Mal wieder mit dem Fahrrad am Jadebusen unterwegs

2016 Dangast

11.09.2016 – 18.09.2016

Drei Jahre lag die letzte Tour zurück, als wir in die Planung für eine neue Tour einstiegen. Da alles wieder einmal recht kurzfristig startete, musste die Planung zügig voranschreiten. Ein Terminfenster war schnell gefunden. Ein Ort wurde schwierig, da vieles schon ausgebucht war, so dass wir das Ferienhaus in Dangast ins Auge fassten.

Am Sonntag, dem 18.09.2016, starteten Lars und ich in die Tour. Nach dem Mittag trafen wir am Ferienhaus ein und richteten uns erst einmal ein. Auf eine Fahrradtour hatten wir noch keine große Lust, so dass wir erst einmal durch Dangast bummelten und das Abendessen im alten Zollhaus klar machten.

Zurück am Ferienhaus bemerkten wir, dass die Fliegenplage, die wir beim Ausladen wahrgenommen hatten, keine Momentaufnahme gewesen war. Der Innenraum meines Pkw war gut gefüllt mit Fliegen, so dass ich erst einmal einen Fliegenfänger ins Auto hängte.

Am nächsten Tag war es dann soweit. Wir starteten mit einer Tour zum Vareler Hafen. Hier gönnten wir uns ein Fischbrötchen und ein Getränk, bevor es über Moorhausen wieder zurück zum Ferienhaus ging.

Nach einem ruhigen Nachmittag auf der Terrasse ging es am Abend erneut ins Zollhaus zum Essen. Wieder einmal war es gut gefüllt, aber wir hatten ja am Abend zuvor uns einen Platz auf der Terrasse reservieren lassen, so dass wir uns darüber keine Gedanken machen mussten. Was uns zu Denken gab, war die Tatsache, dass ich mich kurz zuvor geschnitten hatte. Nett, wie das Bedienungspersonal immer war, gaben sie mir ein Pflaster, um meine Schnittwunde zu versorgen. Nicht jedoch, ohne sich über die Wehleidigkeit von Männern zu amüsieren.

Der zweite Tag führte uns auf die obligatorische Tour in Richtung Wilhelmshaven. Schnell kamen wir am Südstrand an. Bevor wir eine Pause machten, erfragten wir erst einmal die Fährverbindung in Richtung Eckwarderhörne, da wir endlich einmal den Jadebusen in einem Stück umrunden wollten. Zu unserem Bedauern mussten wir feststellen, dass die letzte Fähre für das Jahr am Vortag gefahren war. Also keine Umrundung des Jadebusens – wieder einmal. Stattdessen genossen wir das schöne Wetter auf der Promenade am Südstrand und machten eine ausgiebige Pause, bevor es dann nach Dangast zurückging. Auf der Rückfahrt herrschte natürlich Gegenwind und wir quälten uns etwas ab. In Dangast angekommen, ging es erst einmal zum Kurhaus, wo wir uns bei Kuchen und einem Getränk erholten.

In Dangast angekommen machten wir erstmals unsere Abschlusspause in der Bäckerei Frölllje. Von der vor dem Laden eingerichteten Außenbestuhlung hat man einen wunderschönen Blick über den Jadebusen.

Zurück am Ferienhaus ging es erst einmal in den Garten, bis uns die Fliegen nach drinnen trieben. Auch hier mussten wir erst einmal ein paar erledigen, bevor wir es uns stressfrei gemütlich machen konnten. Zum Abendessen ging es zum italienischen Restaurant Mamma Mia, da das Zollhaus Ruhetag hatte.  Mit etwas Glück erhielten wir noch einen Tisch. So voll, hatten wir es bisher selten erlabt. Auf dem Rückweg dann wieder einmal der Stopp an der Eisdiele Sahnehäubchen.

Am nächsten Tag sollte uns unsere Tour zum Neuenburger Urwald führen. Die erste Etappe über Obenstrohe verlief ausgesprochen gut, da wir auch leichten Rückenwind hatten. Von Obenstrohe aus ging es dann zum Mühlenteich, wo wir die erste Pause einlegten.

Von hier ging es dann durch ein Waldstück bis zu einem alten Truppenübungsplatz. Hier verschafften wir uns durch einen Schleichweg Zugang und konnten so einen Umweg vermeiden. Im weiteren Verlauf kamen wir dann auf den Radweg entlang der B 437. Hier hatten wir starken Rückenwind und flogen so praktisch das letzte Stück bis zum Restaurant Urwaldhof.

Nach einer ausgiebigen Mittagspause ging es dann weiter durch das Naturschutzgebiet Neuenburger Urwald. Nach leichten Orientierungsschwierigkeiten, die allerdings selbst verschuldet waren, da wir uns nicht genug Zeit genommen hatten, das Beschilderungssystem zu begreifen, kamen wir am Ortsende von Zetel raus. Hier folgten wir der Strecke in Richtung Petersgroden. Ab Zetel und insbesondere ab dem Dangaster Binnentief hatten wir dann mit Gegenwind zu kämpfen, der uns sichtlich ermüdete.

In Dangast angekommen ging es erst einmal wieder zu Bäckerei Frölllje, um uns zu erholen. Danach kauften wir für ein abendliches Grillen ein, um den Abend im Ferienhaus zu verbringen.

