Polen

In Polens Norden 

Die Urlaubszeit war geprägt von dem Pandemiegeschehen rund um Corona. In der Planungsphase hatten wir immer wieder Regionen ausgesucht, in denen danach das Infektionsgeschehen anstieg, so dass sie als Urlaubsorte für uns erste einmal nicht in Betracht kamen. In dieser Phase kam Polen als Urlaubsziel ins Gespräch. Schnell waren die Vorteile erkannt und wir begannen mit den ersten Streckenplanungen. Schnell wurde uns klar, dass es im Vergleich zu unseren bisherigen Sommerurlauben ein ganz anderer Urlaub werden würde.

Das merkte man bereits am Starttag. Entgegen unseren üblichen Gewohnheiten ging es diesmal an einem Samstag los. Nach dem Frühstück starteten wir in Richtung Mecklenburgische Seenplatte. Die durch den Navi vorgeschlagenen Streckenführung brachte uns auf den Gedanken in diesem Urlaub Autobahnen möglichst zu meiden. Das ließ sich bereits auf der ersten Etappe ganz gut umsetzen. Uns wurden dann zeitnah die kleinen Lücken in unserem Plan aufgezeigt. Da wir ohne Navi und damit auch ohne TMC unterwegs waren, kamen Streckensperrungen für uns entsprechend überraschend. Ab Pritzwalk war die Bundesstraße gesperrt und es ging über Land- und Kreisstraßen weiter. Die Straßen wurden derart schmal, dass an  Überholen gar nicht zu denken war und Gegenverkehr mit Respekt begegnet wurde. 

Am Nachmittag kamen wir an unseren angedachten Zielort, dem Stellplatz am Lenzer Hafen an. Tatsächlich war auch noch ein Stellplatz für uns frei, den wir gleich belegten. Während wir mit einem Getränk auf der Terrasse der Gaststätte saßen, bekamen wir mit, wie schwer ein adäquater Stellplatz im Moement zu ergattern war. umso mehr wunderten wir uns, dass wir auf einem kleinen Sapziergang einen freien Platz direkt am Wasser erblickten. Nach kurzer Rücksprache durften wir auf diesen Umziehen und nutzten die tolle Lage gleich, um unseren Aufenthalt auszudehnen.

So konnte dann der Abend kommen. Wir genossen unser Abendessen auf der Außenterrasse des Gasthauses. Das Essen war gut, die Preise aber auch.

Den nächsten Tag wollten wir mit etwas Aktivität starten. Wir hatten die Fahrräder abgeladen und machten uns bei Sonnenschein zu einer Fahrradtour auf. Über Malchow ging es zunächst nach Göhren-Lebbin und von dort zum Wendhof und nach Kirch Poppentin.

Nach einem kurzen Stopp an der dortigen Kirche trafen wir auf die B 192. Die versuchten wir zu vermeiden. Leider gelang uns dies nicht. Zwischen den Orten Roez und Penkow blieb uns nichts anderes übrig, als auf der Bundesstraße zu fahren. Gott sei Dank hatten wir einen verkehrsschwachen Zeitpunkt erwischt, so dass wir ohne größere Beeinträchtigungnen wieder auf einen Radweg gelangten. 

Wieder in Malchow angekommen suchten wir uns eine Lokalität für einen Mittagssnack und wurden mit der Pizzeria Al Porto an der Drehbrücke schnell fündig. Es gab eine gute Pizza und ein kühles Getränk, bevor es dann wieder in Richtung Lenzer Hafen ging. Hier angekommen verbrachten wir den Nachmittag in der Sonne am Wohnmobil, bevor uns die kühle Abendluft ins Mobil trieb.   

Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Osten. Wir steuerten zunächst in Richtung Stralsund, um uns alle Möglichkeiten an der Ostseeküste offen zu halten. Unser Übernachtungsplatz war der Stellplatz An der Rügenbrücke. Die Anfahrt dahin war durch enge Einbahnstraßen schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Dort angekommen hatten wir schnell einen schönen Platz für unser Mobil gefunden. Die Anmeldung war dann schnell erledigt und wir machten uns auf den Fußmarsch in die Innenstadt.

Bei strahlendem Sonnenschein war die Strecke schnell bewältigt und wir machten uns ans Sightseeing der sehenswerten Altstadt.

Nach der Altstadt suchten wir den Hafen der Hansestadt auf. Hier angekommen schauten wir uns zunächst die dort liegende Gorch Fock I an. Dann fanden wir in der Nähe ein nettes Lokal, die Hafenkneipe Zum Goldenen Anker. Hier gönnten wir uns im Sonnenschein ein Getränk.

Es ging dann über den Fischmarkt und den Stadthagen von Stralsund zurück zum Stellplatz.

