Mit Lars an der Mosel

Enkirch (Mosel)

04.09.2010 – 11.09.2010

Wieder einmal stand die alljährliche Fahrradtour vor der Tür.
Während einer etwas schleppenden Vorbereitung erkoren wir die Moselregion als Ziel unserer Wünsche aus.
Danach hielt dann erst einmal wieder eine Ruhephase Einzug, sodass das Buchen einer Unterkunft erst recht spät erfolgte.
Unmittelbar danach stellte bereits Olli in Aussicht, dass er eventuell nicht mitfahren könne. Was sich dann leider auch bestätigte.
In der letzten Woche vor der Tour musste dann auch Ansgar absagen, sodass letztlich nur Lars und ich wieder fuhren.

Am Samstag, dem 04.09.2010, ging es dann los. Unser Ziel war das Ferienweingut Rebenhof in Enkirch an der Mosel.
Nach einer entspannenden Fahrt kamen wir am frühen Nachmittag in Enkirch an. Auf den letzten Metern wurde es dann jedoch auf einmal noch einmal spannend, als uns der Navi alles abverlangte, da er sich zum Ziel gesetzt hatte, die schmalsten und zugleich steilsten Straßen im Dorfkern von Enkirch zu befahren.
Als wir dann letztendlich angekommen waren, stand uns mit der Ferienwohnung auf jeden Fall eine angenehme Überraschung bevor.
Die Wohnung war geräumig und gut aufgeteilt und jeder von uns hatte nicht nur ein eigenes Schlafzimmer, sondern auch ein eigenes Bad.

Nachdem wir unsere Sachen eingeräumt hatten, ging es noch schnell nach Traben-Trarbach zum Einkaufen, da dort der einzige größere Supermarkt war.
Außerdem nutzten wir diesen Trip, um einen kurzen Bummel durch die Altstadt des Ortes zu machen.

Wieder zurück ging es am Abend mit dem Fahrrad durch Enkirch. Durch die Odyssee mit dem Navi hatten wir den Ort ja schon in Teilen kennengelernt, waren jetzt aber auf der Suche nach den Gaststätten des Ortes.
Für den heutigen Abend entschieden wir uns für das Gasthaus „Zum Weinstock“, das laut Karte gutbürgerliche Küche aufwies und die Außenbestuhlung noch in Betrieb hatte.
Nach dem Abendessen ging es dann zurück zur Ferienwohnung. Hier nutzten wir noch die Terrasse und spielten etwas Backgammon und Trionimos, bevor es dann ins Bett ging.

Am nächsten Morgen fanden wir die Brötchen, wie zuvor abgesprochen, vor der Wohnung vor.
Nach dem Frühstück ging es dann auch gleich bei strahlendem Sonnenschein mit dem Fahrrad los. Leider hatte die Sonne noch nicht geschafft, die Luft zu erwärmen, sodass es in den Schattenflächen doch noch recht kühl war.

Zunächst ging es am Moselufer bis nach Traben-Trabach. Hier überquerten wir die Mosel und fuhren auf dem Moselradweg weiter bis nach Kröv.
Nach einer kurzen Pause dort, ging es in die Weinberge. Wir wollten den Hang bei Kröv mit dem Fahrrad bewältigen und dann an der Festung Mont Royal herauskommen.

Wider Erwarten klappte es in den Steigungspassagen ganz gut. Lediglich auf den letzten paar Metern, als der Untergrund immer poröser wurde, lief es nicht mehr ganz so gut.
Oben angekommen machten wir dann erst einmal einen kurzen Abstecher durch das Feriendorf auf dem Hügelkamm. Danach machten wir uns auf die Suche nach dem Flugplatz, wo unserem Wissen nach eine Lokalität vorhanden war.
Nach einer kurzen Nachfrage am Klettergarten, war das Lokal schnell gefunden und wir machten eine ausgiebige Rast bei einem Hefeweizen und einem kleinen Snack.

Von nun an stand uns keine Steigung mehr bevor. Vom Flugplatz an hatten wir eine wunderschöne Abfahrt bis nach Traben-Trarbach.
Am Ortsanfang verlor Lars dann langsam den Kontakt. Zunächst konnte ich es mir nicht erklären und wartete am Busbahnhof auf ihn.
Als er dort eintraf, stellten wir fest, dass sich der Freilauf in seinem Hinterrad verabschiedet hatte und er somit dauerhaft treten musste, um die Kettenspannung zu erhalten.
Unsere anfängliche Hoffnung, den Schaden bei einem Fahrradgeschäft in Traben-Trarbach gleich beseitigen zu lassen, zerschlug sich, da dieses mittlerweile geschlossen hatte.
Es ging also direkt zur Ferienwohnung zurück … und immer schön tretend, damit die Kette nicht runterrutscht.

Hier angekommen bauten wir dann das hintere Laufrad erst einmal aus und eine erste Inaugenscheinnahme bestätigte den Verdacht. Der Freilauf war hin.
Lars ließ das Rad gleich ausgebaut, damit es am nächsten Morgen repariert werden konnte.

Den Rest des Tages verbrachten wir bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse.
Am Abend ging es dann in das nahe Restaurant mit Biergarten Hotel Loosen wo wir ein gutes Abendessen und auch noch einige Bier zu uns nahmen.