Die Tour am nächsten Tag war ausgesprochen kurz und von Gegenwind geprägt. Eigentlich sollte es eine längere Tour am Jadebusen entlang werden. Tatsächlich ging es bis zum Vareler Hafen und zurück. Der starke Ostwind war mittlerweile derart lästig geworden, dass er uns die Lust am Fahren nahm und wir kehrten nach einer Mittagspause bei Fischbrötchen und Tide-Bier um, damit wir die Sonnenstrahlen im windgeschützten Garten genießen konnten.

Abends ging es dann noch einmal nach Varel, allerdings mit dem Pkw. In Varel war Kramermarkt, eine Art Volksfest. Wir bummelten durch die Innenstadt und genossen einige Getränke, bevor es zu etwas späterer Stunde zum griechischen Restaurant Dyonisos zum Abendessen ging. Bei unserer Ankunft wurden wir erst einmal auf die Parkordnung hingewiesen, da ich es augenscheinlich nicht geschafft hatte, auf dem leeren Parkplatz platzsparend zu parken. Unsere Stimmung wurde hierdurch jedoch nicht getrübt und wir genossen ein nettes Abendessen auf der neu eingerichteten Außenterrasse.

Die beiden letzten Tage verbrachten wir am Ferienhaus und mit Einkaufen, da der Wind nicht besser werden wollte. Am letzten Abend ging es dann noch einmal zum Essen ins alte Zollhaus. Hier hatten wir einen Tisch im Außenbereich reserviert, obwohl das Wetter eigentlich schlechter werden sollte. Tatsächlich blieb es aber sonnig und warm, so dass unsere Platzreservierung erfolgreich war und wir noch einmal ein gutes Abendessen genießen konnten.

Insgesamt hatten wir letztlich mit dem Wetter ausgesprochen Glück und verbrachten erholsame Tage. Nur der Wind machte uns zu schaffen, weshalb das Fahrradfahren etwas kurz kam.

Datum TRP TIME AVS Vmax
12.09.2016 17,64 0:52:36 20,13 27,47
13.09.2016 36,02 1:54:11 18,92 38,07
14.09.2016 39,25 2:07:43 18,43 30,19
15.09.2016 22,15 1:07:14 19,78 27,44
 Gesamt 115,06 6:01:44    

 

Rückgriff auf Bewährtes – Fahrradfahren am Jadebusen

Dangast

(17. Juni 2012 – 24. Juni 2012)

Im Gegensatz zum Vorjahr wollten wir wieder einmal etwas ändern. Diesmal betraf es den Zeitraum unserer Reise. Erstmalig waren wir vor den Sommerferien unterwegs. Das Ganze natürlich in der Hoffnung besseres Wetter zu haben. Ansonsten machten wir es uns recht einfach und fuhren in das Ferienhaus in Dangast, das wir schon zweimal zuvor als Reiseziel gewählt hatten. Da wussten wir jedenfalls, was das Umfeld zu bieten hatte.

Am Samstag, dem 16. Juni 2012 fuhr ich schon einmal vor, erledigte die wesentlichen Einkäufe und richtete mich schon einmal ein. Am Sonntag kamen dann Ansgar und Lars nach. Sie fuhren gegen 11.00 Uhr in Sorsum los und trafen gegen halb zwei am Ferienhaus ein. Während der Wartezeit machte ich schon einmal einen Gang durch Dangast und reservierte einen Stellplatz für Elli und mich zu einem späteren Datum und eine Tisch im „Alten Zollhaus“ für das gemeinsame Abendessen. Das war etwas problematisch, da an dem Abend Deutschland spielte und alle vor dem Spiel noch Essen gehen wollten. Trotzdem schaffte es Hamid uns einen Tisch für 17.30 Uhr zu reservieren.

Nachdem ich das alles erledigt hatte und auf der Terrasse auf das Eintreffen von Ansgar und Lars wartete, schaffte ich es, mein Handy zu schrotten. Trotz Stoßfestigkeit hielt es dem Sturz aus knapp einem Meter Höhe nicht stand und das Display splitterte. Es war zwar danach noch funktionsfähig, aber auf die Touren nahm ich es lieber nicht mehr mit, da ich Angst hatte, dass das Display ganz zerspringt.

Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Als Lars und Ansgar eintrafen und sich ebenfalls eingerichtet hatten, saßen wir bis zum Essen auf der Terrasse und tranken bereits das ein oder andere Bier. Nach dem Essen kamen wir pünktlich zum Fußballspiel zurück ins Ferienhaus. Die abschließende Vorrundenpartie Deutschland gegen Dänemark ging 2:1 aus und Deutschland hatte das Viertelfinale der Euro 2012 erreicht, wo sie auf Griechenland treffen würden.

Am nächsten Morgen nahm dann alles seinen gewohnten Lauf. Ich holte (wie eigentlich immer) die Brötchen und wir frühstückten gemeinsam. Danach ging es auf unsere erste Fahrradtour. Sie sollte uns nach Wilhelmshaven führen. Mit leichtem Rückenwind ging es am Deich entlang und an der Abzweigung Mariensiel machten wir die erste ausgedehnte Pause. Als es dann am Südstrand entlang weiter ging, fing es leicht an zu regnen. Dies steigerte sich dann zu einem Gewitter. Unmittelbar neben uns im Jadebusen schlugen die Blitze ein. Als es dann auf den letzten Kilometern den Deich hinauf ging, hatten wir schon gehörig Respekt vor dem Wetter und hofften, dass uns kein Blitz erwischt.