Der nächste Morgen startete mit frischen Brötchen vom Backshop, der sich unmittelbar vor unserem Mobil aufbaute. Nach dem Frühstück ging es dann auch gleich los. Wir hatten die Ostseeküstenstraße über Greifswald und Ankam für unsere Fahrt nach Stettin ausgewählt. Einen kurzen Abstecher machten wir in Pasewalk. Hier ergänzten wir noch unsere Vorräte.

Bereits zur Mittagszeit erreichten wir das Camping Marina in Stettin. Ein Stellplatz war hier nicht das Problem, die freien Flächen waren riesig und wir hatten uns schnell aufgebaut. An der Rezeption holten wir uns Informationen und Fahrkarten für den Weg in die Innenstadt und standen bereits kurze Zeit später an der Bushaltestelle.

Die Busfahrt in die Stadt dauerte etwa eine halbe Stunde. Unmittelbar nach einer Brücke über die Oder kam die Haltestelle Wyszyńskiego für die Stadtbesichtigung. Die startete mit der Jakobskathedrale.

Danach ging es über die Straßen des Zentrums bis zur Hakenterrasse am Oderufer.

Bei regnerischem Wetter gönnten wir uns einen Kaffee unter den Arkaden, bevor es dann am Oderufer wieder in Richtung Innenstadt ging. Am Stettiner Schloß vorbei ging es durch die Gassen der Altstadt zum Heumarkt. Hier machten wir den nächsten Halt für ein Getränk. Von dort aus ging es dann zurück zur Bushaltestelle. Die Fahrtkarte erwarben an einem Automaten an der Haltestelle.

Zurück am Campingplatz gönnten wir uns ein Abendessen im Restaurant auf dem Platz. Elli gönnte sich ein Hähnchenschnitzel mit Beilagen. Ich war mutig und wählte von der übersichtlichen Speisekarte Pierogi Ruskie – Teigtaschen m it einer Kartoffel-Käse-Füllung. Meine Erwartung wurde nicht ganz erfüllt. Es war ein sehr mächtiges Gericht, aber auch sehr trocken. Ein bisschen Sauce hätte dem Gericht gut getan. Nach dem Abendessen machten wir noch einen Spaziergang zum Hafen, wo man einen tollen Blick auf das Stettiner Haff hat.

Unsere Brötchen erhielten wir am nächsten Morgen auch in dem Restaurant. Nach dem Frühstück nutzten wir noch die gute Ver- und Entsorgungsstation. Danach folgten wir weiter unserem Plan auf die Nutzung von Autobahnen zu verzichten. Nachdem wir Stettin verlassen hatten, machte uns eine Baustelle an der Autobahn die Entscheidung einfach. Wir wurden die gesamte Strecke auf einer Baustraße neben der Autobahn geführt. Gegen 10.00 Uhr erreichten wir Wollin. Hier gab es ein Wikingerdorf, dass zu einer Besichtigung einlud.

Da das Wetter nicht so schön war, nahm die Besichtigung des Freilichtmuseums nicht so viel Zeit in Anspruch.

Unsere Fahrt ging dann weiter in Richtung DW 102, einer Kreisstraße, die an der Ostseeküste entlang führt. Dieser folgten wir bis Kolberg. Hier hatten wir den Campingplatz Widok Morza, direkt an der Küste herausgesucht. Dort angekommen mussten wir feststellen, dass er geschlossen war … und nicht erst seit gestern. Auf der Anfahrt waren wir am Campingplatz Baltic vorbei gekommen. Schnell war der Weg dorthin wieder gefunden und wir bemühten uns um einen der wenigen freien Stellplätze. Es wurde uns ein Platz zugewiesen. Nachdem ich uns eingerichtet hatte, mussten wir feststellen, dass es keinen Fernsehempfang gab. Da es mittlerweile zu regnen begonnen hatte, war uns dies aber wichtig. Bei einem Gang über den Platz fanden wir einen günstigeren Platz und konnten das Servicepersonal von einem Umzug überzeugen.   

Nachdem wir uns erneut eingerichtet hatten, sollte endlich ein Gang über den Platz folgen. Das Elli etwas im Mobil vergessen hatte, musste sie noch einmal zurück und kam mit der Botschaft eines nassen Tisches zurück. Schnell stellten wir fest, dass die Dachhaube undicht war. Eigenes Material zur Reparatur hatten wir natürlich nicht mit. Nachdem wir uns bei freundlichen Platznachbarn die nötigen Utensilien zusammengeschnorrt hatten – Danke dafür nochmal – war die Notreparatur schnell abgeschlossen. 

An diesem Tag hatten wir dann keine Lust mehr auf große Unternehmungen., Am frühen Abend machten wir uns auf die Suche nach einer Lokalität für das Abendessen. In unmittelbarer Nähe zum Campingplatz gibt es mehrere Lokale und wir wählten davon das Restaurant Polska Fredro aus. Eine wirklich gute Wahl. 

