Unsere erste Reise in die U.S.A.

Florida / USA 1990

Unser erster Trip nach Amerika.
Gebucht haben wir über Explorer-Reisen in Hannover, die uns auch nützliche Tipps für die Reise gaben.
Los ging’s in Hannover mit dem Zug in Richtung Amsterdam. Es war der Nachtzug aus Polen und schon dementsprechend gut gefüllt.

In Amsterdam ging es dann vom Flughafen Schiphol aus mit Martinair nach Miami. Den Mietwagen dort abzuholen war kein Problem.
Dann fuhren wir erst mal in Richtung Miami Beach. Auf der Collins Avenue fanden wir in den frühen Abendstunden das Rowe Motel & Lounge – ein nettes und günstiges Motel für die erste Nacht.
Direkt um die Ecke war ein kleines Lokal, betrieben von Latinos, die uns in die Kunst der amerikanischen Bestellung einwiesen. Hier erfuhren wir auch von den Couponheften, mit denen man günstige Motels findet.
Am nächsten Tag ging es dann erst mal in Richtung Verwandtschaft nach Beverly Hills/Fla.
Nach dem Frühstück suchten wir den Highway und fuhren durch den Stadtteil Hialeh. Hier wollten wir den Weg zum Highway erfragen. Leider sprach die Bedienung der Tankstelle lediglich spanisch. Wir kauften eine detaillierte Straßenkarte und weiter ging es.
Im Folgenden machten wir erstmals Erfahrungen mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen und den Strecken in Amerika. Wir hatten uns etwas überschätzt und kamen dementsprechend spät bei der Verwandtschaft an. Hier war erst mal großes Hallo, da man sich ja nicht so oft sieht.

Nach einigen Tagen, mit Besuch des Homosassa Springs Wildlife State Parks und einem Badetrip zur Golfküste, ging es von hier zum Disney Ressort.

Es folgten der Besuch des Magic Kingdom Parks, Epcot Center und Disney’s Hollywood Studios.

Nach der Abarbeitung dieses Pflichtprogramms ging es erst einmal in die Everglades.

Nach dem obligatorischen Sightseeing dort, inklusive einer Airboattour und Alligatorkontakten, fuhren wir gleich auf die Keys weiter, wo wir uns eine Unterkunft suchten.

Wir fanden ein schnuckeliges Motel in Islamorada. Von dort aus erkundeten wir die Keys. Fuhren nach Key West und suchten uns kleine Strände zum Baden.

Von den Keys aus ging es die Westküste hinauf.
In Cocoa Beach machten wir erstmals richtig Badeurlaub. Unser Motel lag direkt an der Düne am Strand. Das hatte nur den Nachteil, dass überall Sand zu finden war. Ansonsten war es klasse. Auf der Veranda sitzen und aufs Meer schauen.
Von Cocoa Beach ging es dann die Ostküste hinauf nach St. Augustine Beach. Auch hier legten wir noch ein paar Badetage ein und besuchten die älteste, europäisch besiedelte Stadt der Vereinigten Staaten von Amerika – St. Augustine.

Eine wunderschöne Stadt mit alten Gebäuden und netten Lokalen. Dennoch zog es uns zu unserem Restaurant in St. Augustine Beach zurück – den Sunset Grill. Einfach kultig gewesen und in den darauffolgenden Jahren auch immer wieder aufgesucht.
Auch ein Tagesabstecher nach Jacksonville war während unseres Aufenthaltes noch drin.

Von St. Augustine ging es noch mal nach Orlando. Wir besuchten dort noch Sea World, da wir mittlerweile beschlossen hatten, dass wir so etwas so schnell nicht wieder sehen.

Zum Abschluss noch einmal zur Verwandtschaft. Hier trafen wir dann auch Karin, Elli’s Cousine. Zusammen ging es noch mal einmal zum Krebse essen. Danach ging es von Beverly Hills aus nach Miami zurück, das wir bisher bewusst ausgelassen hatten.
Wir nahmen uns gleich wieder ein Zimmer im Rowe Motel & Lounge. Von dort aus erkundeten wir die Stadt und tätigten unsere Einkäufe.

Dann waren die drei Wochen auch schon um.

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