Am nächsten Tag fuhr Lars nach dem Frühstück gleich zur Fahrradwerkstatt.
Relativ schnell war er wieder da. Das lag daran, dass er gleich ein neues Laufrad bekommen hat und so das alte Hinterrad nicht extra eingespeicht werden musste.
Unmittelbar nach seiner Rückkehr ging es dann auch gleich mit dem Fahrrad los.
Aus unserer ersten Planung wurde auf Grund der fortgeschrittenen Zeit nichts, sodass wir erst einmal Bernkastel als Etappenziel wählten. Wieder ging es am Moselufer entlang bis Traben-Trarbach. Hier nutzten wir eine kurze Pause, um die Umgebungskarten zu studieren.
Nach dem Kartenstudium kamen wir zu dem Entschluss eine Menge Kilometer zu sparen, indem wir nicht dem Moselufer weiter folgten, sondern uns querfeldein durch die Berge schlagen.
Gesagt, getan. Durch die Innenstadt ging es zu unserem Einstieg in die Berge. Tatsächlich handelte es sich bei der gewählten Strecke um einen Wanderweg und das genau war er auch.
Der Weg war zwar nicht schmal, hatte aber keine richtige befestigte Oberfläche, die ein Fahren stark erschwerte.
Dazu kam auch noch die knackige Steigung, was letztendlich dazu führte, dass Lars die letzten Meter allein fahren musste und ich mein Fahrrad schiebend den Berg hinauf brachte.

Oben angekommen verschnauften wir erst einmal bevor es dann an die Abfahrt nach Bernkastel ging.
Die Abfahrt entlohnte dann auch für alle Strapazen, die wir vorher auf uns genommen hatten. Zunächst ging es steil bergab um Fahrt aufzunehmen. Danach wurde das Gefälle etwas flacher, erhielt aber die zügige Fahrt bis zum Beginn der Fußgängerzone von Bernkastel.

Nach einem kurzen Bummel über die vollkommen überlaufene Fußgängerzone, die aus vielen engen Gassen besteht, ging es dann ans Moselufer. Hier war bereits das erste Weinfest der Saison aufgebaut, was dann auch die vielen Besucher im Ort erklärte.
Nach einer kurzen Stärkung ging es dann am Moselufer wieder zurück in Richtung Enkirch.
Die Strecke, die abwechselnd am Moselufer und an der Bundesstraße entlang führte, zog sich, sodass wir letztlich froh waren, als wir in Enkirch ankamen.
Zum Ende der Tour machten wir dann unseren Abschluss im Biergarten des Restaurants Loosen, bevor es dann die letzten Meter zur Ferienwohnung zurückging.

Für den nächsten Tag hatten wir dann einen Besichtigungstag in Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, eingeplant.
Da das Wetter recht wechselhaft war, erschien uns dies die beste Möglichkeit, den Tag sinnvoll zu verbringen.
Nach dem Frühstück ging es los. Trier war schnell erreicht und meine vorherigen Besuche verhalfen uns, an der richtigen Autobahnausfahrt heraus zu fahren.
Im Navi von Lars hatten wir eine zentrumsnahe Straße als Fahrtziel programmiert. Der Navi führte uns gut, wenn ich auch ganz anders gefahren wäre.
Die Parkplatzsuche in Trier nahm dann zwar etwas Zeit in Anspruch, erledigte sich dann aber auch zu unserer Zufriedenheit.
Zu Fuß ging es nun weiter. Zunächst zu den Kaiserthermen und von dort über den Park am Kurfürstlichen Palais und die Konstantinbasilika weiter in die Innenstadt.
Hier stand erst einmal die Besichtigung des Trierer Doms und der Liebfrauenkirche auf dem Programm.
Danach stärkten wir uns in der Fußgängerzone in einem Imbiss, der Nudel To go hieß und, wie der Name schon sagte, frisch zubereitete Nudelgerichte zum Mitnehmen anbot.
Weiter ging es durch die Fußgängerzone über den Marktplatz bis zur Porta Nigra.

Nachdem nun alle Sehenswürdigkeiten hinter uns lagen, widmeten wir uns dem Shoppen.
Lars hatte Gefallen an dem Spiel Trionimos gefunden, mit dem wir uns am Abend zuvor die Zeit vertrieben hatten, sodass wir auf die Suche gingen.
Bestellt hat er es dann aber doch im Internet bei Amazon.
Lediglich die Mitbringsel für die nächsten Familienangehörigen erstanden wir in der Innenstadt.
Danach ging es wieder zur Ferienwohnung zurück.
Auf dem Heimweg kauften wir noch schnell fürs Abendessen ein, dass wir dann selbst zubereiteten.
Den Abend verbrachten wir bei Gesellschaftsspielen und Fernsehen.

Der nächste Tag stand wieder im Zeichen des Fahrradfahrens.
Diesmal ging es die Mosel entlang in die andere Richtung.

Dem Fahrradweg folgend ging es nach Plünderich.