Die Portionen waren so reichhaltig, dass sie kaum zu schaffen waren. Nach dem Essen ging es im Regen zum Wohnmobil zurück. Wie wir dort feststellten, hatte die Notreparatur bis dato gehalten und schien auch die Nacht über halten zu müssen, da der Regen nicht nachließ.

Am nächsten Morgen hatte der Regen dann doch aufgehört. Elli besorgte in einem nahen Minimarkt Brötchen und nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den Weg zur Stadtbesichtigung. Unser Weg führte uns auch einer Art TÜV-Station vorbei und wir nutzten die Möglichkeit, um nach einer Reparatur zu fragen. Leider konnte man uns nicht weiterhelfen. Es ging durch typische polnische Wohnviertel in Richtung Innenstadt.

Eher durch Zufall fanden wir dann an einer Hauptstraße eine Art Baumarkt – eher einen kleinen Heimwerkerladen. Der war aber sehr gut sortiert und wir konnten ein Silikon erwerben.

Jetzt konnten die Stadtbesichtigung ruhigen Gewissens starten. Bei sonnigen Wetter, aber starkem Wind, ging es an der Starowka und am Kolberger Dom los. Nach der Dombesichtigung ging es am Ufer der Persante in Richtung Jachthafen und von dort in Richtung Hafen. Hier gönnten wir uns in einem Lokal eine kleine Pause, bevor es dann über den Leuchtturm in Richtung Strandpromenade ging.

Am Kolberger Strand ging es dann auf der Mole in die Ostsee hinaus. Der Wind riß ganz schön an unseren Frisuren und die Wellen brachen sich an der Mauer, als wir zu einem Foto am Ende der Mole standen.

Im weiteren führte die Strandpromenade an einem Park entlang, der passenderweise in unmittelbarer Nähe zum Campingplatz endete. Nachdem wir uns noch eine Joggingrunde durch den Park gegönnt hatten, ging es noch einmal zum Ostseestrand. Elli wollte unbedingt eine Runde Schwimmen gehen.

Nachdem dieses erledigt war, gönnten wir uns einem Strandlokal noch ein Getränk und einen kleinen Snack. Danach ging es zum Wohnmobil zurück, wo wird en Rest des Tages in der Sonne genossen. Abends ging es dann noch einmal zum Essen ins Restaurant Polska Fredro, da das Essen am Vorabend ausgesprochen gut war und wir ein anderes Menü probieren wollten. Wir wurde nicht enttäuscht und genossen wieder ein wirklich gutes geschmackvolles Essen.

Der nächste Tag war wieder ein Reisetag. Über die S 6 ging es bis Slupsk. Hier suchten wir uns einen Discounter, um u unsere Vorräte aufzufüllen, bevor es über die DW 213 weiter nach Lena ging. Bereits zur Mittagszeit kamen wir auf dem Campingplatz Camping Nr. 21 Morski an. Nach dem freundlichen Check-in gönnten wir uns einen Mittagssnack und ich überprüfte noch kurz die Reparatur. Leider musste ich etwas nachbessern. Danach war es dann aber endgültig dicht.

Mit den Fahrrädern ging es dann zur Lontzkedüne, die größte Wanderdüne an der pommerschen Ostseeküste, die Elli bereits von den Erzählungen ihrer Verwandtschaft kannte. Die 7 Kilometer waren mit dem Fahrrad schnell zurückgelegt. Der Aufstieg auf die imposante Düne erwies sich als anstrengender als gedacht. 

Oben angekommen hatte man eine schöne Aussicht auf das Hinterland und die Küste. 

Nach dem Abstieg ging es erst einmal ans säubern. Während wir so auf einem Baumstamm saßen, bemerkten wir ein Pärchen, das augenscheinlich die Fahrradschlösser vergessen hatte. Kurzentschlossen bot ich ihnen meins leihweise an, was sie auch annahmen und zusicherten es am Campingplatz abzugeben. Um es vorweg zu nehmen – am nächsten Tag hatte ich mein Schloß wieder.

Kurz vor der Rückkehr zum Campingplatz bogen wir noch einmal in Richtung Lena ab und erkundeten den Stadtkern mit den Fahrrädern. Mit der Masse an Fahrgeschäften und Lokalen erinnerte es mehr an einen Partyort mit Ballermanncharme. Gut, dass die Saison beendet war und es dementsprechend ruhig war.  Zurück am Campingplatz wollten wir uns ein Abendessen in der nahen Pizzeria gönnen. Leider hatte auch diese bereits geschlossen, so dass es bei einem Abendessen am Mobil blieb.

Am nächsten Morgen bekamen wir unsere Brötchen direkt am Campingplatz. Danach ging es erst einmal nach Lauenburg. Von hier war Elli’s Familie nach dem Krieg geflüchtet. Wir fanden einen geeigneten Parkplatz direkt am Marktplatz und machten uns dann auf eine Erkundungstour durch den Stadtkern. Schnell war die alte Post gefunden und es ging an die Suche nach dem alten Wohnquartier. Da das nicht mehr existent war, gestaltete es sich schwierig. Als dann auch noch der Regen wieder zunahm, beendeten wir unseren Aufenthalt und machten uns auf die Fahrt nach Danzig.  

