Istrien mit Unfall

Sommer 2010

( Harz und Kroatien )

(13.07.2010 –  31.07.2010)

Die Planung für den Sommerurlaub 2010 war recht schnell abgeschlossen, nachdem wir festgestellt hatten, dass die Jungnickels zur gleichen Zeit Urlaub hatten und sich in Kroatien aufhielten. Wir beschlossen uns wieder einmal dort auf dem Campingplatz Valalta zu treffen.
Die eigentliche Planung sah vor, dass sie am Freitag dem 09.07.2010 den Wohnwagen von ihren Eltern übernehmen und wir dann am 13.07.2010 losfahren und einen Tag später dazukommen. Da jedoch Oma Edith 90 Jahre alt wurde, hatten wir noch eine Verpflichtung. Diese wurde letztlich auf den Sonntag, den 18.07.2010 terminiert, sodass wir diesen Tag als unseren Abreisetag in Richtung Kroatien festlegten. Da wir jedoch bereits ab dem 13.07. Urlaub hatten, beschlossen wir die Zeit vorher in Deutschland zu nutzen. Schnell war, auch wegen des heißen Wetters, der Harz als Ziel auserkoren. Direkt nach der Frühschicht ging es los. Erstes Ziel war der Stellplatz an der Schützenwiese in Braunlage. Dieser liegt zwar etwas oberhalb des Ortskerns, aber dafür sehr ruhig und idyllisch. Gegen halb Fünf hatten wir dort aufgebaut und bummelten erst einmal in die Stadt hinunter. Nach einem Eis suchten wir eine Lokalität für das Abendessen. Da wir im Ort nicht fündig wurden, nahmen wir das Angebot des Restaurants Hubertushöhe direkt neben dem Stellplatz in Anspruch. Neben den 3 Euro Vergünstigung für Stellplatzgäste gab es auch noch gutes Essen. Insgesamt eine gute Wahl. Nach dem Abendessen setzten wir uns noch etwas vors Mobil, bis uns die kleinen schwarzen Käfer, die uns den gesamten restlichen Urlaub in Deutschland verfolgen sollten, ins Wohnmobil trieben, wo wir dann auch gleich zu Bett gingen.  Bereits am Abend vorher hatten wir beschlossen, noch einen Tag in Braunlage zu stehen und das gute Wetter zum Wandern zu nutzen. So machten wir es dann auch. Nachdem wir um kurz nach acht aufgestanden waren und gefrühstückt hatten, ging es um 10.00 Uhr in Richtung Wurmberg.

Die Wanderung zum Gipfel führte uns an den unteren und oberen Bodewasserfällen vorbei.

Nach knapp 3 Stunden hatten wir die acht Kilometer bis zum Gipfel geschafft. Hier ging es erst einmal ins Restaurant, nachdem wir zuvor ein Gruppenfoto mit dem Brocken im Hintergrund gemacht hatten.

Nach der ausgiebigen Rast in der Gaststätte ging es zunächst über einen Trampelpfad den Hang hinunter. Dieser war recht steil und steinig und führte direkt neben der Skisprungschanze entlang. Danach wurde der Weg deutlich besser und wir folgten der Skipiste in Richtung Tal. Dabei führte uns unser Weg über die Punkt Bratwurst und Mittelstation bis zur Talstation. Sönke wollte zwar zwischendurch immer mal wieder die Gondel in Richtung Tal nehmen, ließ sich dann aber doch immer wieder davon abbringen.

In Braunlage angekommen, ging es dann noch einmal auf ein Bier in die Gaststätte Puppe’s. Danach ging Elli zum Stellplatz zurück und Sönke und ich gingen noch kurz für das Abendessen Einkaufen. Nachdem das alles geschafft war, relaxten wir am Wohnmobil. Nach dem Abendessen fand dann das erste Trionimos-Duell statt, das Elli für sich entscheiden konnte.

Am nächsten Morgen sind wir dann wieder um kurz nach acht aus dem Bett. Diesmal sollte es auf jeden Fall weitergehen, sodass wir das Wohnmobil abbauten. Nachdem wir den Betrag für den Strom (6 kWh für zwei Tage) entrichtet hatten, ging es los. Als erstes Ziel hatten wir uns Stolberg an der deutschen Fachwerkstraße herausgesucht. Um Sönke auch etwas zu bieten wollten wir mal schauen, ob eine Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn möglich war. Dazu ging es erst einmal zum Bahnhof in Sorge. Dort kamen wir gegen 10.00 Uhr an und stellten fest, dass die Eisenbahn um 10.15 Uhr abfuhr, jedoch nur in Richtung Wernigerode. Das war zwar die entgegen gesetzte Richtung, aber dazu hatten wir ja ein Wohnmobil, sodass wir die weitere Planung schnell umstellten und Wernigerode als Übernachtungsziel auswählten.