Dort folgten wir der weit auslandenden Moselschleife bis Bullay.
Unmittelbar nach Bullay ging der Radweg in eine mäßig befahrene Straße über, auf der wir bei leichtem Regen bis Neef fuhren. In der dortigen Moselschleife, nahe einer Klosterruine, hatten wir einen wunderbaren Blick auf den Calmont.
Nach einer kurzen Rast ging es zurück nach Neef. Hier konnten wir über eine Brücke die Moselseite wechseln und setzten unsere Fahrt auf dem nördlichen Moselufer fort.
Wir fuhren dann noch bis zur Ortschaft Alf, wo wir erst einmal die Mittagspause einlegten.
Nach der kurzen Stärkung ging es dann weiter. Wir folgten der Moselstraße bis zum Abzweig zur Marienburg. Hier hatten wir nur einen kurzen Bergrücken zu überwinden, um nicht die Moselschleife fahren zu müssen. Knackig ging es hoch. Ober angekommen, schnauften wir einmal durch, bevor es in die Abfahrt nach Plünderich ging.

Wir blieben auf der Nordseite der Mosel und fuhren nun zunächst auf dem Moselradweg weiter bis Reil. Dieser Streckenabschnitt, direkt an der Mosel und unter den Weinhängen, war recht kurzweilig. Das änderte sich dann leider ab Reil. Hier ging der Radweg auf der Kreisstraße weiter bis nach Kövenig.
Hier nutzten wir die Fähre nach Enkirch und setzten über. An ‚unserem‘ Moselufer angekommen, suchten wir erst einmal den Biergarten auf, um die Fahrt abzuschließen.
Danach ging es in die Ferienwohnung zurück.
Nach dem Relaxen auf der Terrasse und einer ausgiebigen Dusche ging es dann zum Abendessen in den Ort.

Da sich am nächsten Tag das Wetter noch nicht nachhaltig gebessert hatte, planten wir nur eine kurze Tour.
Am nördlichen Moselufer ging es diesmal wieder in Richtung Westen. Ein konkretes Ziel hatten wir, sondern wollten nach Lust und Laune fahren.
Wie bereits am ersten Tag zog sich die Strecke bis Kröv. Ab hier folgten wir nun dem Moselradweg weiter. Leider wurde das Streckenbild nicht angenehmer. Immer wieder wurde der Radweg parallel zur Bundesstraße geführt. In Verbindung mit dem schlechten Wetter machte das Fahrradfahren immer weniger Spaß, sodass unsere Tour in Ürzig ihr vorläufiges Ende fand.
Da eh Mittagszeit war, suchten wir uns einen Imbiss, wo wir eine Kleinigkeit zu uns nahmen.
Danach traten wir die Rückfahrt an. Unmittelbar nach Ürzig mussten wir uns dann sogar kurz unterstellen, da der Regen zunahm. Als wir dies geschafft hatten, fuhren wir lieber durch die Weinberge weiter bis nach Wolf. Von hier aus ging es dann wieder am Moselufer entlang.
Wir fuhren wieder bis nach Kövenig und nahmen die Fähre auf die andere Moselseite, wo wir erst einmal wieder im Biergarten einkehrten.

Gegen Abend wurde das Wetter etwas milder, sodass wir unseren abendlichen Restaurantbesuch im Gasthaus „Zur Sonne“ auf der Außenterrasse beschlossen.

Für den letzten Tag war die längste Tour des Urlaubs geplant. Angedacht, und auch umgesetzt, war eine Fahrt bis nach Cochem.
Relativ früh für unsere Verhältnisse ging es los. Zunächst folgten wir der Strecke von vor zwei Tagen. Da wir aber nicht wieder die große Schleife bei Zell fahren wollten, nutzten wir die Brücke in Erden, um aufs andere Ufer zu gelangen.
Hier ging es dann weiter bis auf Höhe Plünderich. Da uns der Weg über den Bergkamm ja nun bekannt war, nutzten wir diesen um erheblich abzukürzen.
Auf dem Radweg ging es dann am nördlichen Moselufer weiter.
In Bremm machten wir die erste Pause bevor es dann im Schatten des Calmont weiter ging.

Von hier an zog sich die Strecke jetzt. Die Moselschleifen wurden immer großzügiger und die Strecken zogen sich immer mehr in Richtung einer Geraden.
Trotz allem legten wir ein gutes Tempo vor und überholten einige Leidensgenossen, die ebenfalls auf dem Fahrrad unterwegs waren.
Da wir aber immer wieder Pausen einlegten, schafften sie es regelmäßig aufzuschließen, sodass man sich immer mal wieder sah.
Die letzten Kilometer bis Cochem verliefen dann wieder direkt an der Bundesstraße entlang und waren nicht sonderlich angenehm. Pünktlich zum Mittagessen hatten wir das Stadtzentrum erreicht.

Nach einem kurzen Bummel durch die Fußgängerzone fanden wir am Rand der Innenstadt ein schnuckleiges Restaurant, wo wir ein Bier zu uns nahmen.
Danach ging es zum Bahnhof. In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit und der zu erwartenden Fahrzeit, hatten wir uns auf eine Rückfahrt mit der Bahn verständigt.
Nach einer kurzen Wartezeit auf dem Bahnhof ging es mit dem Zug bis nach Bullay. Hier hatten wir erst einmal etwas Aufenthalt, bis unser Anschlusszug nach Kövenig ging.
In Kövenig ging es wieder zur Fähre und rüber nach Enkirch.
Hier verbrachten wir dann den sonnigen Nachmittag mit Relaxen und Koffer packen.