Die Strecke über die S 6 war landschaftlich nicht so schön und geprägt von kleineren Stockungen. Die direkte Anfahrt zum Campingplatz war dann geprägt von einer einzigen großen Baustelle. Wir folgten einfach der Umleitung und kamen tatsächlich am Campingplatz raus. In der Zielstraße lagen insgesamt zwei Campingplätze. Wir wählten letztlich den Campingplatz Stogi 218 aus. Auch hier lief das Check-in wieder ausgesprochen freundlich und unkompliziert ab. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir uns gleich auf den Weg zur Stadtbesichtigung. An der Rezeption waren schnell die Fahrkarten gekauft und wir gingen zur Endhaltestelle der Straßenbahn. Auch hier war alles noch geprägt von den Baumaßnahmen. Als dann kurze Zeit später die Straßenbahn kam, konnten wir auf der Fahrt die Baustelle noch aus einer anderen Perspektive erkennen.

Ohne umzusteigen kamen wir an der Haltestelle Brama Wyzynna (Hohes Tor) an. Hier befand sich der Eingang zur sehenswerten Altstadt Danzigs.  Über die Dluga ging es zum Neptunbrunnen und weiter zum historischen Marktplatz.

Durch das Grüne Tor ging es dann in die Speicherstadt und zum Milchkannentor. Von hier aus geht es dann an den Ufern der Kanäle zum Hafenkran, dem Wahrzeichen Danzigs. 

Von hier aus ging es dann zurück in die kleinen Straßen der Altstadt, die in diesem Bereich durch ihre kleinen Lokale geprägt waren. Nachdem wir noch einige Sehenswürdigkeiten, wie die Marienkirche, eine riesige gotische Backsteinkirche, besichtigt hatten, machten wir im Balsam Cafe eine kleine Pause mit einem Getränk und einem Snack. 

Danach ging es noch über den Erdbeermarkt zur Katharinenkirche und dem Turmuhrenmuseum zur Großen Mühle weiter.

Große Mühle in Danzig

Es folgten noch einige Gassen der Altstadt, bevor es dann wieder zurück zur Straßenbahnhaltestelle ging. Jedoch nicht ohne vorher noch einen Gang über einen Markt zu machen, auf den wir durch Zufall zukamen.

Am frühen Abend waren wir wieder zurück am Campingplatz. Zunächst gönnten wir uns noch ein Getränk am Lokal des Platzes. Hier fanden zur dieser Zeit mehrere Feiern statt, so dass wir beschlossen am Wohnmobil zu essen. 

Die folgende Nacht war die erste Nacht ohne Regen. Nach dem Frühstück machten wir uns gleich auf den Weg und kämpften uns wieder durch die Baustelle. Über die S 7 und S 55 waren wir schnell in Malbork (Marienburg). Direkt am Ortseingang wurden wir gestoppt. In Malbork fand gerade ein Triathlon statt und dies schränkte dann Individualverkehr stark ein. Als wir dann weiterfahren durften, hätten wir fast die Zufahrt zum Campingplatz Nad Stawem verpasst, die unmittelbar hinter dem Sperrpunkt lag. Auch hier wurden wir von den Betreibern sehr freundlich empfangen und hatten freie Platzzahl. Durch die zurückliegenden Regenfälle war der Platz jedoch stark aufgeweicht. Elli wählte uns einen schönen und vor allen Dingen trockenen Platz aus, auf dem wir uns einrichteten.

Unmittelbar danach machten wir uns auch schon auf den weg in Richtung Ordensburg Marienburg.

Wir kämpften uns durch den Triathlon hindurch, der viel Raum einnahm und suchten den Kassenbereich und den Eingang. Der Eintrittspreis lag bei mit 47 Zloty über 10 Euro pro Person. Beinhaltete aber auch einen deutschsprachigen Audioguide Dieser erwies sich als sehr hilfreich und führte uns in mehreren Abschnitten über drei Stunden durch die wesentlichen Bereich der Ordensburg.

Die Besichtigung war ausgesprochen beeindruckend und wirklich empfehlenswert. Als wir die Burg verlassen kommen wir im Zielbereich des Triathlon heraus und können gerade den Einlauf des Siegers beobachten. In einem der vielen kleinen Lokal, die um die Burg herum liegen, gönnten wir uns noch ein Getränk und einen kleinen Snack mit wunderschönem unverbauten Blick auf die Nogat.

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Zurück am Campingplatz ging es erst einmal unter die Dusche, bevor wir die Sonne und den Ausblick genossen.