Während ich mit dem Wohnmobil zum Stellplatz fuhr, nutzten Elli und Sönke die Eisenbahn. Treffen wollten wir uns dann am Bahnhof. Die Fahrt mit dem Wohnmobil über Königshütte und Elbingerode war mit Sicherheit ebenso idyllisch wie mit der Schmalspurbahn durch den Harz. Erst in Wernigerode schien ich zu verzweifeln. Der Navi kannte zwar den Stellplatz, wollte mich aber partout nicht dahin führen. Folgte ich den Schildern, fuhr ich augenscheinlich im Kreis. Nachdem ich den einen Kreisverkehr dreimal durchfahren hatte, holte ich mir Hilfe von außerhalb. Ein Parkplatzeinweiser wies mir den Weg und lieferte auch gleich die Erklärung für die Verkehrsführung. Wernigerode hatte den Altstadtkreisel mittlerweile durch ein Tunnelsystem ersetzt, aber die Beschilderung noch nicht hundertprozentig angepasst.

Nach der Wegbeschreibung war der Stellplatz Am Katzteich schnell gefunden. Hier konnte man für 5 Euro die Nacht stehen. Zugang erhielt man über ein Schrankensystem und Strom erhielt man über für einen Euro die kWh aus einer Stromsäule. Nun ging es nur noch Elli und Sönke wieder zu treffen. Ihre Ankunftszeit war auf 11.45 Uhr festgelegt. Bei mir tauchten leichte Irritationen über den Zielbahnhof auf, sodass ich zunächst zum Bahnhof Westerntor ging, um mich dann doch für den Hauptbahnhof zu entscheiden, wo ich fast zeitgleich mit ihnen eintraf. Gemeinsam ging es dann gleich in die Altstadt. Na ja, fast gleich. Erst einmal musste Elli wieder zum Wohnmobil zurück, da sie ihre Tabletten vergessen hatte. Nachdem sie das erledigt hatte, ging es dann los.

Bei mörderischen Temperaturen fiel der Altstadtbummel entsprechend kurz aus und war bereits nach einem kurzen Snack bei Subway gegen 15.00 Uhr beendet. Statt weiter Kultur wollten wir lieber das örtliche Schwimmbad besuchen, was wir dann auch taten. Gegen 18.00 Uhr beendeten wir den erfrischenden Schwimmbadbesuch.  Nach dem Abendessen gönnten wir uns dann erneut eine Partie Trionimos. Diesmal ging ich als Sieger vom Tisch. Mit Ende des Spiels fand Sönke einen Partner für eine Partie Federball. Wie Jungen so sind, wechselten die beiden nur die nötigsten Worte, sodass wir noch nicht einmal den Namen des Jungen kennen.

Am nächsten Morgen ging es dann erst einmal zum nahen Kaufland, wo wir die restlichen Lebensmittel einkauften. Danach noch ein kurzer Stopp bei ATU. Wir hatten zwischenzeitlich festgestellt, dass wir die Warntafel für den Fahrradträger vergessen hatten und wollten uns vorsichtshalber eine neue besorgen. Der kompetente Mitarbeiter fragte mich nur kurz, ob ich die kostengünstige Variante wollte. Als ich dies bejahte, holte er ein italienisches Modell aus dem Lager. Zu meiner Überraschung lag der Preis bei lediglich 4,99 €. Ich hatte mit wesentlich mehr gerechnet. Als ich dies zum Ausdruck brachte, bot mir der Verkäufer ein deutsches Modell für knapp 60 € an, das ich dann jedoch dankend ablehnte. So ausgerüstet ging es dann wieder in de Ostharz hinein. Als Route hatte ich die Strecke über Königshütte ausgewählt, um auch den Rest der Familie in den Genuss der idyllischen Landschaft zu bringen. Von dort aus ging es dann über Nebenstrecken nach Stolberg im Harz.

Wir stellten uns gleich auf den Parkplatz am Ortsrand und gingen zu Fuß in den Ortskern. Die Ortschaft begeisterte uns mit ihren alten, gut restaurierten Fachwerkbauten. Wir gingen in knapp einer Stunde die Stadt ab und beendeten unseren Besuch mit einem Eis.

Nun ging es über Nordhausen in Richtung Bad Sachsa. Hier wollten wir auf dem Stellplatz am Kurpark stehen. Bei unserem Eintreffen mussten wir umplanen, da der Platz mit dem Schützenfest belegt war und in dieser Zeit von Wohnmobilen nicht genutzt werden konnte. Nach einigem Hin und Her einigten wir uns auf einen Campingplatz in Osterode am Harz. Dort angekommen parkten wir das Wohnmobil auf dem Schotterplatz und nachdem Elli die Anmeldeformalitäten erledigt hatte, ging es in die Platzgaststätte auf ein Hefeweizen. Wieder spielten wir zum Zeitvertreib Trionimos. Diesmal zog uns Sönke regelrecht aus und gewann ein Spiel nach dem anderen.

