhren dann noch ein paar Mal zusammen hinab, während Elli weiter die langen Strecken fuhr.


Gegen Mittag hatten wir dann genug. Ich hatte reichlich Fotos und Videos von Sönke gemacht und wir gönnten uns ein gemeinsames Mittagessen in der Hütte.
Danach fuhr Elli noch etwas, während Sönke und ich die Sonne genossen.
Als auch Elli genug hatte, gaben wir die Ski zurück und konnten uns gleich beim Skiverleiher umziehen.
Danach noch ein kurzer Snack bei McDonalds und es ging zurück nach Harsum.

Skiurlaub über den Jahreswechsel

Jahreswechsel in Altenmarkt (Österreich)

(28.12.2007 – 05.01.2008)

Wieder einmal wollten wir den Winter für einen Skiurlaub nutzen. Da wir an die Schulferien gebunden waren, war den richtigen Zeitraum zu finden gar nicht so einfach. Wir entscheiden uns letztlich für die Zeit über den Jahreswechsel. Als Unterkunft wurde uns von Otto ein Appartement in Altenmarkt empfohlen. Da die Empfehlung der Pension Neuhäusl bereits gut war, entschlossen wir uns den Hinweis aufzunehmen und machten uns an die Suche. Mit der Appartement-Anlage Zefferer in der Zefferergasse wurden wir schnell fündig und buchten sie für den Zeitraum.

Am 28.12. ging es dann in aller Ruhe in Richtung Österreich. Um von vornherein keinen Stress aufkommen zu lassen, hatten wir die Anreise mit einer Übernachtung geplant. Auch hier hatten wir bereits eine Vorleistung erbracht und ein Zimmer im Posch’n Hof in Piding für die Übernachtung gebucht. Am frühen Abend kamen wir dort an und erhielten unser Zimmer. Rustikal bayerisch eingerichtet mit Beistellbett am Fußende, damit Sönke auch einen Schlafplatz hatte. Nach einer erfrischenden Dusche ging es in eine anderes Lokal im Ort zum Abendessen. Wir fanden die Gastwirtschaft Altwirt in der Salzburger Straße. Das Lokal war gut gefüllt und wir erhielten gerade noch einen Platz. Während wir auf unser Essen warteten, konnten wir den örtlichen Trachtengruppen bei ihrer Veranstaltung zuschauen.

Am nächsten Morgen ging es nach einem guten Frühstück gegen 09.00 Uhr weiter in Richtung Skigebiet. Die restliche Strecke war schnell absolviert und wir kamen vor dem Mittag in Altenmarkt an. Unser erster Weg führte uns zum Appartementhaus Zefferer.

Hier konnten wir wenigstens schon einmal unser Gepäck in die Ferienwohnung räumen. Beziehen konnten wir sie noch nicht, da sie noch gereinigt werden musste. Wir machten uns also erst einmal auf den Weg nach Zauchensee, um Ski zu leihen und die Liftkarten zu kaufen. Schnell war das entsprechende Equipment bei Intersport Schneider gefunden. Wir konnten Ski und Skistiefel auch wieder im Geschäft deponieren, sodass wir sie nicht jedes Mal im Skibus mittransportieren mussten.

So ging es erst einmal wieder nach Altenmarkt zurück. Nun konnten wir die Wohnung beziehen und richteten uns ein. Die Vermieterin fragte gleichzeitig unsere Bestellung für den Brötchenservice ab. Danach machten wir uns dann auf einen ersten Spaziergang in den Ort. Auf dem Weg dorthin wurde schon einmal der Weg zur Skibushaltestelle und den nächsten Einkaufsmöglichkeiten erkundet. Bevor wir uns an den Rückweg machten, beschlossen wir noch einzukaufen. Hierbei stellte sich uns die Frage, ob wir in der Küche der Wohnung einen Backofen gesehen haben. Wir beschlossen lieber erst einmal genau nachzuschauen, bevor wir entsprechendes einkaufen, da wir uns nicht sicher waren. Und tatsächlich, bei unserer Rückkehr stellten wir fest, dass die gut eingerichtete Wohnung über keinen Backofen verfügte. Das schränkte die Essenzubereitung dann doch etwas ein.

Am nächsten Morgen es dann erstmals Richtung Piste. Die Skibushaltestelle lag in unmittelbarer Nähe und wir mussten nur noch  auf einen Bus, in dem wir Platz fanden. An der Ski-Arena angekommen, schnallten wir uns die Ski unter und es ging zunächst auf den Rauchkopf, um eine leichte blaue Piste zum Eingewöhnen zu haben. Hatten wir uns anfangs Gedanken um Sönkes Skikünste gemacht, wurden wir hier total beruhigt. Alles lief bestens. Wieder an der Arena angekommen, gönnten wir uns erst einmal eine Pause und studierten ausgiebig den Pistenplan. Danach ging es an die Pisten auf dem Gamskogel und Roßkopf. Unsere Lieblingspiste wurde die blaue 1, die uns vom Roßkopf zur Ski-Arena führte. Hier fanden wir mit der Adlerhorst Hütte auch eine Möglichkeit für die Mittagspause.

Am späten Nachmittag hatten wir erst einmal genug und machten uns mit dem Skibus auf den Rückweg. In Altenmarkt angekommen machten wir uns frisch und gingen in den Ort. Einerseits wollten wir uns ein Lokal zum Abendessen suche, gleichzeitig aber auch eine Lokalität für die nahe Silvesterfeier finden. Beides schien der Gasthof Rosner zu erfüllen. Wir gönnten uns hier also ein Abendessen und konnten gleich einen Tisch für das Silvestermenü reservieren. Danach ging es total müde ins Bett.