Unmittelbar nachdem wir die Arkaden am Südstrand erreicht hatten, fing es dann richtig an zu regnen. Wir überbrückten die Wartezeit auf besseres Wetter mit einem Getränk und beschlossen nach einem Blick an den Himmel lieber die Rückfahrt anzutreten. Das taten wir dann auch, allerdings bei Gegenwind, was die Sache nicht einfacher machte. Gerade auf der langen Geraden bei Cäciliengroden machte sich der Wind stark bemerkbar.

Bereits gegen 13.00 Uhr waren wir wieder am Ferienhaus. Den Nachmittag verbrachten wir mit einem Bummel durch Varel und dem Einkaufen für das Abendbrot. Das Abendprogramm bestand dann wieder aus Live-Übertragungen von der Euro 2012.

Für den nächsten Tag hatten wir uns die Tour um den Jadebusen herum nach Eckwarderhörne vorgenommen. Bereits um 10.00 Uhr ging es los und der erste Teil der Strecke bis zum Vareler Hafen verlief ereignislos bei windstillem und sonnigem Wetter. Danach wollten wir eigentlich dem Deich am Jadebusen entlang folgen. Leider war diese Strecke auf Grund der anstehenden Deicherhöhung und der damit verbundenen Bauarbeiten gesperrt und wir mussten die Umleitung fahren, die uns an der Kreisstraße 197 entlang führte. Den Radweg, den wir aus den Vorjahren als gut in Erinnerung hatten, war mittlerweile allerdings auf Grund der Unebenheiten sehr gewöhnungsbedürftig. Jeder Versuch an die Deichstraße zurück zu gelangen, wurde durch die Baustelle vereitelt, so dass wir bis Beckmannsfeld an der Straße fuhren. Erst danach ging es wieder auf Nebenstraßen und die Deichstraße. Das letzte Stück der Strecke führte dann an der Außenseite des Deiches, also direkt am Ufer des Jadebusens, entlang.

Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir nach etwa 40 Kilometer Strecke das Seezeichen bei Eckwarderhörne. Wir gönnten uns am dortigen Imbiss einen Snack, wobei wir feststellten, dass augenscheinlich alle Preise Verhandlungssache waren, was wir dann auch ausnutzten. Die Zubereitung der Speisen nahm dann auch noch etwas Zeit in Anspruch. So dauerte die Zubereitung eines Matjes-Brötchens gut 10 Minuten.

Nach dem Imbiss ging es dann zurück. Da wir uns nun nicht mehr orientieren mussten und wir weniger Pausen machten, ging es etwas zügiger zurück. Die letzte Rast machten wir dann am Vareler Hafen. Von hier aus ging es am Deich weiter, allerdings bei starkem Gegenwind. Ansgar und ich wechselten uns auf den letzten 10 Kilometern mit der Führungsarbeit ab und versuchten so Lars zu entlasten. Nachdem wir die insgesamt knapp 80 Kilometer geschafft hatten, waren wir echt platt.

Auf Grund der anstrengenden Tour vom Vortag, wollten wir es am Folgetag etwas ruhiger angehen lassen und wählten den Neuenburger Urwald als Ziel. Auf einer Strecke durch das Deichhinterland ging es nach Ellenserdammsiel. Nachdem wir hier die Autobahn überquert hatten, wollten wir einen Verbindungsweg nach Driefel nehmen, der auf der Fahrradkarte verzeichnet war. Leider war er nur auf der Fahrradkarte vorhanden. Im wirklichen Leben endete dieser Weg auf einer Wiese, so dass er für uns nicht weiter in Betracht kam. Zudem war in diesem Teil die Baustelle eines Windparks, was die Orientierung auf Grund der vielen angelegten Baustraßen nicht einfach machte, so dass wir direkt nach Steinhausen fuhren, um die Strecke über Bockhorn zu wählen. Dorthin ging es über die Straße. Es folgte die letzte Teilstrecke durch den Neuenburger Urwald zum Urwaldhof, wo wir ein leichtes Mittagessen einnahmen.

Für den Rückweg fragten wir die Bedienung nach einem Radweg an der B 437 entlang in Richtung Bockhorn. Obwohl die Strecke direkt an ihrem Lokal vorbeiführte konnte sie nicht sagen, ob ein Radweg vorhanden wäre. Wir schauten dann selbst nach und fanden tatsächlich einen vor, der uns an Bockhorn vorbei bis Seghorn führte. Dort machten wir am Fahrradmuseum noch eine kurze Pause, bevor es auf das letzte Teilstück über Jeringhave nach Dangastermoor und Dangast ging. Die Strecke, geprägt durch leichte Steigungen und starkem Gegenwind, machte uns ganz schön zu schaffen.

Zurück in Dangast gab es erst einmal ein Bierchen auf der Terrasse. Währenddessen meldet sich die Fiat-Werkstatt und gibt eine kurze Sachstandsmeldung zur momentanen Reparatur des Wohnmobils. Wichtigster Eckwert war, dass der Kilometerstand genullt werden musste. Nachdem wir einige Stunden relaxt hatten, ging es abends ins griechische Restaurant Dionysos in der Düsternstraße zum Essen. Unserer Empfindung nach eine gute Wahl vor dem anstehenden Viertelfinalspiel gegen Griechenland.

Für den folgenden Tag hatten wir wieder eine anspruchsvollere Tour geplant. Hooksiel war unser Ziel. Bis Mariensiel ging wieder alles ohne Probleme. Danach hatten wir leichte Orientierungsprobleme. Den einzigen Anwohner, den wir trafen und befragen konnten, hatte gerade einen Kehlkopf-OP hinter sich und war dem Entsprechend schwierig zu verstehen. Letztlich folgten wir der Beschilderung in Richtung Hooksiel, nachdem wir sie erst einmal gefunden hatten. Über Fedderwarden und Sengwarden ging es nach Hooksiel. Bei der Einfahrt in den Ort komme ich zu Fall, da ich schnell genug aus den Pedalen komme, als wir an einer roten Ampel halten müssen. Die Folge waren leichte Abschürfungen am rechten Schienbein.