Als wir diesem Überdrüssig waren, fuhren wir mit den Fahrrädern in die Stadt. Bis zur ersten Kreuzung war der Weg einfach. Danach mussten wir uns für eine von drei Möglichkeiten entscheiden. Unsere Wahl führte uns am Polizeirevier vorbei, wo wir uns die Richtigkeit unseres Weges noch schnell bestätigen ließen und auch gleich mal nach einem guten Restaurant fragten. Leider war der Wachhabend nicht Willens uns eine Antwort auf die zweite Frage zu geben, sodass wir selbst suchen mussten. Die Fußgängerzone von Osterode am Harz war um diese Zeit, es war kurz vor halb sieben, bereits wie ausgestorben. Schnell kauften wir noch eine Glückwunschkarte für Edith und machten uns dann auf die Suche nach einem Restaurant. Leider war die Auswahl nicht so groß wie erwartet. Zudem hatte sich Sönke ein chinesisches Essen in den Kopf gesetzt. Als wir letztendlich ein griechisches Lokal fanden, passenderweise hieß es auch noch ‚Der Grieche‘, hatten Elli und ich unsere Wahl getroffen. Sönke überzeugten wir nicht, sondern mussten totalitär bestimmen.

Das Lokal war bereits gut gefüllt und die verbliebenen Plätze reserviert. Trotzdem schaffte man noch Platz für uns und wir konnten bestellen. Auf Grund der Hitze entscheiden wir uns für Seniorenteller, die im Nachhinein betrachtet, vollkommen ausreichend und sehr gut waren. Nach dem Essen ging es zum Campingplatz zurück. Elli und Sönke hüpften noch kurz in den Pool, was ich dann auch tat, nachdem ich die Fahrräder wieder aufgeladen hatte und feststellen musste, dass man noch nicht einmal kalt duschen konnte. Elli und Sönke verbrachten dann den Abend mit Fernsehen, während ich vor dem Mobil saß und las.

Am darauffolgenden Morgen holte Elli die Brötchen ab und wir frühstückten erst einmal. Mit der Abfahrt ließen wir uns Zeit, da als nächstes Ziel Göttingen angesagt war und die Entfernung dahin übersichtlich war. Als Anfahrtstrecke wählten wir zunächst die B 241, die noch keiner von uns gefahren war und landschaftlich sehr schön war. Ab Northeim ging es dann auf der Bundesstraße 3 weiter. Der Stellplatz Eiswiese in Göttingen war gut ausgeschildert und leicht zu erreichen. Dort angekommen, war auch noch ausreichend Platz vorhanden, sodass wir fast frei wählen konnten. Ich wählte einen Stellplatz nahe einem Stromautomaten und mit vorteilhafter Neigung für unser Mobil, sodass wir uns nur noch an den Strom anschließen mussten. Leider stellte ich mich auch an den einzigen Baum weit und breit, was einen Fernsehempfang unmöglich machte, wie wir später feststellten.

Da es bereits beim Einparken leicht zu regnen begann, besuchten wir das Erlebnisbad Eiswiese zuerst. Das Preis-Leistungsverhältnis für das Schwimmbad war angemessen und es verfügte sogar um ein richtiges Schwimmbecken, wo man ein paar Bahnen schwimmen konnte. Gegen 14.30 Uhr war unser Besuch beendet und wir fuhren  mit den Fahrrädern in die Göttinger Innenstadt. Unser Bummel durch die Stadt, der auch zu Sönkes Freude eine Mahlzeit bei einem chinesischen Schnellimbiss beinhaltete, dauerte etwa drei Stunden. In dieser Zeit schafften wir es, Sönke auch vom Vorteil der Zehenlatschen zu überzeugen, die wir ihm kauften. Am Platz zurück, ging es dann auf ein Hefeweizen in ein nahes Restaurant mit Außenbestuhlung. Hier gönnten wir uns wieder Trionimos als Zeitvertreib. Wieder einmal spielte uns Sönke an die Wand, sodass es uns langsam unheimlich wurde. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir am Wohnmobil und nach dem Abendessen probierten wir noch einige andere Spiel aus, die uns aber nicht so viel Spaß bereiteten wie Trionimos. In dieser Zeit fing es auch an wolkenbruchartig zu regnen. Das Ganze dauerte zwar nicht lange, reichte aber aus, um den Platz unter Wasser zu setzen. Früh ging es dann ins Bett, um für den nächsten Tag fit und ausgeruht zu sein.