Der nächste Tag stand wieder im Zeichen des Skifahrens. Schnell hatten wir alle Pisten direkt in Zauchensee abgefahren, so dass wir uns erstmals an den Weg in Richtung Flachauwinkl machten. Nachdem wir hier angekommen waren, liften und fahren wir wieder zurück nach Zauchensee, um den Tag mit der obligatorischen Busfahrt zu beenden. Der Bus ist, je vorangeschrittener Tag, ausgesprochen gut gefüllt, so dass Sönke sich schon immer einen Notsitz sucht, um keinen Sitzplatz zu belegen.

Der nächste Tag ist dann schon Silvester. Wir hatten gedacht, dass sich die Pisten auf Grund des Feiertages stark füllen, aber weit gefehlt. Es blieb übersichtlich und wir konnten unseren Skipass zur Genüge nutzen. Erstmals wagte Sönke sich an die weltcupabfahrt und hatte seinen Spaß daran. An diesem Tag ging etwas früher von der Piste zurück, da wir am Abend ja einen Termin hatten. Nachdem wir uns fertig gemacht hatten, ging es zu Fuß in die den Ort. Am Marktplatz war eine Schneebar errichtet, an der man sich ein Heißgetränk gönnen konnte, was wir gerne in Anspruch nahmen.

Das Silvestermenü im Gasthof Rosner war sehr gut und wir fühlten uns gut aufgehoben. Nach einem Glas Sekt zum Abschluss bereiteten wir uns auf den Jahreswechsel vor. Zurück an der Ferienwohnung wurden wir durch die Vermieter in deren Garten gebeten. Auch hier war eine Schneebar errichtet und Vermieter und Gäste feierten gemeinsam ins neue Jahr. Wirklich neu für uns war das Feuerwerk zur Begrüßung des neuen Jahres. Es waren nur Raketen. Kein einziger Böller wurde gezündet. Sehr entspannend.

Trotz der Feier waren wir am nächsten Morgen sehr früh auf den Beinen und machten uns auf zur Piste.

Die hatten wir bei bestem Wetter fast ganz für uns allein. Erst gegen Mittag füllte es sich etwas.

Trotzdem war das Fahren sehr angenehm und wir konnten wirklich gut Pistenkilometer machen, da man sich auch nicht lange an den Liften anstellen musste. Wir nutzen dies, um die Pisten Richtung Flachauwinkl zu fahren. Hier mussten wir bei der ersten Tour ganz schön anstehen, um wieder zu liften. Außerdem hatten die Pisten den Vorteil zur Mittagszeit in der Sonne zu liegen. Wir nutzten dies und machten an der Bodenalm unsere verdiente Pause.

Der nächste Tag stand dann beim Skifahren war dann einer Tour nach Kleinarl vorbehalten. Zunächst ging es wieder einmal nach Flachauwinkl. Von dort fuhr eine kleine Bimmelbahn die Skifahrer unter der Autobahn hindurch zur nächsten Liftstation, mit der man auf den Mooskopf gelangte. In Kleinarl gekommen, stellten wir fest, dass hier die Lifte eine andere Qualität hatten. Sie waren bequemer, teilweise beheizt und wesentlich schneller, so dass wir auch entsprechend zügig nach der Abfahrt wieder auf de Mooskopf waren und erst einmal eine Pause einlegten.

Danach ging es zurück zur Ski-Arena und wir beschlossen früh Feierabend zu machen.

Auch am nächsten Tag rissen wir wieder einige Kilometer ab. Mittlerweile hatte sich die blaue 9 zu einer gern genommenen Abfahrt gemausert. Sie wurde besonders im letzten Teil interessant, da man hier wirklich in die Abfahrtshocke gehen und dies durchhalten musste, um die letzte Steigung zur Ski-Arena zu meistern. Immer wieder ein gelungener Spaß.

Am Nachmittag trafen dann Magdalena und Otto, die ebenfalls ins das Skigebiet waren. Gemeinsam wollten wir noch etwas fahren. Sönke klemmte sich gleich an Otto und wir waren abgemeldet. Magdalena war schon in der Adlerhorst-Hütte eingekehrt und wir kamen kurze Zeit später hinzu. Der Aufenthalt zog sich derart lang, dass es bereits dunkel geworden war und die Lifte abgeschaltet waren. Wir mussten in einer abenteuerlichen Fahrt zur Ski-Arena herunter.

Am nächsten Tag hielt der Weltcup in Zauchensee Einzug. Wir fuhren noch am Vormittag mit Magdalena und Otto.

Zur Mittagszeit machten wir uns auf den Weg zu Intersport Schneider, um die Ski abzugeben. Danach gönnten wir uns noch einen Imbiss in der Lokalität der Arena und schauten auf dem Großbildschirm Skirennen. Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem Packen und genossen noch ein Essen in der Stadt, bevor es am nächsten Morgen früh zurück nach Hause ging.

Schnee satt und kein Ort in der Nähe

Zauchensee

(02.01.2006 – 08.01.2006)

Nachdem wir jetzt mehrere Male für den Skiurlaub Ferienwohnungen als Unterkunft gewählt hatten, sollte es jetzt einmal wieder in eine Pension oder Hotel gehen. Durch Empfehlung kamen wir auf die Pension Neuhäusl, die an der Landstraße zwischen Altenmarkt und Zauchensee liegt.

Am 02.01.2006 ging es Harsum los. Bei München sahen wir dann auch den ersten Schnee und dieser wurde, je weiter wir uns unserem Ziel näherten, auch immer mehr. In Altenmarkt angekommen, machten wir uns auf die Suche nach der Pension. Die Adresse hatten wir ja und auch eine grobe Anfahrtsbeschreibung. Trotzdem fuhren wir erst einmal an der Zufahrt zur Pension Neuhäusl vorbei. Als wir die ansteigende Auffahrt zur Pension gemeistert hatten, checkten wir ein und erhielten ein uriges Zimmer, komplett mit Holz vertäfelt. Für unsere Ansprüche war es ausreichend.