Am nächsten Morgen machte ich mich auf die Suche nach einem Bäcker und wurde letztlich in einer Nebenstraße mit dem Sklep Magdalenka fündig. Es handelte sich um einen kleinen Tante-Emma-Laden, in dem die Verständigung nur mit Händen und Gesten möglich war, ich aber die bisher günstigsten Brötchen unseres Urlaubs erwarb.  

Nach dem Frühstück ging es in Richtung Osten weiter. Unser Weg führte uns in die Maurische Seenplatte. Über kleine Landstraßen führte uns unsere Streckenführung ganz gemütlich durch die wunderschöne, ländliche Idylle.

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Am frühen Nachmittag kamen wir in Gizycko (Lötzen) an. Der Campingplatz war für unseren Navi nicht auffindbar. Er führte uns zwar in die unmittelbare Nähe, konnte uns aber nicht zum Ziel führen. Wir mussten uns letztlich selbst orientieren, um Camping Nr. 1 Zamek zu finden. Es handelte sich um einen netten, kleinen Stellplatz an einem Hafenbecken. Der Stellplatz war nicht stark frequentiert und wir konnten uns einen Stellplatz und die Aufstellung frei wählen. 

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, machten wir uns auf die Erkundung der Stadt. Viel Sehenswertes gab es leider nicht. Schnell waren wir am Hafen mit seiner Mole angekommen. Hier gönnten wir uns in einem Hafenlokal ein kleines Getränk. Elli konnte sich bei ihrer Getränkewahl nicht so richtig verständlich machen und bekam nicht das, was sie sich gewünscht hatte. Was sie bekam schmeckte dann aber letztlich durch, so dass alles gut war.  Während wir unser Getränk genossen dachten wir über eine Rundfahrt mit einem Ausflugsboot nach, die wir aber dann doch verwarfen.

Es ging dann nach Überquerung der stark frequentierten Bahnstrecke wieder in die Stadt und wir bummelten über die Straßen und am Kanal entlang. Wir verbrachten den Rest des Nachmittags am Hafenbecken, bevor es dann zum Abendessen in das Restaurant Papryka an der Drehbrücke ging. Es gibt Mazurska, ein Kartoffelgericht, und Burger für wenig Geld und geschmacklich wirklich gut. 

Trotz der nahen Bahnstrecke war die Nacht ausgesprochen ruhig verlaufen. Für Brötchen musste ich wieder den Kanal queren und erwarb bei einem kleinen Bäcker das begehrte Gut. Nach dem Frühstück führte uns unsere Strecke weiter in Richtung Belarus. Wir hatten den Nationalpark Bialowieza als nächstes Ziel ausgewählt. Wieder ging es über Landstraßen in Richtung unseres Zielortes. War die Straße mal etwas besser ausgebaut, wurde sie auch gleich immer wieder durch Baustellen unterbrochen. Der letzte Teil der Streckenführung war dann sogar ganz gesperrt und wir mussten über Straße, die bessere Feldwege waren in Richtung Bialowieza fahren. Nach diesen Umleitungen kamen wir letztlich am Camping u Michala an.  

Auf dem Stellplatz konnten wir unseren Platz wieder frei wählen. Wir entschieden uns für Stellplatz Nr. 1, da sich hier in unmittelbarer Nähe ein überdachter Essplatz befand, den man vielleicht nutzen könnte. Durch die Platzwahl, war aber auch ein sehr dichte Aufstellung zu unseren Nachbarn gewählt, die sich schon fast auf zwei Plätzen aufgestellt hatten. Das war uns aber erst einmal egal und regelte sich auch danach, da sie sich von dem Stellplatz entfernten. 

Wir machten uns dann erste einmal daran den Ort zu erkunden.

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Der Hauptstraße folgend ging es zum Park Naradowy mit seinen historischen Gebäuden und der Parkverwaltung. Nach einem Gang durch den Park ging es zur orthodoxen Kirche und von dort weiter zu einem Aussichtspunkt an der Narewka, der die Renaturisierung des Flusslaufs darstellt.

Zurück an der Hauptstraße gönnten wir uns ein Getränk und informierten uns über den Parkzugang. Wir buchten uns für den nächsten Tag einen Führer, um den Nationalpark zu besichtigen. Diese Einzelführung kostete uns 90 €, würde sich aber reduzieren, wenn sich weitere deutschsprachige Teilnehmer fänden. Als dies erledigt war, ging es zum Campingplatz zurück, wo wir den Tag ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen war es leicht am regnen, als ich mich zu einem nahen Supermarkt aufmachte, um Brötchen zu kaufen. Nach dem Frühstück machten wir eine kleine Joggingrunde durch den nahen Wald. Hierbei wurden wir zeitweise von Rehen begleitet, die wir aufgeschreckt hatten. Nachdem wir zurück waren, ging es dann zunächst einmal zum Rezerwat Pokazowy Żubrów.

In diesem Tiergehege konnten wir uns die Wisente aus nächster Nähe anschauen – ähnlich wie im Wisentgehege Springe.