Bereits um 11.15 Uhr waren wir in Hooksiel angekommen. Nach etwas Sightseeing – Alter Hafen und Fußgängerzone – gönnten wir uns ein Fischbrötchen, bevor es in Richtung Hooksieler Schleuse weiterging. Die Strecke dorthin führte durch ein Naherholungsgebiet. In einer mit Gebüsch schlecht einsehbaren Linkskurve kam es dann fast zu einem Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden E-Bike-Fahrer, der den Außenradius der Kurve wählte, statt auf seiner Fahrspur zu bleiben. An der Hooksieler Schleuse genossen wir dann bei Sonnenschein den Blick nach Schillig und auf die Vogelinsel Mellum. Danach ging es direkt am Ufer weiter. Auf kilometerlangen geraden Strecken zog sich der Weg bis zum Jadeport und im weiteren Verlauf zum Ölhafen hin. Von dort an wollten wir eigentlich weiter am Ufer entlang durch die weiteren Häfen fahren. Die Strecke war auch als Fahrradweg auf der Karte verzeichnet. Leider machte uns die Bundeswehr, die diese Hafenteile nutzte, einen Strich durch die Rechnung, indem sie es als militärischen Sicherheitsbereich sperrte. Da die Strecke über die Kaiser-Wilhelm-Brücke durch deren Umbau gesperrt war, ging es durch die Stadt bis zum großen Hafen. Dort machten wir noch eine Pause bevor es dann nach Mariensiel und weiter über Cäciliengroden (natürlich wieder bei Gegenwind) zurück nach Dangast ging.

Dort trafen wir gegen 16.15 Uhr ein und gönnten uns erst einmal ein Eis in der Eisdiele bevor wir noch ein paar Mitbringsel einkauften. Das Abendessen nahmen wir dann im italienischen Restaurant Mamma Mia in Dangast ein.

In der Nacht hatte es gewittert. Ich habe davon nicht viel mitbekommen, da mein Schlafzimmer in die Gegenrichtung lag. Ansgar und Lars berichteten jedoch, dass das Wetter heftig auf ihre Fenster getroffen sei.

Gegen 10.00 Uhr ging es dann nach dem Frühstück los in Richtung Mühlenteich. Über Dangastermoor fuhren wir nach Jeringhave und von dort durch den Wald zum Mühlenteich. Am Waldschlösschen Mühlenteich, einer Beautyfarm, die wir allerdings nicht nutzten, machten wir dann eine kurze Getränkepause. Danach ging es über die Landstraße nach Obenstrohe, wo wir Reni einen kurzen Besuch abstatteten.

Von dort aus ging es dann durch den Vareler Stadtwald und die Innenstadt zum Vareler Hafen. Bei leichtem Rückenwind und Gefälle rollte es ganz gut und wir schafften es die durch VZ 274 angeordnete Höchstgeschwindigkeit zu halten. Auf Höhe der Keksfabrik musste mich dann unbedingt ein Autofahrer noch überholen, um direkt vor mir einzuscheren und gleichzeitig stark abzubremsen. Ich hoffe, dass er die Flüche gehört hat, mit denen ich ihn bedacht habe.

Am Vareler Hafen gönnten wir uns dann ein Fischbrötchen und ein Getränk. Da es mit Rückenwind weitergeht, war es für mich das erste alkoholische Getränk während einer Tour. An der Schleuse fängt es dann leicht zu regnen, was aber der zügigen Rückfahrt keinen Abbruch tut. In Dangast angekommen, kaufen wir noch kurz für das Abendessen ein, da wir beabsichtigen selbst zu kochen. Während Lars und ich im Geschäft sind, fängt es erneut an zu regnen. Diesmal kurz und heftig. Nach etwa 30 Kilometern sind wir wieder an der Ferienwohnung. Diesmal aber nicht geschlossen, da Lars und Ansgar noch eine Tisch im ‚Alten Zollhaus‘ für den nächsten Abend reservieren.

In der Ferienwohnung relaxen wir erste einmal, bevor wir zeitgerecht vor dem EM-Viertelfinale unser Essen zubereiten. Es gibt Schweinegeschnetzeltes in Rahmsause mit Spätzle als Beilage. Leider hatten wir vergessen, die Pilze für das Geschnetzelte mitzubringen. Geschmeckt hat es trotzdem. Danach folgte ein neuerlicher Fußballabend. Deutschlang schlägt Griechenland mit 4:2 und zieht ins Halbfinale ein, das sie dann später gegen Italien verloren.

Den letzten Tag in Dangast wollten wir fahrradfrei gestalten. Nach dem ausgiebigen Frühstück machten wir einen Bummel durch Dangast. In der Kuranlage trafen wir auf die Minigolfanlage und machten kurz entschlossen eine Runde.

Lars siegte mit 40 Schlägen, gefolgt von Ansgar mit 43 und meiner Person mit 46. Keine Glanzleistung, aber spannend bis zum letzten Loch, da sich hier erst alles entschied.