Die Abende verbrachten wir in der Gaststube des Hotels, zumeist mit einem Klappenspiel, das es dort gab. Hiermit überbrückten wir die Zeit zwischen den Mahlzeiten und dem Zubettgehen.

Am ersten Morgen nutzten wir die Skibushaltestelle, die direkt vor der Pension lag.

Der erste Bus fuhr zwar durch, aber wenige Minuten später kam schon der nächste. Dieser brachte uns direkt bis zur Weltcuparena in Zauchensee. Wir hatten ja schon einige Erfahrungen mit Skigebieten, dies hier überzeugte uns aber mit seiner zentralen Ausrichtung und den Serviceangeboten sehr. Beim Skiverleih Intersport Schneider mieteten wir uns dann unsere Ski und das restliche Equipment. Zu unserer Überraschung bekamen wir sogar die Möglichkeit angeboten dort alles einzulagern. Das kannten wir bisher nicht, jedenfalls nicht kostenlos.

Nachdem dies erledigt war ging es erst einmal an den Pistenplan, um sich zu orientieren. Für die erste Fahrt wählten wir die blaue Piste auf dem Tauernkar.

Vom Wetter her war es bewölkt und leicht am Schneien. Trotzdem hatten wir wunderbare Pistenverhältnisse und genossen den ersten Tag in diesem Skigebiet. Auch die Pisten am Roßkopf wurden von uns genutzt. Allerdings achteten wir darauf, dass wir es am ersten Tag nicht übertrieben. Unsere Mittagspause machten wir diesmal in der Weltcuparena.

Danach ging es mit dem Skibus zurück zur Pension. Die Nutzung des Skibusses war etwas gewöhnungsbedürftig. Je später es am Tag wurde, umso rücksichtsloser wurden die Fahrgäste beim Einsteigen. Das artete derart aus, dass ich Sönke vor mir herschieben musste und alle Kraft aufwandte, um nicht nach vorne gedrückt zu werden. Da wir eh als erste aussteigen mussten, passten wir immer den geeigneten Augenblick ab, um dicht an der Tür zu stehen. Zumeist klappte das auch.

Die nächsten Tage fanden in derselben Routine statt. Morgens in den Skibus quetschen. In der Weltcuparena in die warmen Skistiefel steigen. Die erste Fahrt führte uns zumeist auf den Tauernkar, da es eine gute Strecke zum Warmfahren war. Danach steigerten wir uns im Anspruch der Pisten. Und das alles bei bedecktem Wetter und Schneefall. In den Örtlichkeiten, die wir zum Mittagessen aufsuchten, wechselten wir uns ab. Am zweiten Tag entdeckten wir den Adlerhorst für uns.

Leider war die Alm auch immer recht voll und manchmal war uns das einfach zu viel, so dass wir in der Weltcuparena, die großzügiger angelegt war, einen Mittagssnack zu uns nahmen.

Über die Tage fuhren wir dann auch auf dem Gamskogel und entdeckten die Weltcupstrecke, die wir dann auch mal in Angriff nahmen. Allerdings fuhren wir diese eher vorsichtig und konnten uns nicht erklären, wie man die Strecke im Schuss bewältigen wollte.

Mindestens einmal am Tag fuhren wir nach Flachauwinkel ab. Hier ging es aber zumeist recht chaotisch zu. Die Piste war am Anfang recht kanalisiert, so dass sich alle über einen Ziehweg quälten, um den Einstieg auf die breiteren Hänge zu finden. Diese Menge an Skifahrern auf dem schmalen Stück führte immer wieder zu Beinaheunfällen und wir hatten deshalb immer ein wachsames Auge auf Sönke, der diesen Bereich aber wunderbar meisterte. Später stellten wir dann fest, dass es noch einen anspruchsvolleren Einstieg gab, der aber wesentlich breiter war. Da wir mittlerweile wieder recht fit waren, wählten wir dann diesen, um den Massen zu entgehen.

Zum Skifahren reichte uns dieses Skigebiet vollkommen aus und war auch recht abwechslungsreich, so dass wir nie auf den Gedanken kamen in Radstadt oder Flachau zu fahren, obwohl unser Skipass dies hergab. Auch ansonsten waren wir nicht sonderlich viel unterwegs. Altenmarkt suchten wir nur an einem Abend auf. Dies lag daran, dass wir erst die Schneemassen vom Auto entfernen mussten und dazu nicht jeden Tag Lust hatten. Außerdem bot unsere Pension alles, was wir zu dieser Zeit benötigten.

Am letzten Skitag hatten wir dann auch noch mit dem Wetter Glück. Die Wolken waren wie weggeblasen und wir hatten einen strahlend blauen Himmel. Wir nutzen das, um alle Pisten noch einmal bei Sonnenschein zu fahren. Danach ging es zum Skiverleih, wo wir unsere Leihsachen abgaben und uns danach eine letzte Fahrt im Skibus gönnten.

Am nächsten Morgen checkten wir dann aus dem Hotel aus und waren insgesamt froh über die Wahl, die wir getroffen hatten.

Skifahren in den Osterferien

Walchen (Österreich)

(17.03.2005 – 24.03.2005)

Wieder einmal wollten wir einen Skiurlaub machen. Als Zeitraum hatten wir uns die Woche vor Ostern ausgesucht. Kurzfristig riefen wir bei Marianne Scharrer an, um bei ihr eine Ferienwohnung zu erhalten. Das klappte auch. Wir konnten die Ferienwohnung im Souterrain nutzen. Die bestand aus einem Schlafzimmer und einer Wohnküche mit Klappbett für Sönke. Für einen Skiurlaub letztlich ausreichend.