Am Abend ging es noch einmal zum Essen in den Ort.

Für den letzten Tag stand nur noch die Rückfahrt auf dem Programm.
Wieder führte uns der Navi über den südlichen Weg in Richtung Frankfurt am Main.
Von dort aus ging es dann nur noch in Richtung Norden weiter.
Da kein Stau uns aufhielt, kamen wir zeitgerecht wieder im Hildesheimer Raum an und hatten damit den Fahrradurlaub 2010 abgeschlossen.

Datum TRP TIME AVS Vmax
05.09.2010 29,28 01:38:15 17,88 53,0
06.09.2010 45,92 02:46:13 16,56 44,2
08.09.2010 50,32 02:27:12 20,51 52,8
09.09.2010 39,57 01:54:24 20,76 43,0
10.09.2010 45,42 02:08:40 21,19 32,4
210,51 10:54:44

Main – Mosel – Rhein

Main – Mosel – Rhein

(08.03.2008 – 20.03.2008)

Für die Osterferien 2003 hatten wir uns die Region um Mosel und Rhein als Ziel ausgewählt. An einem Samstag ging es gegen Mittag dann los in Richtung Frankfurt am Main, das wir als erstes Etappenziel ausgewählt hatten. Die Fahrt in Richtung Süden über die BAB 7 und dann über die BAB 5 war recht entspannend. Wir hatten einen Campingplatz in Frankfurt bereits vorher ausgewählt und mussten diesen nur noch direkt anfahren. Hier stellte sich aber das erste, kleinere Problem dar. Der Navi führte uns von der Autobahn herunter und eine Nebenstraße parallel zur Autobahn entlang, um dann an der nächsten möglichen Auffahrt wieder zu wenden und die Straße zurück zu fahren. Danach fuhr er wieder auf die Autobahn auf und es ging erneut zurück. Für uns war dieses Fahrmanöver zu diesem Zeitpunkt vollkommen unerklärlich.

Gegen 16.45 Uhr erreichten wir dann den Campingplatz City-Camp in Frankfurt-Heddernheim. Den restlichen Tag verbrachten wir mit einem Spaziergang an der Nidda und in der näheren Umgebung, um uns zu orientieren.

Der darauffolgende Sonntag schien uns ein guter Tag für eine Stadtbesichtigung der Mainmetropole, da die fehlenden Berufstätigen das Ganze etwas ruhiger gestalten würden. Mit der Straßenbahn U 2 ging es dann in die City. Direkt an der Börse stiegen wir aus und starteten dort unsere Tour.

Durch die ruhige Fußgängerzone ging es dann erst einmal zu den Sehenswürdigkeiten. Als erstes stand die Pauluskirche auf dem Programm. Die Besichtigung am Ort der ersten deutschen Nationalversammlung war für Elli und mich interessant. Sönke war eher gelangweilt, sodass es dann auch schon zum Römer weiterging. Hier gönnten wir uns einen gemütlichen Aufenthalt auf dem Römerberg und genossen die musikalischen Darbietungen, bevor es durch die Gassen der Altstadt in Richtung Mainufer weiterging.

Wir überquerten den Main auf der Alten Brücke und bummelten durch den Stadtteil Schaffhausen. Eigentlich wollten wir hier eine Kleinigkeit zu Mittag essen. Leider hatten die Gaststätten entweder nicht geöffnet, da ihre Hauptgeschäftszeit eher in den Nachtstunden lag, oder sie waren total überteuert.

Wir bummelten dann am Mainufer zurück in Richtung Innenstadt und nahmen uns des nächsten Punktes auf unserer Liste an. Da wir auch Sönke etwas bieten wollten, hatten wir den Zoo oder das Senkenberg Naturmuseum zur Auswahl gestellt. Die Wahl fiel auf das Senkenberg Naturmuseum. Nach einem Bummel durch die Wolkenkratzer der Innenstadt und das Westend standen wir auch kurz nach der Mittagszeit vor dem Museum.

Die Eintrittspreise waren sehr moderat und als ersten Anlaufpunkt wählten wir das Bistro, um etwas zu essen zu bekommen.

Das Museum war überaus interessant und gerade die Entwicklung der Lebewesen mit dem prähistorischen Bereich war sehenswert. Nachdem wir den kompletten Nachmittag im Museum verbracht hatten, ging es zum Campingplatz zurück. Dort angekommen nutzte ich erst einmal das WLAN, um Campingplätze und Vorschläge für die weitere Tour zu sammeln.

Am nächsten Tag ging es dann auch schon weiter. Da wir mit einem Stellplatz nicht wirklich weitergekommen waren, nahmen wir uns erst einmal eine weitere Stadtbesichtigung vor. Heidelberg schien uns hierzu das richtige Ziel und vielleicht hatten wir ja auch Glück und es gab mittlerweile einen Stellplatz.

