Skiurlaub für Kurzentschlossene

Winterberg

Für die Zeugnisferien hatten wir uns in diesem Jahr vorgenommen einen kleinen Skiurlaub in Deutschland zu machen.
Bei der Planung stießen wir dann auf die Ortschaft Winterberg im Sauerland, da der Harz uns nicht schneesicher genug war.
Im Internet wurden wir bezüglich einer Unterkunft schnell fündig und buchten die Pension Braun. Sie lag uns zentral genug und schien auch nah am Skigebiet.

Am Samstag nach der Zeugnisausgabe ging es los.
Auf der Anfahrt hatten wir nur kleinere Probleme, als wir ins Sauerland selbst kamen und der Navi uns über kleinste Kreisstraßen zum Ziel führen wollte.
Kurz vor Winterberg kam dann auch noch der Schnee hinzu, der bisher gefehlt hatte.
In Winterberg selbst war die Pension schnell gefunden und entsprach unseren Erwartungen.
Unser Zimmer lag im Dachgeschoss, der Frühstücksraum im Keller, aber das war nicht sonderlich schlimm.
Lediglich mit den Parkplätzen stellten sich die Pensionsbetreiber etwas an. Jedem Auto wurde ein Parkplatz zugewiesen – auch wenn andere, sinnhaftere frei waren, durfte man nicht frei wählen.

Den frühen Abend nutzten wir dann auch noch sogleich, um Ski zu leihen.
Der Skiverleih machte uns darauf aufmerksam, dass wir am heutigen Freitag auch noch das Nachtfahrangebot nutzen könnten.
Wir mieteten uns die benötigten Sachen, auch für Sönke ein paar Ski, und fuhren zur Ferienwohnung zurück, um uns Skifertig zu machen. Zunächst machten wir einige Touren bei Tageslicht. Die Pisten waren aber sehr ausgefahren und es machte wenig Spaß. Also machten wir Pause an der Skischanze und warteten auf das Flutlicht.

Das Fahren war bei Fluchtlicht war dann schon sehr gut und brachte uns auf den Geschmack für mehr. Lediglich die Kälte machte uns zu schaffen, so dass wir nicht allzu lange auf der Piste blieben.
Nachdem wir am Abend noch den Ort erkundeten hatten, ging es dann ins Bett.

Am nächsten Morgen ging es dann richtig los. Nach einem guten Frühstück ging es mit dem Pkw zur Piste.
Wir parkten beim Skiverleih und stiegen mit der Sesselbahn Rauher Busch ins Skigebiet ein. Nach einigen kurzen Pisten zum Eingewöhnen fuhren wir dann das Skigebiet ab.

Wer den hochalpinen Bereich schätzt, wird hier erst mal ernüchtert. Die Pisten sind teilweise sehr flach und dadurch ausgesprochen langsam. Gut für Anfänger, aber ansonsten recht anspruchslos.
Die steileren Pisten sind sehr kurz und gegen Nachmittag wurden die Wartezeiten an den Liften immer länger, so dass wir am frühen Nachmittag den Rückweg antraten.
Am Samstagabend ging es dann wieder in den Ortskern von Winterberg. Wir fanden ein gemütliches und günstiges Lokal in einer Seitenstraße.

Am nächsten Tag ging es dann über Herrloh ins Skigebiet. Sönke Ski hatten wir bereits wieder abgegeben. Er wollte sein Snowboard, das er von Susi bekommen hatte, ausprobieren.
In Herrloh finden sich die meisten Skischulen wieder und wir buchten für ihn eine Stunde bei einem Skilehrer.

Nachdem er die ersten Schritte auf dem Snowboard gemacht hatte, verlängerten wir für ihn noch einmal, so dass das Training etwas intensiver war.
Nach dem Mittag fuhr er dann allein weiter, wobei ich mich in seiner Nähe aufhielt. Elli fuhr weiter das Skigebiet ab.
Am frühen Nachmittag, als sich das Skigebiet wieder über Gebühr füllte, stiegen Sönke und ich aus, während Elli noch einige Runden drehte.
Wir erwarteten sie an einer Hütte und machten uns dann auf den Rückweg.

Am letzten Tag wollten wir dann noch einmal fahren und in den Skiklamotten die Rückfahrt antreten.
Morgens ging es dann wieder zur Sesselbahn Rauher Busch, da wir hier ja auch unsere Ski hier zurückgeben mussten.
Zunächst fuhren wir einmal gemeinsam mit Sönke, der mit seinem Snowboard auf der Abfahrt bleiben wollte. Danach machten wir einen kurzen Trip ins Skigebiet.

Als ich zurückkam, hatte Sönke schon die nächsten Abfahrten angefangen.
Wir fuhren dann noch ein paar Mal zusammen hinab, während Elli weiter die langen Strecken fuhr.


Gegen Mittag hatten wir dann genug. Ich hatte reichlich Fotos und Videos von Sönke gemacht und wir gönnten uns ein gemeinsames Mittagessen in der Hütte.
Danach fuhr Elli noch etwas, während Sönke und ich die Sonne genossen.
Als auch Elli genug hatte, gaben wir die Ski zurück und konnten uns gleich beim Skiverleiher umziehen.
Danach noch ein kurzer Snack bei McDonalds und es ging zurück nach Harsum.

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