Bei gutem Wetter kamen wir an. Die Schneeverhältnisse waren mehr als ausreichend, so dass wir den ersten Tag auf dem Maiskogel zubrachten. Erstmals hatten wir für Sönke keine Skischule gebucht, da er mittlerweile so gut fuhr, dass wir den gesamten Urlaub gemeinsam fahren wollten.

Wie gesagt startete der erste Tag auf dem Maiskogel. Wir parkten an der Baumbar und es ging mit dem Schaufelberglift erst einmal auf die Hälfte hoch. Hier wollten wir auf dem flacheren Teil erst einmal in Ruhe fahren, um wieder reinzukommen. Nach der ersten Liftfahrt wollte ich gleich die Gelegenheit nutzen und ein Foto machen. Leider hatte sich das Akkufach der Kamera geöffnet und der Akku fiel gleich raus und versenkte sich im Neuschnee. Nach kurzer Zeit hatten wir das ‚Lawinenopfer‘ unter dem Schnee geborgen und wieder trocken gelegt. Der Akku hatte seinen Aufenthalt im Schnee ohne Schaden überlebt, so dass wir danach auch die Kamera wieder nutzen konnten.

Nach den Fotos ging es dann mit Skifahren los.

Nach einigen kurzen Schwüngen fühlten wir uns fit und nahmen die Almbahn in Richtung Gipfel. Von dort aus ging es mehrfach über die einfachen Pisten zum Lifteinstieg zurück. Nachdem wir alle Pistenvarianten in diesem Bereich gefahren waren, fuhren wir das erste Mal die komplette Strecke bis zur Talstation. So ging es dann auch nach der Mittagspause beim Stangerbauer weiter. Am frühen Nachmittag machten wir dann Feierabend und gönnten uns noch ein Abschlussgetränk an der Hütte nahe der Talstation.

Am nächsten Tag ging es dann auf den Gletscher.

Mit dem Gletscherjet ging es hinauf. Auf dem Gletscher hatte sich alles zugezogen und selbst über Mittag besserte sich das Wetter nicht. Um kurz nach 14:00 Uhr machten wir eine Mittagspause an der Häuslalm. Da wir recht kaputt waren und die Piste auch nicht mehr im besten Zustand war, beschlossen wir nach einer ausgiebigen Mittagspause mit der Panoramabahn zur Talstation zu fahren und den Tag zu beenden.

Die Fahrt zum Gletscher am nächsten Tag fand schon bei strahlendem Sonnenschein statt und so blieb das Wetter auch den ganzen Tag über. Unsere Mittagspause machten wir auf der Gletschermühle in der Mitte des Skigebietes. Danach ging es hoch bis zum Kitzsteinhorn und wir genossen die Fahrt in dem Funpark, der in einer Lightversion auf dem Gletscher existierte.

Am frühen Nachmittag ging es dann wieder ganz herunter bis zur Häuslalm. Auf Grund des sonnigen Wetters war der letzte Teil der Abfahrt schon ganz schön sulzig und zerfahren, so dass wir beschlossen den Tag lieber auf der Sonnenterrasse ausklingen zu lassen.

Auch der nächste Tag war ein wunderschön sonniger Start. Bereits um kurz nach 08.00 Uhr waren wir auf dem Gletscher. Diesmal starteten wir gleich zum Funpark durch, um noch einmal über die Buckel und Sprunghügel zu fahren. Den Vormittag verbrachten wir auch allen möglichen Pisten im oberen Bereich des Gletschers.

Mittag machten wir wieder an der Gletschermühle. Danach ging es einmal über den gesamten Gletscher bis zur Häuslalm. Hier machten wir es uns wieder richtig gemütlich, während Sönke im Schnee tollte und Schneemänner baute.

Am darauffolgenden Tag wollten wir ohne Skifahren auskommen. Wir hatten uns einen Tagestripp zur Skischanze nach Bischofshofen ausgesucht. Mit dem Pkw ging es nach einem ausgiebigen Frühstück los. Nach der Besichtigung der imposanten Skischanze bummelten wir durch den Ort. Hierbei stellten wir fest, dass es eine Zugverbindung zwischen Bischofshofen und Zell am See gibt. Um Sönke etwas zu bieten und seiner Begeisterung für Züge Rechnung zu tragen, fuhren Elli und Sönke mit dem Zug nach Zell am See zurück, während ich den Pkw nehmen musste.

Trotz Parkplatzsuche war ich schneller in Zell am See und konnte sie am Bahnhof erwarten. Danach bummelten wir noch etwas durch die Innenstadt, bevor es zur Ferienwohnung zurückging.

Der nächste Tag war der letzte Tag, den wir Skifahren zubringen sollten. Mittlerweile war es so warm geworden, dass nur der Gletscher als Pistengebiet übrig blieb. Um den größten Massen zu entfliehen, fuhren wir bereits sehr früh hoch.

Oben angekommen hatten wir dann auch die Pisten bei wunderbarem Sonnenschein fast für uns allein, so dass wir toll fahren konnten. Das Wetter war so schön, dass wir nun auch erstmals die Maurergletscherlifte nutzen konnten. Die waren vorher auf Grund des schlechten Wetters meist geschlossen gewesen.

Außerdem nutzten Elli und Sönke das schöne Wetter und gingen durch den Tunnel des Kitzsteinhorns zur Glocknerkanzel, um einen Blick auf den Großglockner und das imposante Alpenpanorama zu werfen.

Den Nachmittag beschlossen wir wieder auf der Häuslalm, bevor es dann wieder zur Ferienwohnung ging. Nachdem die Sachen für die Rückfahrt gepackt waren, verbrachten wir den Nachmittag im Garten und tankten noch etwas Sonne.

Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns nach dem Frühstück von Marianne und fuhren in aller Gemütlichkeit nach Harsum zurück.

Skiurlaub mit Kindern

Walchen (Österreich)

(07.02.2004 – 14.02.2004)

Wieder einmal ging es zum Skiurlaub nach Österreich. Da wir diesmal mit Kai, Sandra und Lars fahren wollten und beabsichtigten zusammen zu wohnen, benötigten wir eine entsprechende Unterkunft. Erstmals half uns das Internet bei der Unterkunftssuche und wir stießen auf ein kleines Haus, dass durch Marianne Scharrer vermietet wurde. Der erste telefonische Kontakt war sehr nett und schnell fanden wir einen Zeitraum im Februar, in dem das „Gartenhaus“ noch frei war.

Die Anfahrt verlief problemlos und wir kamen so zeitnah an, dass wir den Rest des Tages noch nutzen konnten, um uns Ski zu leihen und für die Kinder eine Skischule zu besorgen.

Danach kam die Zimmerverteilung in unserem Ferienhaus und die Einweisung durch unsere Vermieterin Marianne Scharrer. Im Garten stand noch die Eisbar von der Silversterfeier und Kai und ich nutzten sie gleich bei einem Plausch mit einem alkoholischen Getränk.

Am nächsten Tag ging es dann erste Mal auf die Piste. Die Kinder wurden zunächst in der Skischule abgegeben. Lars wurde in seinem Kurs an der Talstation der Areitbahn abgegeben. Sönke fuhr mit uns bis zur Areitalm, da sein Kurs für Fortgeschrittene hier startete. Wir nutzten dann den kinderlosen Vormittag, um zu fahren.

Mit Sönke gab es in der Skischule kein Problem. Er kannte das ja auch bereits. Lars fremdelte etwas, so dass wir mitten auf der Piste einen Anruf erhielten und Sandra erst einmal wieder zur Skischule fahren musste, um Lars zu beruhigen.

Zum Mittagessen trafen wir uns dann immer wieder mit den Kindern auf einer Hütte, bevor wir sie wieder in die Skischule gaben.

Die ersten Tage war das Wetter sehr wechselhaft. Mal schneite es, mal schien die Sonne. Zudem war es für Anfang Februar zeitweise sehr kalt durch einen schneidenden Wind.

Dieses vermeintlich schlechte Wetter beschränkte sich aber immer auf einen kurzen Zeitraum, so dass wir zumeist klare und sonnige Abschnitte hatten.

Auch war es um diese Zeit doch angenehm leer im Skigebiet. Sogar für die Gondel mussten wir keine großen Wartezeiten einrechnen, so dass wir wirklich auf unsere Kosten kamen. Unterbrochen wurde diese Freude jedoch immer wieder von Lars, der mit seiner Skischule einfach nicht grün wurde. Es führte letztlich dazu, dass Sandra gar nicht mehr fuhr und nur noch ihren Sohn bespaßte.

Da mit dem Skifahren alles glatt ging, musste ja ein anderes Problem auftauchen. Das tat es dann auch. Wenige Tage vor dem eigentlichen Ende des Skiurlaubes verweigerte sich dann Lars gänzlich. Er wollte unbedingt nach Hause. Wir feierten noch seinen Geburtstag in dem Ferienhaus. Danach wurde es mit Lars immer stressiger. Er brachte klar zum Ausdruck, dass er nach Hause wollte. Wir taten alles, um ihn auf andere Gedanken zu bringen. Selbst das Bauen von Schneemännern im Garten lenkte ihn nicht mehr ab. Letztlich packten Kai und Sandra zwei Tage vor dem eigentlichen Ende ihre Sachen und sie fuhren genervt vorzeitig ab. Jetzt hatten wir die letzten Tage das Ferienhaus für uns.

Auf dem Programm der letzten Tage stand natürlich noch Sönkes Abschlusswettkampf, einen Superskikurs, den die Skischule auf der Areitalm gesteckt hatte. Danach hatten wir endlich etwas mehr Zeit mit unserem Sohn über die Pisten zu fahren.

Lediglich ein offizieller Termin stand noch an – der Fototermin mit dem Skilehrer.

Wirklich auffällig an Sönkes Skilehrer Willi war seine Perücke, die er auch auf der Piste nicht ablegte.

Wir hatten dann zwei Möglichkeiten. Sönke konnte wie bisher mit dem Lift fahren oder wir wagten zusammen die Abfahrt über die Areitbahn. Letztlich entschieden wir uns für die gemeinsame Abfahrt, die sich aber für Sönke als ganz schön anstrengend herausstellte. An einer Pause an der Sonnalm stellte sich die Frage, wie es weitergehen sollte. Elli entschied, dass sie das Auto in die Nähe der Hütte holt und wir von dort dann mit dem Pkw zurück fahren. Somit blieb Sönke der anstrengendste Teil der Abfahrt erspart.

Als wir die letzten in der Hütte waren, gingen Sönke und ich querfeldein zur Straße, wo auch kurze Zeit später Elli eintraf, die froh war bei diesen Straßenverhältnissen den Weg hinauf geschafft zu haben.

Den letzten Abend verbrachten wir auf dem Walchen mit Zipfelbob und Schlitten fahren auf der beleuchteten Piste. Eine Mordsgaudi.

Am letzten Tag ging es dann noch zum gemeinsamen Skifahren auf den Maiskogel. Hier machte es auch Sönke wieder Spaß. Für mich war nur der Start verwunderlich. Meine Skistiefel passten nicht mehr in die Bindung. Kurzentschlossen stellte ich die Bindung neu ein und fuhr mit den Ski weiter.

Nach dem Mittag ließen wir dann den Skiurlaub langsam ausklingen. Zunächst setzte ich mich zum Aprés-Ski. Danach machte Sönke Feierabend und nutzte einen kleinen Anfängerhang, um sich herunterzukugeln.