Aus Frankfurt heraus war kein Problem. Trotz Berufsverkehr kamen wir zügig voran und fuhren auf der BAB 5 gen Süden. Am Darmstädter Kreuz wollten wir dann auf der BAB 5 weiterfahren, doch der Navi wollte partout auf die BAB 6. Wir ignorierten ihn und er danach uns. Jeder weitere Tourenvorschlag ging erst einmal wieder auf die BAB 6, obwohl beide Strecken parallel Richtung Süden führten. Als er dann nicht mehr auf die BAB 6 wollte, führte er uns auf die Bundesstraße 3, die wiederum parallel zur BAB 5 verläuft. Eine Teufelskiste war dieser Navi. Dementsprechend verunsichert waren wir über seine Routenvorschläge in Heidelberg selbst. Zunächst führte er uns Neckarufer entlang zu einem Parkplatz. Leider war dieser nur für Busse, sodass wir uns selbst auf die Suche machen mussten.

Durch die Gassen unterhalb des Schlosses ging es kreuz und quer ohne einen geeigneten Parkplatz zu finden. Als wir eine Polizeistation sahen, hielten wir kurz entschlossen an, um Rat einzuholen. Elli erhielt dann die Erlaubnis das Wohnmobil auf dem Parkplatz der Polizeistation am Schlossberg abzustellen. Allerdings mussten wir zum Schichtwechsel wieder weg sein, da dann der Parkraum benötigt wurde. Das stellte für uns aber kein Problem dar, das Heidelberg keinen Stellplatz hatte und wir also eh weiter mussten.

Vom Parkplatz aus ging es über die Gassen in Richtung Innenstadt. Am Jesuitenkloster vorbei ging es zum Marktplatz. Von dort aus ging es, nach Besichtigung der Heiliggeistkirche, in der Fußgängerzone weiter. Die Heiliggeistkirche war wegen ihrer Verkaufsstände, die an der Kirche angebaut sind, ausgesprochen interessant.

Nach dem Bummel bis zum Karlstor ging es wieder die Fußgängerzone zurück. Nachdem wir uns nun etwas orientiert hatten und festgestellt hatten, dass wir die meisten Sehenswürdigkeiten gesehen hatten, beschlossen wir uns eine Stärkung zu gönnen.

Nach einem Kaffee und einem kleinen Snack auf dem Karlsplatz ging es noch einmal durch die Gassen der Innenstadt um weitere Eindrücke der Altstadt zu gewinnen.

Danach ging es den Schlossberg hinauf zum Wohnmobil, da wir ja versprochen hatten unser Wohnmobil zeitgerecht zu entfernen.

Nachdem wir uns durch das Gassengewirr Heidelbergs wieder aus der Stadt heraus bewegt hatten, ging es zu unserem nächsten Ziel. Mittlerweile hatten wir uns für die Stadt Worms entschieden und Elli machte sich daran einen Stellplatz zu finden. Schnell hatte sie den Stellplatz in der Kastanienallee gefunden, der am Rheinufer und zeitgleich zentrumsnah liegt.

Wir richteten uns ein und machten uns dann auf den Weg in die Stadt mit einem Abstecher an der Nibelungenbrücke mit ihrem imposanten Tor vorbei.

Nach der Brücke ging es in die Stadt und wir verbrachten den Nachmittag mit Sightseeing und Einkaufen auf dem Markt. Auf dem Programm stand der Dom St. Peter und noch einige weitere Kirchen, von denen Worms einige zu bieten hatte.

Am Abend ging es dann vom Wohnmobilstellplatz aus zum nahen Restaurant Kolb’s Biergarten zum Essen. Mit einem idyllischen Spaziergang am Rheinufer zurück beschlossen wir den Tag.

Am nächsten Morgen holten wir uns aus dem nahen Restaurant unsere Brötchen für das Frühstück. Danach fuhren wir noch einmal kurz mit dem Wohnmobil ins Zentrum, um die alte Stadtmauer noch zu besichtigen.

Vom Worms aus ging es dann über die BAB 6 an Kaiserslautern vorbei nach Saarbrücken. Auf dem Weg dorthin suchten wir nach einem  Stellplatz. Unsere erste Wahl war der Stellplatz am Erlebnisbad Calypso in Saarbrücken. Doch dort angekommen, waren wir etwas enttäuscht. Der Stellplatz schien noch in der Vorbereitung zu sein und schreckte uns etwas ab. Wir parkten das Wohnmobil auf dem Parkplatz des Erlebnisbades ab und besuchten dieses erst einmal. Der Besuch war lohnenswert und entspannend. Danach gab es einen kleinen Snack am Wohnmobil, bevor wir uns auf die Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit machten.

Beim Blick in den Stellplatzführer fiel uns Zweibrücken ins Auge. Das war nicht weit weg und über die Autobahn gut zu erreichen. Mit einem kurzen Anruf bei den Betreiber des Stellplatzes in Zweibrücken versicherten wir uns, dass wir dort stehen können. Mit unserer Ankunft in Zweibrücken suchten wir erst einmal das nahe Outletcenter auf und bummelten durch die Geschäfte auf der Suche nach Schnäppchen. Danach ging es zum Stellplatz. Hier wurden wir freundlich auf Eitel’s Wohnmobilstellplatz empfangen.