Im Anschluss an den Tierpark ging es auf direkten Weg zum Treffpunkt mit unserem Führer durch den Park. Dort angekommen hatten wir noch etwas Zeit  und gönnten uns ein Getränk. 

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Unser Führer Tadeusz traf uns pünktlich und wir machten uns auf den Weg in Richtung Nationalpark. Allein der Weg dorthin dauerte mit allen interessanten Erläuterungen unseres Führers bereits eine Stunde. Im eigentlichen Nationalpark, den man nur mit einem Führer betreten darf, wurde es dann noch interessanter, so dass die Zeit schnell verging. Nachdem wir so gut zwei Stunden zugebracht hatten, schaute ich erstmals auf die Uhr und war von der vorangeschrittenen Zeit überrascht. Wir besprachen uns mit unserem Führer und machten uns auf den Weg in Richtung Parkausgang, wo wir uns voneinander verabschiedeten. Erst hier bemerkte ich, dass mein Handy sich im weißrussischen Netz eingebucht hatte und dadurch auch die Zeitzone gewechselt hatte. Eine weitere Stunde wäre sicherlich noch interessant gewesen.

Auf dem anschließenden Weg zurück zum Campingplatz kamen wir an dem Restaurant Pokusa vorbei und entschlossen uns dort unser Abendessen einzunehmen. Zunächst saßen wir draußen, wurden dann aber von der aufsteigenden Kühle nach drinnen getrieben. Hier genossen wir dann unser gutes Essen. Elli hatte ein Zanderfilet gewählt, während ich mich an das Schweinekotelett hielt. Zusammen mit den Getränken und einer Vorspeise aus Schupfnudeln zahlten wir günstige 27 € für das Abendessen.

Am nächsten Morgen war es wieder leicht am regnen, aber das störte uns nicht, da wir in Richtung Warschau weiterfahren wollten. Unsere Strecke führte uns wieder über Landstraßen in Richtung unseres Ziels. Starten taten wir jedoch eher auf Feldwegen, da die Baustellen immer noch umfahren werden mussten.

Zurück auf der Landstraße kam es dann unmittelbar hinter der Ortschaft Kleszczele wurden wir dann von einem betagten Feuerwehrauto überholt, dass mit Sonderrechten in unsere Richtung fuhr. Kurze Zeit später kamen wir auch schon auf einen Lkw-Unfall zu, der die Fahrstrecke blockierte. Kurzentschlossen wendeten wir und suchten uns eine Umfahrung. Dabei hatten wir noch Glück, dass es uns gelang. Kurze Zeit später war die Strecke großzügig vollgesperrt.

Am frühen Nachmittag kamen wir im Großraum Warschau an. Hier war dann der Navi wieder einmal keine Hilfe. Die Abzweigungen kamen zu schnell für ihn und mit den parallelen Fahrbahnen kam er gar nicht klar, so dass Elli uns zum Camping Motel WOK navigierte. Wieder war der Empfang sehr freundlich und die Stellplatzwahl wurde uns überlassen. Insgesamt waren wir nur zu Dritt auf de Campingplatz.  

Nachdem wir uns eingerichtet hatten, ging es auf einen Spaziergang die Gegend erkunden. Zunächst ging es ans Weichselufer, von wo man in der Ferne das Zentrum Warschaus erblicken konnte.

Danach waren wir eher praktikabel ausgerichtet und suchten Supermarkt, Lokale und Bushaltestelle. Nachdem dies alles erledigt war, genossen wir den Rest des Tages am Wohnmobil.

Am nächsten Morgen machte ich mich erst einmal auf den Weg zum Supermarkt. Der sollte eigentlich ab 06.00 Uhr geöffnet haben. Trotzdem stand ich vor geschlossenen Türen. Am Hintereingang fand ich das Personal und konnte nachfragen. Man teilte mir mit, dass der Markt wegen eines Stromausfalls geschlossen bleibt. Brötchen wollte man mir aber auch nicht verkaufen, obwohl sie in Körben bereitlagen. So fiel das Frühstück etwas karger aus.

Gegen 09.00 Uhr ging es dann los. Fahrkarten kauften wir in der Bar / Rezeption des Campingplatzes. Mt der Linie 146 ging es dann bis zum Nationalstadion und von dort mit der Straßenbahn nur einige Haltestellen weiter  bis zum Nationalmuseum. Hier stiegen wir aus und folgten der Nowy Swiat.

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Über diese Einkaufsstraße ging es, vorbei am Palast Staszic, der Universität und dem Präsidentenpalast, in Richtung Altstadt.

Von der Sigismundsäule aus ging es zunächst zum Königsschloss und dann weiter in die Altstadt. Über den historischen Marktplatz ging es zum Barbakan Warschaus, einer Altstadtbastion.