Eigentlich wollten wir am nächsten Tag richtig ausschlafen, da wir uns ja das Frühstück auf Grund des bevorstehenden Brunchs sparen konnten. Daraus wurde leider nichts. Bereits um kurz nach acht waren Elli und ich wach und machten uns fertig. Gegen halb neun weckten wir dann Sönke und nahmen unser spärliches Frühstück, bestehend aus Kaffee und einem Joghurt, ein. Dabei beobachteten wir, wie die Schlange an der Entsorgungsstation nicht abreißen wollte. Um 09.15 Uhr tat sich eine Lücke auf, die wir sogleich nutzten, sodass wir unmittelbar nach einem Norweger beginnen konnten. Schnell war das Abwasser abgelassen und die Toilette entleert und es ging weiter. Der Navi führte uns zielgenau zu Gabi und Horst. Pünktlich waren wir auch, nur ein Brunch gab es nicht. Edith hatte das wohl falsch verstanden. Am frühen Nachmittag sollte gegrillt werden. Aus Rücksicht auf uns, fing man dann aber doch bereits gegen 12.00 Uhr an, den Grill anzuheizen. Der Familienevent als solcher war sehr nett, da man sich mal wieder ausgiebig mit allen unterhalten konnte. Sönkes Klarinettenständchen kam auch gut an. Letztlich machten wir uns um kurz nach ein Uhr auf unseren Weg in Richtung Kroatien und wurden darum von einigen beneidet.

Unschlüssig über die zu fahrende Strecke, das leidige Thema A 9 oder A 7 kam wieder auf, ließen wir den Navi entscheiden. Diese Entscheidung wurde allerdings dadurch beeinflusst, dass wir zunächst in Richtung der Autobahnausfahrt Göttingen-Dransfeld fuhren, um noch einmal voll zu tanken. Der Kilometerstand des Wohnmobils hatte zum Zeitpunkt der Abfahrt 52.186 Kilometer gezeigt. Die folgenden 1156 Kilometer sollten wir nach dem Navi bis morgens um 6 Uhr bewältigt haben. Uns so ging es dann los. Zunächst auf die A 7 in Richtung Süden. Da kein Stau war und der Verkehr zwar dicht, aber auf Grund der fehlenden Lkw übersichtlich war, ging es ab Drammetal auch auf der A 7 weiter. Wir kamen zügig voran und als die A 5 abzweigte, fiel auch eine Menge Verkehr ab, sodass das Fahren richtig angenehm wurde. Bereits ab Kassel zeigte der Navi Verkehrsstörungen auf der A 3 in Richtung Nürnberg an. Das veranlasste uns, auf Höhe Schweinfurt auf der A 70 weiterzufahren. Hier übernahm Elli dann das Steuer und führte uns dann weiter ab Nürnberg auf die A 3 in Richtung Straubing. Wir wollten wieder die B 20 fahren, da auch auf der A 8 zwischen München und Salzburg der übliche Reiseverkehr mit Verkehrsstörungen angesagt war.

An der A 3, Ausfahrt Parsberg, gönnten wir uns dann noch ein Abendmahl bei McDonalds und tankten das Wohnmobil noch einmal voll, um die Strecke bis Salzburg dann durchfahren zu können. Es ging dann auch zügig weiter. Auf der B 20 hielt uns lediglich eine kurze Umleitung etwas auf, führte uns jedoch wieder auf die Strecke zurück. Schnell war auch Burghausen erreicht, wo wir gewohnheitsmäßig wieder in den Ort abbogen und die Gefälle- und Steigungsstrecken auf uns nahmen. Diesmal wurden wir mit einem wunderbaren Blick auf die beleuchtete Burganlage entlohnt. Kurz vor der Staatsgrenze nach Österreich dann noch einmal leichte Irritationen, verursacht durch den Navi, der uns von der B 20 wegführen wollte. Wir missachteten ihn einfach und fuhren dann über die übliche Strecke in Salzburg ein. Da uns die Öffnungszeit der Tankstellen nicht geläufig war und es mittlerweile 23.00 Uhr war, wählten wir die erste geöffnete zum Tanken und Erwerb einer Vignette aus. Der Diesel kostete hier 1.07 €, das waren immerhin 17 Eurocent weniger wie in Deutschland. Die nächste Tankstelle, etwa einen Kilometer weiter zeigte uns dann jedoch, dass es noch billiger ging. Hier kostete der Liter Diesel nur 0.99 €. Beim nächsten Mal erinnern wir uns hoffentlich daran.

Der Rest der Fahrt durch Österreich verlief ereignislos. Eine Mautvignette für Slowenien erwarben wir am Kassenhäuschen für den Tauerntunnel und auf fast jeder Tankstelle gönnte ich mir einen Kaffee, um den Rest der Nachtfahrt fehlerfrei zu überstehen. Elli leistete mir noch bis nach dem Karawankentunnel Gesellschaft und legte sich dann zu Sönke zum Schlafen. Hatte der Verkehr in Österreich schon bedenklich nachgelassen, war es in Slowenien noch weniger. Auf der Anfahrt nach Ljubljana hatte ich ganze Streckenabschnitte für mich allein. Einziger Lichtblick war eine groß angelegte Polizeikontrolle an einer ehemaligen Mautstation. Ab Ljubljana wurde es dann noch trostloser. Hier herrschte teilweise noch nicht einmal Gegenverkehr. Immerhin traf ich an den langgezogenen Steigungen dann immer mal wieder auf Lkws, die diese nur im Schritttempo bewältigten.