Den Abend verbrachten wir dann für uns auf dem Firmenparkplatz. Am nächsten Morgen brachte der Firmenchef persönlich unsere Brötchen vorbei und entsorgen konnten wir nach dem Frühstück auch noch. Danach ging es über die BAB 8 und BAB 1 bis nach Schweich. Von dort aus folgten wir der BAB 602 nach Trier. Der Wohnmobilstellplatz in Trier war schnell gefunden, da wir ihn ja von unserer Moseltour im Jahr 2005 bereits kannten.

Nachdem wir uns wiederum einmal wieder eingerichtet hatten, diesmal mussten wir die Auffahrkeile nutzen, um einigermaßen gerade zu stehen, ging es mit dem Bus in die Stadt. Zu Fuß wollten wir in diesem Jahr den Weg nicht bewältigen. An der Bushaltestelle Treviris stiegen wir aus und machten uns an unseren Bummel durch die Stadt.

Wie bei jedem Trierbesuch stand natürlich die Porta Nigra ganz oben auf der Liste. Danach folgte noch einmal der Gang zum Trierer Dom und zur Konstantinbasilika. Auf dem Weg zum Amphitheater machten wir noch einen Abstecher an den Kaiserthermen vorbei.

Die Besichtigung des Amphitheaters war etwas enttäuschend, da wir es uns etwas besser erhalten vorgestellt hatten. Danach ging es zu Fuß in die Stadt zurück und wir gönnten uns in der Stadt noch Kaffee und Kuchen.

Für den Rückweg zum Wohnmobil nutzten wir dann wieder den Bus, da wir auf einen weiteren Fußmarsch keine Lust hatten. Nachdem wir vollkommen erledigt wieder am Wohnmobil waren, machten wir es uns erst einmal gemütlich, bevor wir das Abendessen genossen.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück für ein kurzes Stück auf die Autobahn. Danach folgten wir dem Mosellauf mit unserem Wohnmobil.

Die Mosel führte reichlich Wasser mit sich, so dass wir uns ernsthaft Gedanken über einen möglichen Stellplatz machten, da die ufernahen Stellplätze für uns erst einmal ausschieden.

In Bernkastel-Kues bummelten wir dann durch die Gassen des idyllischen Moselortes.

Im Stellplatzführer fanden wir dann den Hinweis auf den Stellplatz am Weingut Oster-Franzen in Bremm, der uns von der Beschreibung her zusagte und auf dem wir schon einmal gestanden hatten. Im Bremm angekommen, fuhren wir den Stellplatz in der Ortsrandlage an. Nach einem Bummel durch den Ort stellten wir schnell fest, dass wir wieder Selbstversorger sein müssten, da außer den Straußenwirtschaften keine Gaststätten uns den Besuch versüßten.

Trotzdem genossen wir den Ort und vor allen Dingen die Topausstattung des Stellplatzes.

Für den nächsten Tag hatten wir uns dann Cochem als Ziel ausgesucht. Allerdings wollten wir mit dem Zug dorthin kommen. Dazu ging es erst einmal zu Fuß durch die Weinberge in Richtung Moselbrücke und dann auf die andere Moselseite zum Haltepunkt in Neef. Dort mussten wir erst einmal auf den Nahverkehrszug warten. Danach war es eine interessante Fahrt. Bis zur nächsten Haltestelle in Eller war sie noch oberirdisch. Danach wurde die Moselschleife durch eine Tunnelpassage abgekürzt und man kam erst wieder in Cochem ans Tageslicht.

Vom Bahnhof aus ging es erst einmal hinunter ans Moselufer. Das war am einfachsten, um sich zu orientieren. Nachdem wir an diesem entlang gebummelt waren, beschlossen wir den Aufstieg zur Reichsburg Cochem zu machen.

Der Aufstieg war wider Erwarten doch recht anstrengend. Oben angekommen genossen wir erst einmal den Ausblick über die Mosel und Cochem.

Danach machten sich Elli und Sönke auf und besichtigten die Burg, während ich am Eingang zurück blieb.

Nachdem wir wieder vereint waren ging es wieder hinab nach Cochem. Nach einem Bummel durch die Stadt gönnten wir uns in der Gaststätte „Alte Thorschänke“ eine Kleinigkeit zu Mittag, bevor es zunächst zu Fuß zum Bahnhof ging.

Nach der Bahnfahrt bis nach Neef mussten wir wieder den Heimweg durch die Weinberge bewältigen. Danach waren wieder einmal vollkommen erledigt und genossen einfach die freie Zeit am Wohnmobil und natürlich den entspannenden Nassbereich des Stellplatzes.

Am nächsten Tag ging es dann für uns weiter. Wir fuhren an der Mosel weiter entlang in Richtung Rhein. Leider war es für uns nach Cochem nicht mehr so interessant, so dass wir letztlich in Richtung Rhein abbogen und lieber noch einmal nach St. Goar fuhren, da uns der dortige Campingplatz in guter Erinnerung geblieben war. Gegen Mittag kam wir auf dem Campingplatz Loreleyblick in St. Goar an. Nach einigem Hin und Her fanden wir auch wieder einen Stellplatz in der ersten Reihe. Allerdings war er bei weitem nicht so toll, wie bei unserem ersten Besuch.