Nachdem wir gegen 13.00 Uhr zurück an der Ferienwohnung waren, ging es noch einmal in die Stadt. Wir brachten das Leergut weg und fuhren zum Werksverkauf der Keksfabrik Bahlsen, um für die Familien einzukaufen. Danach gönnten wir uns erneut ein Fischbrötchen und ein Getränk, bevor es zurückging.

Das Abendessen fand dann erneut im Alten Zollhaus statt. Die Portionen waren wieder sehr reichhaltig und wir mussten uns echt bemühen, die Teller leer zu kriegen.

Der folgende Tag war dann der Rückreisetag. Nachdem wir unsere Klamotten verstaut hatten und die Ferienwohnung sauber hinterlassen hatten, ging es nach Hause. Es war übrigens der erste Tag, an dem es bereits morgens regnete und auch nicht wieder aufhörte, sodass wir dieses Jahr mit dem Wetter eigentlich Glück gehabt hatten.

Tourendaten

Datum Trip Zeit AVS Vmax
18.06.2012 33,66 1:37:22 20,75 34,9
19.06.2012 79,41 3:43:14 21,34 37,4
20.06.2012 35,27 1:45:29 20,00 40,1
21.06.2012 72,68 3:46:30 19,25 37,4
22.06.2012 31,23 1:33:41 20,00 32,3
  252,25 12:26:16

Herbstferien im Ferienhaus

Dangast im Herbst

08.10.2010 – 17.10.2010

Für die Herbstferien hatten wir uns überlegt in das Ferienhaus in Dangast zu fahren. Hierzu hatten wir Swen, Cathrin und Tom eingeladen, da die Herbstferien sich überschnitten und wir uns wieder einmal außerhalb unseres Kroatienurlaubs treffen wollten.

Gemeinsam reisten wir am Freitag an. Da unsere Anfahrt an die Nordseeküste entsprechend kürzer war, trafen wir auch noch bei Tageslicht ein. Für die Münchenbernsdorfer war es etwas weiter und sie trafen dem entsprechend spät in Dangast ein. Nach dem ersten Hallo verbrachten wir einen ruhigen Abend im Ferienhaus.

Die Tage in Dangast waren geprägt von gemeinsamen Spaziergängen und Tagesausflügen. Gerade den ersten Tag verbrachten wir nach dem gemeinsamen Einkauf mit einem Bummel zum Dangaster Hafen.

Am Hafen angekommen machte sich die Etta von Dangast gerade zur Ausfahrt bereit und wir entschlossen uns, die Fahrt über den Jadebusen mitzumachen.

Bei strahlendem Sonnenschein ging es um den Arngaster Leuchtturm. Die Fahrt und das Wetter wurden sichtlich genossen.

Nach unserer Rückkehr machten wir noch einen ersten Abstecher ins Kurhaus, der natürlich nicht fehlen durfte. Wir kauften jedoch nur Käsekuchen ein, den wir dann auf der Sonnenterrasse am Ferienhaus zu uns nehmen.

Ein weiterer Abstecher führte uns dann nach Wilhelmshaven. Im Gegensatz zu Kroatien mussten wir hier nun immer beide Pkw für die Fahrten bemühen. Die Sprösslinge entscheiden kurzfristig, bei wem sie mitfahren wollten.

In Wilhelmshaven stand zunächst eine Besichtigung des Meerwasseraquariums an. Danach folgte ein Bummel über die Strandpromenade.

Bei der Anfahrt zum Aquarium, führte uns der Weg am Marinemuseum vorbei und Swen wollte unbedingt eine Schiffsbesichtigung. Als Kompromiss ging es am nächsten Tag ins Schifffahrtsmuseum nach Bremerhaven, das für uns das interessantere Ziel war.

Augenscheinlich reichte dieser Tagesausflug mit Abstecher zum Einwanderhaus wohl nicht aus, um den Wissenshunger bezüglich Schiffe zu befriedigen, so dass am nächsten Tag das Marinemuseum in Wilhelmshaven erneut in den Fokus rückte. Den Vormittag verbrachten wir mit einem Bummel am Dangaster Hafen.

Mittags ging es dann nach Wilhelmshaven zum Marinemuseum.

Die Besichtigung fand ihren Ausklang in einem Café an der Strandpromenade.

Was folgte war das Wochenende und die Rückreisezeit für uns.

Mit dem Fahrrad am Jadebusen

Dangast

(13.09. bis 19.09.2009)

Diesmal musste die Tour recht kurzfristig geplant werden. Ansgar und Lars hatten Kurzarbeit und konnten ihre Urlaubszeiten nicht zeitgerecht bestätigen.
Olli, der dieses Jahr nicht mitfuhr, wollte noch einmal einen Familienurlaub machen, bevor sein Sohn eingeschult wird.
Die Zielauswahl fiel deshalb recht kurzfristig auf das Ferienhaus in Dangast, das bereits 2004 schon einmal als Ziel hergehalten hatte.

Am Sonntagmorgen, dem 13.09.2009, um halb zehn ging es los. Ansgar und Lars holten mich mit ihren neuen VW Golf (finanziert mit der Abwrackprämie) in Harsum ab.
Über die Autobahn ging es zügig in Richtung Nordsee und wir kamen um die Mittagszeit herum in Dangast an.
Da wir einige Arbeitsaufträge für das Ferienhaus mit auf den Weg bekommen hatten, erledigten wir diese zunächst. Danach ging es ans Zimmer einrichten.
Dabei genossen wir unser erstes Bier, das Lars in Form eines Fasses gespendet hatte.
Am Nachmittag machten wir eine Stippvisite auf Kaffee und Kuchen im Kurhaus Dangast.
Da wir hiernach bereits richtig Hunger hatten und die Zeit auch schon entsprechend vorangeschritten war, wollten wir Essen gehen. Unser Ziel war das Lokal „Altes Zollhaus“ in Dangast. Leider war hier nur ein Tisch mit Reservierung z erhalten, weshalb wir zum italienischen Restaurant „Mamma Mia“ wechselten.
Im Abendprogramm stand dann die Playstation von Lars. Mit Singstar, Ansgar verweigerte sich dabei allerdings, und Buzz vertreiben wir uns die Zeit.