Um kurz vor 04.00 Uhr erreichten wir dann Koper. Auf der Fahrt durch die Stadt gesellte sich dann Sönke wieder zu mir, da er nicht mehr schlafen konnte. Auf der kurvenreichen Strecke in Richtung Grenze leistete er mir Gesellschaft, während Elli hinten seelenruhig schlief. Die Grenze passierten wir ohne lange Wartezeit und setzten dann den Rest unseres Weges in Kroatien fort. Bereits auf dem ersten Kilometer stellten wir fest, dass am Straßennetz großzügig gebaut worden war. Gleich nach der Steigung an der Grenze erwartete uns nun ein Kreisverkehr, der direkt auf die Autobahn führte. Diese war zwar in ihrer gesamten Länge einspurig, dies aber weil die Gegenfahrbahn mittlerweile auch zweispurig eingerichtet wurde.

Schnell erreichten wir Rovinj. Unmittelbar davor leistete uns nun auch Elli Gesellschaft, die aufgewacht war.  Am Campingplatz Valalta kamen wir um 05.15 Uhr, also nach knapp 16 Stunden Fahrt an. Die Tore waren natürlich noch zu, sodass wir uns erst einmal ins Bett legen wollten. Mir gelang dies jedoch nicht. Ich ging also wieder vor das Mobil und stellte fest, dass die ersten Wartenden bereits auf ihren Fahrrädern saßen, um einen Stellplatz zu finden. Wir hatten dieses Problem jedoch nicht, da uns Swen bereits am Vortag den Platz 1119 reserviert hatte. Da ich jedoch nichts Besseres zu tun hatte, lud ich mein Fahrrad ab, um mir den Platz einmal anzuschauen. Kurz bevor ich losfahren wollte, kam auch Elli heraus und wir fuhren gemeinsam los. Da die Parzelle in der Nähe unserer alten Plätze lag, war sie schnell gefunden. Swen hatte seinen Pkw zur Sicherheit noch draufgestellt. Das hatte jedoch den Nachteil, dass wir ihn brauchten, um das Auto runter und unser Wohnmobil drauf zu bekommen.  Wir fanden dann den Wohnwagen von ihnen, stellten aber fest, dass sie noch schliefen und wecken wollten wir sie deshalb auch nicht. Wir vertrieben uns einfach die Zeit, indem wir über den Platz bummelten und nach anderen Stellplatzmöglichkeiten Ausschau hielten. Kurz vor sieben Uhr waren wir dann wieder am Eingang. Da einige bereits für die Anmeldung anstanden, beschlossen wir, das auch schon hinter uns zu bringen. Nachdem das erledigt war, von einer Reservierung war jedoch keinem was bekannt, ging es auf den Platz. Zunächst hatte ich noch vor Wasser aufzufüllen. Das scheiterte jedoch an den fehlenden Möglichkeiten, sodass ich beschloss am Waschhaus zu warten, während Elli noch einmal nach Swen schaute.

Tatsächlich war er bereits wach und kam mit, um sein Auto zu entfernen. Während dieser Zeit kam Elli mit den Platznutzern über der von uns aversierten Parzelle ins Gespräch. Diese hatten wir bei unserer Platzbegehung auch ins Auge gefasst, da das Wohnmobil leichter einzuparken war und der Blick aufs Meer vorhanden war. Zu unserem Glück wollten die Tschechen, die dort standen, am heutigen Tag abreisen, sodass wir einen Deal trafen und unser Wohnmobil schon auf dem Platz 1118 abstellten, während sie ihren Pkw auf dem Platz 1119 zwischenparkten. Wenn sie dann abgereist wären, würden wir uns häuslich einrichten und den Platz auf unseren Namen anmelden. Die Wartezeit bis dahin verbrachten wir zunächst mit einem Frühstück bei Swen und Cathrin. Ich besorgte schnell die Brötchen dafür im Mini-Market und stellte die nächsten Veränderungen auf dem Platz fest. Die Verkäuferin der Vorjahre war nicht mehr da und damit einhergehend gab es auch keine langen Warteschlangen mehr.

Nach dem Begrüßungshallo und dem Frühstück blieb Sönke gleich bei Tim, während Elli und ich uns unsere Klappstühle an den Strand stellten und auf den Abbau der Tschechen warteten. Dieser zog sich etwas hin, war jedoch gegen 10.00 Uhr vollzogen, sodass wir schnell unser Wohnmobil richtig aufstellten. Der Rest ging dann wie von selbst von der Hand und schnell standen wir fertig eingerichtet. Lediglich der Aufbau von Sönkes Zelt, er wollte erstmals nicht mehr im Wohnmobil schlafen, nahm etwas Zeit in Anspruch.