Als auch Elli Schluss gemacht hatte, packten wir die Ski ein und fuhren zum Skiverleih, um sie abzugeben. Hier dann die Überraschung. Meine Ski waren nicht meine Ski. Irgendjemand muss die Ski an der Sonnalm vertauscht haben. Dieser Jemand hatte die Ski allerdings noch nicht abgegeben. Was jetzt folgte, kann man nur als Pose verstehen. Zunächst beschuldigte man mich des Diebstahls, da ich einfach ein paar Ski genommen habe. Erst nach einigen Diskussionen folgte man meiner Argumentation, dass es sich um dieselben Ski, wie auch denselben Verleiher gehandelt hatte und für mich nicht offensichtlich war. Als nächstes wollte man mir die Ski in Rechnung stellen, da ja nicht bekannt war, ob die anderen abgegeben werden. Es folgte ein Kompromiss, dass wir die ganze Sache am nächsten Morgen bei unserer Abfahrt klären würden.

So suchten wir am nächsten Morgen, nachdem wir uns von Marianne verabschiedet hatten, den Skiverleih auf. Erste gute Information, die Ski waren abgeben worden. Wieder entstand die Diskussion um einen Fehlbetrag, da die Ski, die ich eigentlich geliehen hatte, nicht fristgerecht abgegeben wurden. Die Gutschrift für die vertauschten Ski hatten sie wohl dem Rückgeber meiner Ski ausgehändigt. Beim Verleiher wurde keine Einsicht erzeugt und es mündete in meiner Ankündigung die Polizei hinzuziehen und in der Drohung des Verleiher dann wegen Diebstahls Anzeige zu erstatten. Ich brach dann das Gespräch ab und entspannte mich bei einer Zigarette. Als ich die Diskussion wieder aufnehmen wollte, hatte ich einen neuen Gesprächspartner, der nunmehr meiner Diskussion vollends folgte. Dies ging sogar soweit, dass mir der Mitarbeiter die Gutschrift für die frühere Abgabe der „von mir entwendeten“ Ski in Geld auszahlen wollte. Das Geld lehnte ich jedoch dankend ab und konnte nur noch schmunzeln.

Danach war der Skiurlaub auch schon beendet.

Im Sommer 2004 erhielten wir dann Post vom Skiverleiher. In dem Brief ein Verrechnungsscheck mit dem Hinweis als Wiedergutmachung für den entstandenen Schaden und – erstaunlicherweise – genau der Betrag, den man uns schon am Abreisetag auszahlen wollte. Verstehe einer diese Österreicher.

Ellmau, die zweite

Ellmau (Österreich)

(04.01.2003 – 11.01.2003)

Auf Grund Elli’s guten Erfahrungen aus dem Vorjahr hatten wir wieder Ellmau als Ziel gewählt. Unser Hotel in der Region Wilder Kaiser hatten wir auch schnell gefunden. Es wurde das Hotel Kaiserblick, dass uns das beste Angebot machte.

Früh am Morgen ging es los in den Skiurlaub, damit wir nicht zu viel Zeit verloren. Am Nachmittag kamen wir an. Das Hotel lag sehr günstig für alle unsere Bedarfe. Wir hatten einen Einstieg in das Skigebiet in Hotelnähe und auch zum Ortskern war es nicht weit.

Den restlichen Tag verbrachten wir damit, uns Ski zu mieten und für Sönke eine Skischule zu buchen. Die fanden wir am Ende des Bärenliftes. Wir konnten also unseren Tag mit einer kurzen Abfahrt zur Skischule starten. Dort gaben wir Sönke in die Betreuung seiner niederländischen Skilehrerin.

Danach konnten wir direkt den Skibus vor der Skischule nutzen und die kurze Strecke zum Einstieg an den Bergbahnen fahren. Von hier aus ging es dann mit der Hartkaiserbahn ins Skigebiet.

Anfangs war der Schnee nur direkt im Skigebiet gut. Dies änderte sich jedoch bereits in der ersten Nacht, als es zu schneien begann. Von da an war jederzeit ausreichend Schnee vorhanden. Es reichte sogar dazu, dass Sönke sich mit seiner neuen Pistenraupe auf unserem Hotelbalkon die Zeit mit Schneeschieben vertreiben konnte.

Für alle Tage galt, dass das Skigebiet recht leer war, so dass man ausreichend Platz hatte, sich auszuleben. Immer wieder trafen wir auf Sönkes Skischule und konnten ihn beim Skifahren beobachten.

Nach vier Tagen erwischte es mich mit einer fiesen Erkältung. Die war derart schlimm, dass ich sogar den Arzt aufsuchen  musste. Er zog mich erst einmal aus dem Verkehr. Für den einen Tag konnte ich dies auch nachvollziehen. Mehr Schonung gönnte ich mir aber nicht, da der Skipass ja bereits bezahlt war und genutzt werden sollte.

Mit ein paar Medikamenten ging es dann auch am nächsten Tag wieder. Der Sonnenschein tat sein übriges dazu, dass es wieder ging.

Auf den Genuss von alkoholischen Getränken wurde aber lieber verzichtet, um den Bogen nicht zu überspannen.

Zum Schluss stand wieder der Skiwettbewerb der Skischule auf dem Programm. Wir konnten Sönkes Slalomkünste bewundern. Diesmal reichte es jedoch nicht zu einem Platz auf dem Treppchen. Dabeisein ist auch gut.

Nach sieben Tagen ging es zurück. Ich persönlich war darüber ganz froh, da ich mich nun in heimischen Gefilden endgültig auskurieren konnte.