Danach ging es in die Neustadt. Nette kleine Geschäfte prägten dieses Viertel. Hinweise auf das ehemalige Warschauer Ghetto waren leider nicht so präsent, wie wir es uns vorgestellt hatten. Lediglich eine Linie auf dem Boden markierte die Grenzen des Ghettos.

Nach dem Streifzug durch das Viertel ging es zurück zum historischen Markplatz. Hier gönnten wir uns einen Mittagssnack, bevor es zum Grabmal des unbekannten Soldaten ging. Von hier aus ging es über Fußgängerzonen durch das geschäftige Warschau, das aber immer wieder durch kleine, grüne Oasen unterbrochen war.

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Unser letzter Weg führte uns zum Lazienki Park mit seinen zahlreichen Palästen und Denkmälern. Der nördliche Bereich des Parks ist von vielen Sportstätten geprägt, die auch genutzt wurden. So wurde hier Fußball und Volleyball gespielt, Fitness getrieben und viele andere. Überquerte man eine Straße, die als Inline- und Fahrradkurs genutzt wurde, befand man sich im eigentlichen Lazienki Park. Hier herrschte dann Ruhe und Entspannung vor. Man konnte den Eichhörnchen aus nächster Nähe beim Anlegen ihrer Vorräte zusehen.

In dieser idyllischen Atmosphäre gingen wir die Sehenswürdigkeiten, wie die alten Orangerie und das königliche Theater, das Chopin Denkmal und natürlich den Lazienki Palast.

Danach machten wir zur Stärkung erst einmal wieder eine Getränkepause. Danach ging es durch die Grünanlagen zurück in Richtung Straßenbahnhaltestelle und wir machten uns an den Rückweg.

Wieder in der Nähe unseres Campingplatzes angekommen, wollten wir ein chinesisches Restaurant für das anstehende Abendessen nutzen. Tatsächlich handelte es sich jedoch beim dem Restaurant Maxwok eher um einen Imbiss, so dass wir unser Essen zum Mitnehmen bestellten. Elli ging vor, um das Abendessen am Mobil vorzubereiten, während ich auf die bestellten Gerichte wartete. Mit den in der Tasche beeilte ich mich dann zum Wohnmobil zu kommen. Dort trafen die Speisen tatsächlich noch warm ein und schmeckten uns ausgezeichnet.  

Am nächsten Morgen ließen wir uns etwas mehr Zeit und kamen um kurz vor 10.00 Uhr los. Unsere Route sollte uns nach Torun führen. Wieder hatten wir Landstraßen gewählt. Unmittelbar nach der Stadtgrenze von Warschau bereuten wir diesen Entschluss erstmal, da sich her ein Industriegebiet an das nächste reihte und der Lkw-Verkehr dementsprechend sehr stark war. Nach Blondie änderte sich dies aber und wir konnten die Landschaft genießen. Ab Plock führte unsere Strecke an der Weichsel entlang.

In Torun hatten wir Camping Nr 23 Tramp ausgewählt. Schnell war der Check-in erledigt und wir hatten uns eine schöne Parzelle ausgesucht. Leider war auch auf diesem Campingplatz der Service eingeschränkt, da eine Gruppe Boxer sich auf dem Campingplatz eingemietet hatte. Dadurch stand beispielsweise das Restaurant nicht zur Verfügung. Immerhin konnten wir für den nächsten Morgen Brötchen bestellen.

Bis halb vier relaxen wir noch am Platz und machen uns dann auf in die Stadt. Über die Weichsel-Brücke geht es zum Schiefen Turm von Torun und dann weiter an der Strandpromenade entlang zum Nonnentor. Durch dieses betreten wir die Altstadt von Torun. Wir sind von der tollen Altstadt überrascht. Allerdings auch von den Menschenmassen, die hier unterwegs sind. Schnell wird uns klar, dass wir nicht einfach ein Restaurant für ein Abendessen finden, sondern entweder anstehen oder reservieren müssen. Bei unserem Gang durch die Altstadt sind wir von dem Lokal Karczma angetan, dass wir in einem alten Industriegebäude in einer kleinen Gasse finden. Nachdem wir einen Tisch reserviert hatten, ging es dann mit der Besichtigungstour weiter.

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Es war ein wirklich sehenswerter Besuch dieser Stadt. Am Ende freuten wir uns auf unser Abendessen. Schnell war unser Platz eingenommen und wir hatten bestellt. Was dann kam, war nicht schön. Zunächst sollten wir noch einmal umziehen – kein Problem. Dann dauerte das Essen. Wir wurden schon nervös, da alle ums uns herum bereits erhalten hatten. Nach 45 Minuten kommt dann das Essen und meins war kalt. Die erste Reklamation führte dazu, dass es so wie es auf dem Teller war in die Mikrowelle geschoben wurde. Eine weitere Reklamation führte zu einer Neuzubereitung – jedenfalls teilweise (das Fleisch wurde nur warmgehalten und wieder serviert). Da die Zeit mittlerweile vorangeschritten war und Elli’s Essen nicht abgedeckt worden war, aß ich halt mein Essen allein und mittlerweile sehr mißmutig. Was dem Ganze noch die Krone aufsetzte, war die Tatsache, dass man sich noch nicht einmal entschuldigte, sondern uns einfach aus dem Weg ging. So etwas hatten wir bisher nicht erlebt.