Gegen 11.00 Uhr war jedoch alles erledigt und während Elli mit Swen zum Einkaufen war, legte ich mich erst einmal in den Liegestuhl und gönnte mir eine Mütze Schlaf, unterbrochen durch ein gemeinsames Mittagessen in der Saline. Auch hier hatten die Veränderungen Einzug gehalten. Es gab neue Karten und neue Menüvorschläge, die Kellner und die Preise waren jedoch noch die alten. Nach dem Mittag gönnte ich mir noch etwas Schlaf, bis ich durch Swen und Cathrin geweckt wurde, die zum Kaffee vorbei schauten. Hier besprachen wir noch schnell den restlichen Tagesablauf. Tom wollte bei uns schlafen und wir wollten gemeinsam zum Abendessen fahren. Da wir alle sehr erschöpft waren, wählten wir hierfür das nahe ‚La Stancija‘. Wie immer war es dort sehr gut und nach einem reichhaltigem Grillteller und einem Abschlussbier bei Swen und Cathrin ging es ins Bett.

Am nächsten Morgen fingen die Kinder bereits um 07.00 Uhr mit Gameboy spielen an, sodass wir zeitgerecht aufstanden. Nach dem Frühstück fing der eigentliche Urlaub mit relaxen und schnorcheln an. Zum Kaffee trafen wir uns am heutigen Tag erst gegen 17.00 Uhr bei Swen und Cathrin. Die Kinder hatten wir bis dahin nur sporadisch gesehen. Als wir uns um 17.00 Uhr trafen, war von ihnen immer noch keiner da. Erst gegen 17.30 Uhr erschien Tom, Sönke fuhr zu unserem Stellplatz weiter. Bei Swen und Cathrin erschien er dann erst gegen 18.00 Uhr und zwar geduscht und komplett ausgehfertig angezogen. Er hatte die Abfahrtszeit missverstanden und musste so noch über eine Stunde warten, bis es losging. Um 19.15 Uhr fuhren wir dann gemeinsam nach Rovinj. Die Stadt wird immer mehr mit Touristen überschwemmt, sodass es nicht nur schwierig war einen Parkplatz zu finden, sondern auch in der Pizzeria Leone kein Platz frei war. Zu unserem Glück hatte eine größere Gruppe gerade ihre Rechnung beglichen, sodass wir zeitnah den Tisch in Anspruch nehmen konnten. Die kredenzten Pizzen und der Service waren wieder vorzüglich, sodass wir uns gestärkt durch das Essen auf einen Bummel durch die Stadt machten. Am Hafen dann noch das übliche Eis und hinauf in Richtung Kirche, um an einem Lokal an den Felsen noch einen Cocktail zu trinken.

Hier ergatterten wir einen Sitzplatz auf der Felsküste. Neben uns saßen augenscheinlich auch Deutsche. Als der Kellner kam und die Bestellung aufnahm, echauffierte sich die Dame der Gesellschaft, dass es ja ein „Unding sei, dass der Kellner kein Deutsch spreche“.  Was für eine Frechheit in Kroatien nur kroatisch, italienisch und englisch zu sprechen, wo sie doch als deutsche Touristin immerhin deutsch spricht.  Danach ging es dann völlig erschöpft zurück in Richtung Campingplatz, wo wir gegen 23.00 Uhr ins Bett fielen.

In der Nacht hatte ich dann noch einmal kurz Aufregung. Gegen 03.00 Uhr morgens hörte ich, wie jemand über unseren Stellplatz ging. Da wir nichts verschlossen hatten, dachte ich erst an den alten Spruch „Gelegenheit schafft Diebe“ und wurde wachsam. Tatsächlich war es aber nur Sönke auf seinem Weg zur Toilette, sodass ich wieder entspannt einschlafen konnte. Auch am nächsten Morgen war die Nacht früh zu Ende. Bereits ab 06.00 Uhr waren die Kinder aus dem Nachbarzelt zu hören. Eine gewisse Zeit konnten wir dies verdrängen, ab 07.30 Uhr ging aber auch das nicht mehr, sodass wir aufstanden.

Nach dem Frühstück folgte dann der übliche Tagesablauf. Abends ging es zum Grill I zum Essen. Danach traten Sönke und ich (gehandicapt durch die Fingerverletzung) gegen Swen und Tom im Beachvolleyball an. Gezählt wurde nicht, aber wir schafften einige sehenswerte Spielzüge. Währenddessen besorgten die Mädels ein paar Cocktails, bei denen wir den Abend dann ausklingen ließen.