Sönke’s erster Skiurlaub

Ellmau (Österreich)

(12.01.2002 – 19.01.2002)

Für Sönke stand der erste Skiurlaub im Kalender. Gemeinsam mit Ulli und Tjerk und der Skitruppe vom Ulli fuhren Elli und er nach Ellmau in Österreich.

Am Anfang war jedoch das Ski fahren für Sönke nicht so im Fokus, sondern eher die Tatsache, dass er mit Tjerk zusammen einen Urlaub verbringt.

Der erste Tag in der Skischule bereitete dann eher Elli einiges Kopfzerbrechen. Sie machte sich Gedanken, wie es wohl Sönke ergehen würde. Der verschwendete daran jedoch keinen Gedanken, sondern hatte wohl sichtlich Spaß.

Aber nicht nur Spaß hatte er, sondern er stellte sich beim Ski fahren echt gut an und lernte es gleich vernünftig.

Am Ende des Skiurlaubes stand für Sönke ein zweiter Platz in seiner Altersklasse im Slalomrennen der Skischule und ein neues Matchboxgefährt – eine Schneeraupe. Diese Faszination für Schneeraupen sollte auch noch die nächsten Urlaube vorhalten.

Auf jeden Fall hatte es ihm derart Spaß gemacht, dass er es bei nächster Gelegenheit wieder machen wollte.

Ein weiteres Mal nach Piesendorf

Piesendorf (Österreich)

(Januar 1994)

Es sollte mal wieder ein Skiurlaub sein. Nachdem wir 1991 mit der Truppe um Ulrike und Jörg viel Spaß hatten, beschlossen wir nun mit Michael und Katrin zusammen Ski zu fahren. Bei den beiden waren jedoch keine, bzw. nur leichte Grundkenntnisse vorhanden, sodass wir uns darauf einstellten, erst einmal leicht und locker zu machen.

Am Freitagabend ging es dann los. Wir fuhren nach Burgdorf, um Michael und Katrin aufzunehmen. Nachdem der gute alte Ford bis zur Dachkante beladen war und auch der geliehene Skisarg zum Bersten gefüllt war, ging es auf die Autobahn. In Hannover-Wülferode noch schnell den Reifendruck überprüft – war echt nötig – und los.

In den Nachtstunden machten wir dann eine kurze Rast bei McDonalds in Geiselwind, den wir gleich mit Tanken verbanden. Leider herrschten zur damaligen Zeit noch nicht die heutigen Öffnungszeiten, sodass wir erst einmal vor der Putzkolonne flüchten mussten, die das Restaurant reinigen wollte.

Ohne größere Verzögerungen kamen wir durch und trafen am frühen Morgen in Piesendorf ein. Schnell war die Ferienwohnung in der Schwimmbadstraße gefunden.

Nachdem wir unsere Klamotten ausgeladen und uns umgezogen hatten – in die Ferienwohnung selbst konnten wir noch nicht rein – ging es erst einmal zum Skiverleih. Katrin und Michael gingen zu einem Skiverleih in Piesendorf, um sich das nötige Material zu leihen. Elli und ich hatten bei meinen Eltern die fehlende Ausrüstung ergänzt.

Nachdem das alles erledigt war, ging es zum Walchen, den Ortshang von Piesendorf, um mit Michael und Katrin die ersten Schritte zu machen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Anlegen der Ski und mit der Standfestigkeit, ging es zum Lift. Bereits auf dem Weg dorthin wollte Michael sich mit einem vorbeifahrenden Auto anlegen. Gott sei dank konnte er sich noch rechtzeitig fallen lassen.

Bevor es in den Lift ging, frischen wir erst einmal die Grundzüge des Skifahrens auf. Danach arbeiten wir uns über den Schlepplift langsam zum Ankerlift vor, sodass wir am ende des doch recht anstrengenden Tages ein paar Mal den kompletten Walchen fuhren. Beim abschließenden Jagertee resümierten wir kurz den Tag und die Skileistung und beschlossen es am nächsten Tag auf dem Maiskogel zu versuchen.

An der Ferienwohnung angekommen brach dann noch einmal kurz Missstimmung aus. Ich hatte rückwärts in einen Bauernhof gesetzt, um zu wenden. Leider hatte ich die doch recht steile Auffahrt unterschätzt, sodass die Räder an meinem Ford immer wieder durchdrehten und ich nicht herauf kam. Ich musste dann, sehr zu meinem Missfallen, tatsächlich die Schneeketten aufziehen, um die Steigung zu bewältigen. Da die Straßenlage aber eine weitere Nutzung der Schneeketten nicht zuließ, musste ich sie auch gleich wieder abziehen. Tolle Übung.

Den abschließenden Abend gestalteten wir dann gemütlich mit einem Gang durch den Ort und einem guten Abendessen in einem Lokal. Gleichzeitig hatten Elli und ich noch einmal die Möglichkeit die Stätten unseres letzten Aufenthalts zu begutachten.

Am nächsten Morgen ging es dann zum Maiskogel. Wir parkten an der Baumbar und gingen zum Ankerlift, der in der Nähe startete. Michael und Katrin schauten sich zunächst alles an und Michael beschloss letztlich allein die Fahrt in Angriff zu nehmen. Und dies, obwohl wir ihm die Länge der Strecke klar vor Augen führten. Ich nahm Katrin mit in den Lift und wir schafften es mit einigen Wacklern bis zur Umsteigestation. Unkmittelbar nachdem wir gestartet waren, bekamen wir noch mit, wie Michael zum zweiten Mal aus dem Lift fiel. Das erste Mal war unmittelbar vor uns, das nächste Mal kurz bevor wir ihn außer Sicht verloren. Da Elli bei ihm geblieben war, machten wir uns zunächst keine Gedanken und Katrin und ich nutzten den gemütlichen Hang, um die Erfahrungen vom Vortag umzusetzen.