Auf dem Weg zurück zum Campingplatz genossen wir trotzdem bei lauen Temperaturen die nächtliche Stimmung  in der Altstadt.   

Am nächsten Morgen holte ich die Brötchen aus dem Restaurant ab. Es gab sie direkt vom Buffet der Sportler, die dort gerade frühstückten. Nach unserem Frühstück entsorgten wir noch kurz und dann führte uns unsere Strecke über die S 15 zur S 5 und weiter nach Posen. Kurz vor Posen suchten wir uns noch eine Tankstelle und wurden nach kurzem Suchen auch fündig.

Ab Posen folgten wir dann ausnahmsweise der Autobahn. Kurz vor der Grenze noch einmal ein Tankstopp, um von den günstigen Dieselpreisen ein letztes Mal zu profitieren. Nach Fürstenwalde fuhren wir von der A 12 ab und es ging in Richtung Storkow. Wir suchten uns einen Campingplatz im Naturpark Dahme-Heideseen. Zunächst fuhren wir den Campingplatz Dahmsdorf an. Hier hatten wir bereits Tage zuvor per Email eine Anfrage gesandt, aber keine Antwort erhalten. Ans Telefon ging auch keiner und bei unserer Ankunft stand ein Schild am Zugang – Campingplatz voll. Toll, hätte man uns auch per Email mitteilen können.

Wir suchten dann bei begrenzten Netzempfang nach Alternativen und stießen auf Naturcamping Am Springsee, der nicht weit entfernt lag. Wieder lief es etwas schräg ab. Am Telefon könne man nicht reservieren. Wir mussten eine Buchungsanfrage über das Internet stellen. Eine Antwort auf die Anfrage hatten wir bis zu unserer Ankunft nicht. Und das, obwohl die Anfahrt echt abenteuerlich war. Der Navi war nicht unbedingt hilfreich, da die Straßen nicht vernünftig klassifiziert waren. Wir fuhren über Kilometer auf Feld- und Waldwegen an. Der Platz war dann an Service und Ausstattung eher grenzwertig, aber wir hatten keine Alternative mehr, da wir nicht mehr fahren wollten. Allerdings beschränkten wir den Aufenthalt auf die eine Übernachtung, da es uns echt an Qualität fehlte. 

Am nächsten Morgen ging es dann nach dem unfreundlichsten Check-out des ganzen Urlaubs weiter. Unsere Strecke ging dann weiter über Bundesstraßen in Richtung Potsdam. Elli hatte als Ziel Blütencamping Riegelspitze ausgewählt. Ein Anruf dort verlief schon einmal sehr positiv und auch das Check-in war sehr nett. Wir wählten einen Stellplatz mit Seeblick und hofften auf eine schöne Zeit. Wir wurden nicht enttäuscht. Den Rest des Tages verbrachten wir in einer entspannten Atmosphäre auf dem Platz. Am Abend warfen wir den Grill an.

Am nächsten Tag widmeten wir uns Potsdam. Wir selbst waren bis dato noch nicht hier gewesen. Zunächst ging es mit dem Fahrrad die gut 10 Kilometer zum Park Sanssouci.

Vom Neuen Palais ging es durch den Park zum Schloss Sanssouci. Über die Weinbergterrassen ging es dann hinauf zum Schloss. Von hier hatte man eine schöne Aussicht auf den Park. 

Es ging dann mit dem Fahrrad weiter in die Innenstadt von Potsdam und zum Potsdamer Brandenburger Tor. Von hier an ging es zunächst am Radweg der Bundesstraße 1 entlang weiter. Bei erster Gelegenheit fuhren wir auf einen Radweg ab, der dem Ufer der Havel folgte. Der idyllische Radweg führte uns zurück nach Geltow. Von hier aus ging es dann noch einmal nach Werder / Havel. Hier lockte die Havelinsel mit einem Besuch. Nachdem wir auch diese abgefahren hatten, ging es zurück zum Campingplatz. Elli kommt mit Platznachbarn aus Harsum ins Gespräch und kann das erste Mal Stand-Up-Paddeling ausprobieren.

Am nächsten Tag geht es dann nach Hause. Passenderweise können wir ab Potsdam der Bundesstraße 1 bis Hildesheim folgen. Lediglich für den Bereich um Magdeburg nutzen wir kurz die A2, um nicht durch Magdeburg zu müssen. Bereits am frühen Nachmittag parken wir uns Wohnmobil wieder zu Hause ein.

Strecke 2872,4 km
Durchschnittsverbrauch 8,7 l/km
Durchschnittsgeschwindigkeit 57 km/h

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