Am Abend des 25.07. ging es noch einmal zum Abendessen mit dem Fahrrad los. Wir wollten wir wieder einmal den Besuch des Restaurant „Basilica“ in Angriff nehmen. Leider hatten wir verdrängt, dass das Essen überteuert und nicht so gut war. Dies wurde uns wieder vor Augen geführt.

Kurz vor der Rückfahrt fing es an zu regnen, was die Straße feucht machte. Nachdem wir alle mit unseren Fahrrädern auf die Straße in Richtung Valalta eingebogen waren, Sönke und Elli fuhren weit voraus, starte Swen ein Überholmanöver, das misslang. Es führte zu seinem und Cathrins Sturz. Als die beiden vor mir auf der Fahrbahn lagen, hatte ich nur noch die Möglichkeit kontrolliert auf den Asphalt zu stürzen. Nachdem wir uns alle sortiert hatten, wurde Swen durch einen Gemüsehändler zum Platzg gebracht, da es ihn am schlimmsten erwischt hatte. Cathrin, Tom und ich fuhren mit dem Rad und trafen am Tor auf Elli und Sönke, die sich schon Gedanken über unseren Verbleib gemacht hatten.

Nach einem Abschlussbier ging es dann erst einmal ins Bett, wo ich krampfhaft versuchte eine schmerzfreie Stellung zu finden.

Am nächsten Tag hatte sich dann das Hämatom wunderbar leuchtend herausgebildet, was dafür sorgte, dass ich die letzten Tage die Blicke und das Mitleid auf mich zog.

Den letzten Abend verbrachten wir dann mit einem Abendessen in der Saline, bevor es noch einmal gemeinsam in die Stadt auf einen Stadtbummel und ein Getränk ging.

Die Rückfahrt startete am Donnerstag mit der üblichen Tagesroutine. Erst einmal Brötchen holen und frühstücken. Auf dem Weg zum Waschen schaute Sönke noch einmal nach, ob Jungnickels wirklich schon losgekommen waren, wie sie es ja vorgehabt hatten. Und tatsächlich, sie waren schon weg. Wir ließen uns mit allem etwas mehr Zeit und fuhren um 09.30 Uhr vom Campingplatz weg. Die Fahrt über die Landstraße zur Autobahn verlief reibungslos. Auf der Autobahn mussten wir nur einmal kurz halten, da auf unserem Fahrstreifen ein Pannenfahrzeug stand und wir uns mit dem Gegenverkehr arrangieren mussten. Danach gab es bis zum Tankstopp an der Raststätte in der Nähe von Bacva keine Verzögerungen mehr.

Unmittelbar nach dem Tanken setzte dann ein Gewitter ein, das uns nunmehr das schlechte Wetter brachte, welche uns den größten Teil der Rückreise begleiten sollte. Nach der Mautstation bei Rogovici kam dann zu den sintflutartigen Regenfällen auch noch stockender Verkehr hinzu. Zunächst dachten wir wieder an eine Verzögerung auf Grund der Baustelle oder einer Panne. Als dann jedoch Polizei und Rettungswagen an uns vorbei fuhren, vermuteten wir langfristigeres.  Kurz entschlossen fuhren wir an der nächsten Abfahrt ab und wählten die alte Bundesstraße in Richtung Grenzübergang. Im Nachhinein erwies es sich gar nicht als nachteilig, da wir den Stau vor der Grenze vermieden. Wir kamen an einer kleinen Seitenstraße, etwa einen Kilometer vor dem Grenzübergang wieder auf die Strecke. Nach der Grenze ging es erst einmal wieder flott voran. Erst kurz vor Koper staute sich der Verkehr wieder. Im Stopp and go ging es fast fünf Kilometer weiter, bis wir endlich auf die Autobahn auffahren konnten. Nun stand uns erst einmal keine Verkehrsstörung mehr bevor.

Bis hinter Lubljana ging es auch fehlerfrei voran. Zwar war der Verkehr immer mal wieder etwas dichter, aber zum Stehen kam er nicht. Auch nach Lubljana kam der Verkehr nur einmal kurzfristig zum Stehen, sodass wir zügig den Karawankentunnel erreichten. Hier dann gleich zwei Überraschungen auf einmal. Erstens konnten wir keine Maut-Vignette für Österreich kaufen und Zweitens entfiel zu unserem Erstaunen der übliche kilometerlange Stau vor dem Tunnel. Wir konnten gleich durchstarten und waren in kürzester Zeit in Österreich. Nach der Grenze machten wir dann Pause und kauften uns die erforderliche Vignette. Danach ging es nach Villach weiter. Hier noch ein kurzer Stopp, um Lebensmittel einzukaufen und sich über das Etappenziel Gedanken zu machen.