Nachdem wir uns eingerichtet hatten ging es zu Fuß nach St. Goar. Auf Grund des schönen Wetters und weil wir es noch nie gemacht hatten, beschlossen wir den Loreleyfelsen zu besuchen. Dazu setzen wir mit der Fähre über den Rhein und gingen dann am Rheinufer bis zum Aufstieg entlang.

Unterhalb des Loreleyfelsen startend gibt es einen Treppenweg, der die knapp 125 Höhenmeter bewältigt. Der Aufstieg über die teilweise steilen Treppen war auch in Anbetracht des warmen Wetters richtig anstrengend.

Nach einem Foto- und Aussichtsstopp ging es dann erst einmal in die Gaststätte, um sich wieder zu stärken. Danach machten wir uns auf den Rückweg, der ähnlich anstrengend war, wie der Aufstieg. Zurück auf dem Campingplatz mussten wir dann auch erst einmal wieder relaxen, um wieder zu Kräften zu kommen.

Den nächsten Tag verbrachten wir ganz entspannt. Nachdem wir lange geschlafen und ausgiebig gefrühstückt hatten, ging es zum Stadtbummel nach St. Goar. So verbrachten wir den Vormittag und gönnten uns noch zur Mittagszeit einen Snack. Da das Wetter danach wieder etwas schlechter wurde, ging es zum Wohnmobil zurück, wo wir den Rest des Tages verbrachten.

An diesem Nachmittag machten wir uns auch Gedanken, wie wir den weiteren Urlaub sinnvoll verbringen. Elli kam zu dem Entschluss einmal Susi anzurufen, da sie eventuell Zeit hätte und uns ja vielleicht Bonn oder Köln zeigen könnte. Susi war einverstanden und wir fuhren am nächsten Tag in Richtung Bonn. Da wir den ganzen Tag Zeit hatten, Susi musste ja noch arbeiten, fuhren wir am Rheinufer entlang über die Bundesstraße. Landschaftlich eine reizvolle Strecke mit schönen Aussichten.

Auf der Fahrt stellten wir fest, dass die Benzinpreise an den Tankstellen entlang der Bundesstraße 9 von Ortschaft zu Ortschaft wechselten und es eher immer teuerer wurde. Als wir eine Tankstelle fanden, die wider Erwarten 10 Cent billiger als alle anderen war, beschlossen wir vorsichtshalber auch noch schnell unseren Tank zu füllen. Nur aus dem ’schnell‘ wurde nichts, da es viele andere mit dem gleichen Gedanken gab und wir mit dem Wohnmobil erst einmal durchkommen mussten.

In Bonn angekommen ging es dann erst einmal zu Susi, einer Arbeitskollegin, die mittlerweile in Bonn ihren Wohnsitz hatte. Der Besuch dort stand schon lange aus. Nachdem wir bei ihr Hallo gesagt hatten, machten wir uns auf die Suche nach einem Stellplatz in Bonn und wurden auf dem Stellplatz in der Baunscheidtstraße fündig. Dieser genügten unseren Ansprüchen voll und ganz, so dass wir uns nunmehr in die Hände von Susi als unsere Stadtführerin gaben.

Zunächst ging es gemeinsam zum Fabrikverkauf des Haribo-Werkes in Bonn. Nachdem wir hier durch die Hallen gewandelt waren und einiges eingekauft hatten, machten wir uns auf den Weg in die City von Köln. Gott sei Dank kannte Susi sich aus und wir brauchten uns keine Gedanken um Parkplätze und Wege zu machen.

Erstes Besichtigungsziel war natürlich der Kölner Dom.

Nachdem wir einige Zeit im und um den Kölner Dom herum verbracht hatten, ging es in die Innenstadt. Auf dem weg dorthin lief uns erst einmal ein Promi über den Weg. Götz Alsmann, Entertainer und Moderator, wurde an einem Hotel vorgefahren.

Es folgte der obligatorische Bummel durch die Fußgängerzone mit der Besichtigung der wesentlichen Highlights der Innenstadt, wie beispielsweise das Theater von Willi Millowitsch und natürlich ein Gang in einer Kölner Brauhaus, um ein original Kölsch zu trinken.

Zum Abschluss gönnten wir uns dann noch ein Abendessen in einem Steakhouse in der Innenstadt, bevor Susi uns zu unserem Wohnmobil zurück brachte.

Am nächsten Morgen ging es dann für uns auch schon weiter. Susi musste arbeiten, so dass kein weiterer Trip mit ihr anstand. Wir hatten uns die Kaiserstadt Aachen als nächstes Ziel ausgewählt. Von Bonn aus leicht zu erreichen, da man lediglich der BAB 4 an Kerpen vorbei folgt.

In Aachen führte uns die Autobahn direkt in die Stadt. Der Stellplatz am Branderhofer Weg in Aachen war schnell gefunden und lag sehr zentrumsnah und trotzdem idyllisch im Grünen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, ging es auch gleich in die Stadt. Wir hatten uns einen Weg herausgesucht, den wir zunächst zu Fuß bewältigen wollten. Auf dem Hinweg stellten wir aber schnell fest, dass wir für den Rückweg doch lieber die öffentlichen Verkehrsmittel in Anspruch nehmen wollten, da sich der Weg sehr in die Länge zog.