Als dann Elli ohne Michael zu uns stieß, machten wir uns auf den Weg nach unten, um zu erfahren, wie er sich das weiter vorstellte. Michael hatte die Zeit an der Liftstation jedoch nicht sinnlos verbracht. Er hatte sich auf dem Kinderhang warmgefahren und dabei den Einstieg in den Lift beobachtet, sodass wir nunmehr vereint den Weg nach oben auf uns nahmen.

Tatsächlich klappte es so gut, dass wir den Anschlusslift gleich mitnahmen und auf der Mittelstation ankamen. Nunmehr lag der wunderbare Hang vor uns und wir fuhren ganz gemütlich ein paar Runden auf diesem Hangstück. Gegen Mittag wollten wir uns dann etwas tiefer wagen, da an diesem Hang kein Lokal für ein geeignetes Essen lag. Zu diesem Zweck steuerten wir eine kleine Erhöhung an, die an der Handkante lag. Ich hielt neben einer Pistentafel und Michael, der mir gefolgt war, ebenfalls. Elli, mit Katrin im Schlepptau hielt ebenfalls darauf zu und schwenkte kurz vorher zum Halt ein. Lediglich Katrin wechselte in die Schussfahrt und hielt direkt auf das Schild und die Hangkante zu. Alles rufen half nichts. Direkt unterhalb des Schildes fuhr sie durch. Es gab einen lauten Knall und danach stürzte sie kurz vor der Kante. Wir dachten schon das Schlimmste, das sie mit dem Kopf gegen das Schild geknallt war. Gott sei Dank war dies nicht der Fall. Sie hatte die Hände hochgerissen und versucht sich am Schild festzuhalten, was dann zu ihrem Sturz geführt hatte.

Dieses Malheur hatte aber auch Folgen. Beide trauten sich nach dem Mittagessen nicht mehr richtig  zu fahren. Gemeinsam machten wir noch die Abfahrt und Michael und Katrin machten dann erst einmal Schluss. Elli und ich genossen weiterhin das tolle Skiwetter und machten noch ein paar Abfahrten. Zwischendurch trafen wir uns dann an der Bude im Tal. Hier erörterten wir kurz, wie es nun weitergehen sollte. Michael und Katrin beschlossen eine Skistunde zu buchen, um ihre Kenntnisse auf solide Füße zu stellen. Elli und ich fuhren noch ein paar Strecken, bevor wir uns zum Abschluss in der Baumbar trafen.

Am nächsten Tag setzten Michael und Katrin ihren Plan dann um. Am Vormittag hatten sie einige Skistunden, die ihnen wirklich weiterhalfen. Nach dem Mittag machten wir dann noch eine gemeinsame Tour, bevor es relativ zeitig zur Ferienwohnung zurück ging. Nach dem Duschen nutzten wir den Rest des Tages, um einmal  nach Zell am See zu fahren. Wir bummelten durch die Fußgängerzone und gönnten uns im Ort ein Abendessen.

Für den nächsten Tag hatten wir uns den Kapruner Gletscher als Skigebiet ausgesucht. Zunächst dachten wir, dass dies vielleicht zu anspruchsvoll wäre, da aber der Skilehrer von Michael und Katrin ihnen dies ebenfalls empfohlen hatte, folgten wir diesem Ratschlag.

Damals ging es noch mit der Gletscherbahn 2 hinauf. Diese stellte nach der Brandkatastrophe im Jahr 2000 ihren Betrieb ein. Auch für Elli und mich war es der erste Aufenthalt auf dem Gletscher. Bisher hatten wir nur die Schmittenhöhe und den Maiskogel befahren, so dass wir auf das Skigebiet gespannt waren. Letztlich war es wirklich toll. Die Pisten waren vielfältig, so dass für jeden Geschmack etwas dabei war. Zunächst fuhren wir eine Abfahrt gemeinsam. Danach war die Strecke Michael und Katrin bekannt und Elli und ich konnten einige andere Pisten fahren. Zum Mittag trafen wir uns immer wieder und machten entweder vorher oder danach eine gemeinsame Abfahrt.

Da Michael und Katrin dieses Skigebiet entgegen kam und sie hier die nötige Sicherheit hatten, wollten wir in den folgenden Tagen keinen Wechsel vornehmen. Auch Elli und ich fanden es auf dem Gletscher sehr angenehm, so dass wir keinen Wechsel anstrebten.

Herausragend während dieser Zeit auf dem Kapruner Gletscher war noch eine Abfahrt zur Mittagspause in der sich Michael darüber amüsierte, dass Katrin gestürzt war. Auf dem letzten Hang vor der Mittagsrast erwischte es dann ihn und das sehr spektakulär. Während er gerade zu einem Schwung ansetzte, haute es ihn aus den Skiern und er kullerte den Hang hinunter. Wobei dieses Kullern eher dem Schlagen eines akrobatischen Rades gleich kam. Anerkennenswert war, dass er sich unterkriegen ließ und sich sofort wieder auf die Ski stellte und weiterfuhr.

Wir verbrachten insgesamt drei wunderbare Tage auf dem Gletscher.

Den letzten Tag verbrachten Katrin und Michael dann ohne Ski fahren. Sie hatten genug davon, hatten ihre Leihski bereits abgegeben und wollten noch einen Tag ausspannen. Elli und ich nutzten dies, um doch noch einmal auf die Schmittenhöhe zu fahren. Michael und Katrin gingen in Zell am See zum Shoppen.

Den Abend verbrachten wir dann noch in einer Gaststätte in der Schmiedstraße, wo wir uns eine gepflegte Scheinshaxe mit allem was dazu gehört gönnten.

Am nächsten Tag ging es dann auf die ereignislose Heimfahrt in Richtung Hannover