Am Montagmorgen stand dann die erste Radtour auf dem Programm. Wir wollten zunächst nach Wilhelmshaven fahren.
Über das Dangaster Siel ging es zunächst am Deich entlang. Danach ging es zum Groden ab, wo wir in Richtung Cäciliengroden weiterfuhren. Hier stellte sich dann der böige Gegenwind ein, der uns die gesamte Strecke bis Wilhelmshaven begleiten sollte.

Auf Grund des Windes bogen wir in Idagroden in Richtung Deich ab, da wir uns dort etwas Windschatten erhofften. Dieser Wunsch erfüllte sich jedoch nicht, so dass es gegen den Wind über die langgezogenen Geraden weiterging.
In Mariensiel konnten wir dann noch den Marineflieger bei ihren Flugtrainings zuschauen, die trotz des starken Windes Start- und Landeübungen folgen.
Von Mariensiel ging es am Südstrand entlang bis zum Meeresaquarium. Dort suchten wir uns eine Lokalität. Die musste zum einen etwas zu Essen anbieten und zweites musste man im Trockenen sitzen können, da es anfing zu regnen.
Mit dem Regen ließ auch der Wind nach, so dass wir die Rückfahrt bei Windstille antraten und der erhoffte Rückenwind uns verwehrt blieb.
Kurz vor Dangast setzte der Wind wieder ein, allerdings als Gegenwind, so dass die letzten Kilometer bis zum Siel sich als ausgesprochen anstrengend darstellten.
Nach unserer Ankunft versuchte sich Lars noch durch einen kräftigen Schluck aus der Pulle zu stärken. Leider griff er sich die falsche Flasche – nämlich diejenige, die kurzfristig als Ascher herhalten musste.
Am Abend versuchten wir dann erneut einen Tisch im „Alten Zollhaus“ zu bekommen. Wieder war ohne Reservierung nichts zu machen.
Letztendlich fuhren wir dann ins griechische Restaurant „Dionysos“ in Varel.
Nach dem Essen vertrieben wir uns die Zeit mit dem Kartenspiel „6 nimmt“.

Für Dienstag hatten wir uns in Anbetracht des vorherrschenden Windes für eine Tour in Hinterland entschlossen.
Wir fuhren zunächst am Deich entlang in Richtung Vareler Hafen, um dort noch einmal den Fabrikverkauf von Bahlsen anzusteuern. Danach ging es über Varel nach Obenstrohe, wo wir Reni Hallo sagten.

Weiter ging es in Richtung ‚Mühlenteich‘, wo wir in Richtung Süden abbogen, um eine Strecke durch den Truppenübungsplatz zu fahren. Die geplante Strecke war für uns nicht auffindbar, so dass wir eine Alternativroute wählten, die uns letztlich zur alten Einfahrt führte, wo zwar über die Straße ein verschlossenes Tor war, der angrenzende Zaun aber nicht mehr existent war.

Nach dem Truppenübungsplatz ging es direkt durch den Neuenburger Urwald zur Gaststätte Urwaldhof.
Nach einem guten Mittagessen ging es von dort in Richtung Bockhorn weiter. Von Bockhorn aus, wollten wir über Feldwege in Richtung Jeringhave abkürzen. Der erste gewählte Weg stellte sich als Sackgasse heraus. Der zweite Weg endete in diversen Heufeldern. Laut Karte waren wir richtig, nur die Brücke ließ sich nicht finden.

Bei den Fahrten über die Heufelder setzten sich unsere Ritzel zu und einen Ausweg fanden wir dennoch nicht. Blieb nur eine Brücke als letzte Alternative vor der Rückfahrt, die auf der Karte nicht eingezeichnet war. Jetzt bemühte Lars auch die Internetverbindung und bei Google Maps sah es vielversprechend aus.

Nachdem die Räder vom gröbsten Heu gereinigt waren, ging es weiter.
Der Weg führte wieder über Felder, diesmal allerdings eine Kuhweide und endete direkt am Hof, wo er in den Kuhstall führte. Hier mussten wir uns unter zwei Zäunen durchschlängeln, um dann zum Erstaunen der Arbeiter über den Hof zu fahren.
Allerdings kamen wir nicht bei Jeringhave auf die Strecke sondern weit südlicher bei Seghorn.
Von hier an hielten wir uns an die Beschilderung und hatten Dangast dann zügig wieder erreicht.
Auch hier verbrachten wir den Nachmittag mit dem Reinigen der Räder und mit Speedminton, einer schnelleren Art von Badminton.

Am Abend kochten wir dann gemeinsam und besprachen die weiteren Eckdaten.