Während Elli und Sönke einkauften, hörte ich mir den Verkehrsfunk an. „Blockabfertigung am Tauerntunnel. 16 Kilometer Stau. Wartezeit circa 1 Stunde.“ Schnell war der Campingführer gezückt und es ging auf die Suche nach einem Übernachtungsplatz. Zu unserem Bedauern waren alle Plätze vor dem Tauerntunnel ausgebucht oder nicht erreichbar, sodass wir erst einmal wieder auf die Autobahn fuhren. Letztlich ging es dann doch recht zügig voran. Richtig gestanden haben wir in dem Stau nicht, sodass wir mit einer Zeitverzögerung unter einer Stunde durch den Tunnel fuhren. Da wir den Stellplatz in Altenmarkt bereits kannten, wollten wir den in Flachau mal ausprobieren. Nach einer kurzen Orientierungsphase war die idyllisch Gaststätte / Skihütte schnell gefunden.

Vor der Hütte konnten wir uns auf den Parkplatz stellen und Strom gab es auch noch dazu. Das Abendessen nahmen wir dann in dem gemütlichen Lokal, der Jausenstation Schauphof, zu uns. Danach ging’s raus ins Wohnmobil – ausspannen, vom stressigen Tag.

Am nächsten Morgen gab es dann noch Brötchen aus der hauseigenen Backstube und danach ging es wieder auf die Autobahn in Richtung Norden. Als nächste Etappe stand dann erst einmal Herzogenaurach auf dem Programm. Ein kleiner Shoppingstopp in dem Outletcenter von Adidas, um Sönke, der unheimlich an Größe zugelegt hatte, noch einmal mit Sportklamotten auszustatten. Nachdem wir dies hinter uns gebracht hatten, suchten wir uns eine Möglichkeit zum Übernachten. Wir wollten noch einmal idyllisch stehen und fanden mehrere Stellplätze im Umfeld von Volkach am Main.

In der ersten Ortschaft, es war Nordheim am Main, fanden wir den Stellplatz direkt am Mainufer. Leider entsprach er nicht unseren Erwartungen, sodass wir, um auf den Stellplatz am gegenüberliegenden Mainufer zu gelangen, einmal die ganze Strecke zurück fahren mussten. Die Anfahrt zum zweiten Stellplatz war schon abenteuerlich. Von einem Hügelrücken aus ging es in einer sehr steilen Steigung direkt bis zum Fähranleger am Mainufer. Hier befand sich dann auch die Einfahrt zum Campingplatz Mainschleife, der vorgelagerte Stellplätze hatte.

Da es noch früh am Nachmittag war, bauten wir uns auf und genossen die Sonne. Abends ging es dann unter die Dusche und im Anschluss zum Weinfest auf dem Campingplatzgelände. Während Elli und ich noch etwas tranken, zog sich Sönke ins Wohnmobil zurück, um erstmals das deutschsprachige Fernsehprogramm wieder zu genießen.

Am nächsten Morgen war Würzburg als Ziel ausgemacht und im Stellplatzführer wurde ein entsprechender Stellplatz gesucht. Gefunden haben wir den Parkplatz an der Friedenbrücke. Hier fanden wir noch einen Abstellplatz in der ersten Reihe und hatten einen direkten Blick auf den Main. Nachdem dies alles erledigt war, ging es am „Alten Kran“ vorbei in die Innenstadt.

Hier kombinierten wir ein bisschen Shopping mit Sightseeing und nach Besichtigung der Marienkapelle und einem Blick auf den Kiliansdom gönnten wir uns einen Kaffee auf dem Marktplatz und danach noch einen schnellen Happen auf die Hand, um uns zu sättigen.

Danach ging es dann über die alte Mainbrücke  zur Festung Marienberg, dem Wahrzeichen Würzburgs.

Zu unserem Erstaunen fand hier gerade ein mittelalterlicher Markt statt, der zwar einen unverschämten Eintritt verlangte, aber sich in der Burganlage gut machte. Zum Abschluss gönnten wir uns dann noch ein Kaltgetränk auf der Burgterrasse. Zunächst genossen wir den wunderbaren Ausblick über Würzburg.

Hier besprachen wir dann auch das Ende unserer Fahrt und beschlossen nach Hause zu fahren, da wir mittlerweile lang genug unterwegs waren. Gesagt, getan. Schnell ging es auf der A 7 in Richtung Norden und die letzten Kilometer waren schnell abgerissen, sodass wir noch am frühen Abend vor dem Haus einparkten und den erholsamen Urlaub beendeten.

13.07.2010    Braunlage
14.07.2010    Braunlage
15.07.2010    Wernigerode
16.07.2010    Osterode am Harz
17.07.2010    Göttingen
18.07.2010    Anreise Valalta
19.07.2010 bis 29.07.2010    Valalta – Parzelle 1118
29.07.2010    Flachauwinkel
30.07.2010    Volkerach – Eschenborn
31.07.2010    Hildesheim

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