Da das Wetter am nächsten Morgen recht trübe war, entschlossen wir uns zu einem Trip mit dem Pkw nach Wilhelmshaven.
Geparkt haben wir in Bahnhofsnähe und sind dann durch die Innenstadt geschlendert. Hierbei haben wir einige Mitbringsel für die Familien besorgt, bevor es wieder nach Dangast zurückging.
Da der Tag immer schöner wurde und wir keine rechte Lust zum Radfahren hatten, beschlossen wir, den Nachmittag im Garten zu verbringen.
Am späten Nachmittag gingen wir dann noch einmal in Richtung Hafen, um bei Piper Grillgut zu kaufen, da wir uns kurzfristig entschlossen hatten, zu grillen.
In kurzen Hosen und T-Shirts setzten wir uns dann noch in Eisdiele. Da kamen wir uns etwas deplatziert vor, weil die meisten in dicken Wetterjacken um uns herum saßen.
Abends haben wir dann gegrillt. Zuvor hatten wir noch telefonisch einen Tisch im „Alten Zollhaus“ reserviert, da wir es endlich schaffen wollten, dort zu essen.

Am Donnerstag dann wurde wieder Fahrrad gefahren. Obwohl es morgens noch recht kühl war, ging es in Richtung Jever los.
Zunächst fuhren wir wieder über das Dangaster Siel in Richtung Cäciliengroden. Über den Groden ging es dann nach Neustadtgödens, ein mehrfach als ‚Schönstes Dorf Ostfrieslands‘ ausgezeichneter Ort.

Von dort weiter über Schortens bis nach Jever.
In Jever angekommen, bummelten wir durch die Fußgängerzone und machten eine Mittagspause.
Danach ging es weiter am Hooksieler Tief entlang. Eigentlich beabsichtigten wir erneut eine Abkürzung zu nehmen, die uns nach Sillenstede führen sollte. Als wir eine Anwohnerin nach dem Weg fragten, wies die uns aber auf die Straße hin und sagte, wir sollten auf keinen Fall von ihr abbiegen. Dies taten wir dann auch lieber und nahmen den Umweg in Kauf.
Von Sillenstede ging es dann nach Fedderwarden und von dort weiter nach Mariensiel.

Als wir wieder auf der Strecke am Deich nach Dangast waren, machten wir noch eine Getränkerast in Cäciliengroden, bevor es dann am frühen Nachmittag zurück zur Ferienwohnung ging.
Abends stand dann der Besuch im „Alten Zollhaus“ an. Diesmal erhielten wir unseren Tisch und eine Reservierung war auch erforderlich.
Danach ließen wir den Abend im Ferienhaus ausklingen.

Der Freitag war unser letzter Tag. Trotzdem wollten wir noch eine kleine Tour machen, bevor es am Nachmittag nach Hause gehen sollte.
Wir fuhren von Dangast aus zunächst nach Obenstrohe, um Reni einen Schlüssel zu geben. Danach ging es über Neuenwege und Neudorf weiter.
Kurz vor Wapelersiel bot sich erneut eine Abkürzung an, die diesmal dann auch klappte. Danach war es ein Katzensprung zum Vareler Hafen, wo wir uns ein Fischbrötchen und ein Getränk zum Mittag gönnten.
Vom Vareler Hafen aus ging es dann am Deich entlang zurück nach Dangast. Diesmal endlich mal mit Rückenwind, was sich auf die Geschwindigkeit dann doch auswirkte.
Wieder am Ferienhaus angekommen, ging es ans Aufräumen und Packen. Lars fuhr dann etwas eher los, damit er Viktoria abholen konnte. Ansgar und ich folgten etwas später. Unmittelbar nach der Abfahrt stellten sich dann die Staumeldungen für die Autobahnen ein, so dass Ansgar und ich uns entschlossen über die B6 nach Hannover zu fahren. Lars wollte seinem Navi folgen. Als Ansgar und ich in Neustadt/Rbg. mit Lars telefonierten, stellten wir fest, dass er mittlerweile auch auf der B6 war, jedoch hinter uns in Nienburg.
Der Rest der Heimfahrt gestaltete sich problemlos, so dass wir nach circa 3 Stunden Fahrzeit in Harsum ankamen.

Datum Trip Zeit AVS Vmx
14.09.2009 35,96 01:37:51 22,05 37,1
15.09.2009 53,80 02:47:52 19,23 38,4
17.09.2009 63,89 02:57:41 21,56 38,4
18.09.2009 38,63 01:41:58 22,73 36,0
Gesamt 192,28 09:05:22

Dangast – eine Notlösung?

Dangast 2005

Irgendwie lief die Planung für die Fahrradtour in diesem Jahr nicht richtig rund.
Ein richtig gutes Ziel wurde nicht gefunden und ob wir alle zur gleichen Zeit Urlaub bekommen, stand auch erst sehr spät fest.
Aus diesem Grund wählten wir unser Ferienhaus in Dangast als Urlaubsziel.
Damit entfiel die Suche nach einer Ferienwohnung und die Planungsphase war auch recht überschaubar.
Für die Anfahrt entschieden wir uns, dass wir mein altes Wohnmobil nutzen, da wir auf den Fahrradträger alle Räder mitbekamen.
So war es dann auch. Morgens trafen wir uns in Harsum und verstauten die Fahrräder und das Gepäck. Dann ging es los.
Die Fahrt nach Dangast dauerte etwa drei Stunden. Wir nutzten den angebrochenen Tag und kauften noch schnell in Varel ein, bevor das ins Ferienhaus ging.
Nachdem wir uns dort häuslich eingerichtet hatten, verbrachten wir den Nachmittag damit unser technisches Equipment auszuprobieren.

Am darauffolgenden Tag stand dann die erste Fahrt auf dem Programm. Um den Jadebusen herum ging es nach Wilhelmshaven.

Wir folgten dem Radweg am Deich entlang nach Cäciliengroden und Mariensiel. Von dort ging es über den Anton-Dohm-Weg am Südstrand entlang bis nach Wilhelmshaven hinein.

Das Wetter war nicht so schön. Es war recht kalt an dem Tag. Dennoch setzten wir uns zu unserer Mittagspause nach draußen. Wir nahmen ein Getränk am Meeresaquarium, bevor wir uns auf den Rückweg machten.
Den ausklang fand diese knapp 45 Kilometer lange Eingewöhnungstour am Kurhaus Dangast bei Kaffee und Kuchen.

Auch am kommenden Tag war keine große Tour geplant.
Diesmal ging es für uns in Richtung Naturschutzgebiet Neuenburger Urwald.
Von Dangstermoor aus ging es über Obenstrohe zum Mühlenteich und von dort nach Bockhorn zum Urwaldhof Neuenburg. Hier machten wir dann auch unsere Mittagsrast, bevor es durch das Naturschutzgebiet und über Steinhausen und Jeringhave wieder zurückging.
Am Nachmittag ging es dann mit dem Pkw noch einmal zum Bummeln nach Wilhelmshaven. Wir parkten in Bahnhofsnähe und bummelten durch die Galerie am Bahnhof und durch die Fußgängerzone.

Für den nächsten Tag hatten wir die Tour nach Eckwarderhörne geplant. Von hier sollte es mit der Fähre nach Wilhelmshaven gehen und dann am Deich zurück.
Die Strecke startete am Campingplatz in Dangast. Von dort ging es am Deich entlang bis zum Vareler Hafen. Auch danach folgte die Strecke dem Deich bis Neuwapelergroden.  Hier ging es dann auf dem Radweg an der Kreisstraße 197 entlang.
Erst nach Augustgroden konnten wir dann wieder dem Weg am Deich entlang folgen. Das letzte Stück bis zum Fähranleger Eckwarderhörne ging dann auf der Seeseite des Deiches entlang.

Am Fähranleger angekommen mussten wir feststellen, dass die Fähre nur noch zweimal täglich fuhr – nämlich morgens gegen neun Uhr und nachmittags gegen fünf Uhr, so dass unser Plan gescheitert war.
Nach einer kurzen Beratung entschlossen wir uns, den gleichen Weg zurück zu fahren. Dies fiel uns auf Grund der langen Geraden, die uns bevorstanden, nicht gerade leicht. Keinem von uns gefiel es, derart lange Strecke eintönig geradeaus zu fahren. Dennoch schafften wir es, auf der Rückfahrt noch schneller unterwegs zu sein.

Der Tag der letzten Tour stand an. Wir hatten am Abend zuvor geplant bis nach Schillig an der Nordseeküste zu fahren.
Bis Mariensiel folgten wir diesmal nicht dem Fahrradweg am Deich entlang, sondern fuhren bis Cäciliengroden über Nebenstraßen und nutzten den Radweg erst ab dort.
Ab Mariensiel ging es dann durch Wilhelmshaven. Zunächst wollten wir am Wasser bleiben, scheuten uns dann aber vor der Länge der Strecke und fuhren auf Nebenstraße in Richtung der Landstraße 810, der wir weiter folgen wollten.
Als Lars die anstehende Strecke und die Geraden sah, die uns bevorstanden, wurde ihm bewusst, dass es er körperlich nicht fit genug für die Strecke war und nahm die Rückfahrt in Angriff. Ansgar und ich entschlossen uns, die Strecke durchzuziehen.
Bis Hooksiel lief es auch ansprechend. Danach ging es von der Landstraße ab und wir fuhren auf Nebenstraßen über Pakenser Groden und Hohenstiefersiel nach Horumersiel. Von dort war es nur noch ein kurzes Stück bis Schillig.
In Schillig selbst legten wir noch ein Stück auf dem Deich zurück und suchten dann eine geeignete Lokalität für eine Mittagspause. Leider waren wir nicht sehr erfolgreich, da uns die Gaststätten hinter dem Deich nicht zusagten.

Wir machten uns dann auf den Rückweg nach Horumersiel, wo wir eine gute Gaststätte fanden. Gemütlich saßen wir in der Sonne und genossen unser Getränk und unser Essen.
Danach ging es gesättigt weiter. Leider hatten wir nun konstanten Gegenwind. Auf den langen Geraden den Deich entlang wechselten wir uns mit der Führungsarbeit ab, so dass man sich im Windschatten etwas ausruhen konnte. Keiner von uns Beiden wollte jedoch eine Schwäche zeigen, so dass wir ausgesprochen flott unterwegs waren.
Auch diesmal wählten wir die kürzeste Strecke durch Wilhelmshaven und fuhren ab Mariensiel direkt am Deich entlang nach Dangast zurück.
Insgesamt bewältigten wir an diesem Tag über 80 Kilometer in einer Fahrzeit von 3,5 Stunden. Trotz des Gegenwindes schafften wir noch eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwas unter 24 km/h.

Der letzte Tag war dann der Rückreisetag.
Nach der Reinigung des Ferienhauses und dem Verstauen der Fahrräder ging es dann ganz gemütlich wieder zurück nach Harsum, wo sich dann unsere Wege für dieses Jahr trennten.

Datum TRP TIME AVS Vmax
16.09.2005 45,43 02:09:42 21,01 43,5
18.09.2005 38,05 01:42:15 22,33 47,3
19.09.2005 75,21 03:11:30 23,56 44,0
21.09.2005 81,73 03:28:42 23,50 44,7
 Gesamt 240,42 10:32:09