Über die Theaterstraße ging es in die Innenstadt, die wir am Elisengarten erreichten. Von dort aus ging es natürlich zuerst zum Aachener Dom. Wir gönnten uns den Eintritt und mussten zusätzlich eine Fotoerlaubnis erwerben, da das Servicepersonal mitbekam, wie wir Fotos machten.

Interessant waren der achteckige Radleuchter, den wir als Gegenstück auch in Hildesheim haben, und der Schrein mit den Gebeinen Karl des Großen.

Am Dom vorbei ging es dann zum Aachener Rathaus. Es folgte ein Bummel durch die Innenstadt, bei dem wir uns herrlich entspannten. Gleichzeitig kauften wir für einen geruhsamen Nachmittag und Abend am Wohnmobil ein.

Nachdem dies alles erledigt war, machten wir uns wieder auf den weg in Richtung Elisengarten. Von hier aus nahmen wir den Stadtbus, der uns in unmittelbare Nähe zum Stellplatz brachte.

Dort angekommen war erst einmal ausspannen angesagt. Von einem weiteren Stadtbummel nahmen wir Abstand und machten es uns am Wohnmobil gemütlich. Am Abend nutzten wir dann noch die Duschen des Stellplatzes bevor wir bei einem lustigen Spieleabend den Tag ausklingen ließen.

Am nächsten Morgen ging es dann weiter. Wir hatten uns überlegt, ob wir nicht vielleicht den Kollegen Bernd B. besuchen könnten, der mittlerweile in Lüdenscheid wohnte. Während der Fahrt auf der Autobahn in Richtung Sauerland hatten wir Glück und erreichten ihn. Er freute sich über unseren anstehenden Besuch.

Nachdem wir die Tagebaugebiete am Rande Ruhrgebietes passiert hatten, ging es direkt ins Sauerland. Da wir Zeit hatten, bis wir eintreffen mussten, fuhren wir über idyllischen Landstraßen in Richtung Lüdenscheid.

Dort angekommen mussten wir erst einmal Bernds WEohnanschrift finden. trotz seiner recht guten Beschreibung mussten wir doch noch einmal telefonisch nachfragen. Als wir vor dem haus standen, parkten wir unser Wohnmobil in der Garagenzufahrt und erhielten auch gleich Strom. Danach verbrachten wir einen gemütlichen Abend zusammen. Die Kinder haben wir dabei kaum zu Gesicht bekommen, da sie mit sich selbst beschäftigt waren.

Da in Nordrhein-Westfalen zu diesem Zeitpunkt keine Ferien waren, musste die komplette Gastgeberfamilie am nächsten Morgen früh raus. Da wir im Wohnmobil genächtigt hatten, stellte das für uns kein Problem dar. Wir frühstückten in aller Ruhe und machten uns dann auf den Heimweg. Zunächst wählten wir die Bundesautobahn aus. Ab Unna entschlossen wir uns jedoch auf die Bundesstraße 1 zu wechseln, da die Fahrt beschaulicher war und wir noch kurz entschlossen irgendwo Halt machen konnten. Dies ergab sich jedoch nicht, da das Wetter immer regnerischer wurde, sodass wir letztlich bis Harsum durchfuhren und unsere Urlaubstour beendeten.

Die Mosel entlang bis Luxemburg

Mosel

(14.10.2005 – 22.10.2005)

Auch die diesjährigen Herbstferien wollten wir wieder für eine Tour mit dem Wohnmobil nutzen. Um Sönke die manchmal recht langweilige Dauerbespaßung durch seine Eltern zu ersparen, beschlossen wir unser Patenkind Leonie mit auf die Tour zu nehmen. Nach anfänglichen Bedenken war sie einverstanden, sodass es am letzten Schultag losgehen konnte.

Wir nutzten den Freitag um uns unserem Ziel, der Moselregion, etwas zu nähern. Über die Autobahn 7 und Autobahn 5 ging es unserem Ziel entgegen. Da wir an dem Nachmittag nicht die komplette Strecke schafften, hatten wir uns einen Stellplatz in Weilburg an der Lahn für die erste Übernachtung herausgesucht. Dazu mussten wir die Bundesstraße 49 in Richtung Weilburg verlassen. Nach einer kurzen Odyssee in Weilburg fanden wir dann den Stellplatz, auf dem wir fast allein standen.

Am Abend ging es dann die Treppen in den Ortskern hinauf, wo wir ein gemütliches italienisches Restaurant für unser Abendessen fanden.

Der nächste Morgen begann mit typischem Oktoberwetter, nebelig und regnerisch. Ich ging die Treppe in die Innenstadt hinauf, um bei einem Bäcker, den wir am Vorabend entdeckt hatten, Brötchen für das Frühstück zu besorgen. Nach dem Frühstück packten wir ein und machten uns auf den weiteren Weg.

Um den Kindern schon am ersten Tag etwas zu bieten, damit sie nicht ganzen Tag im Auto sitzen mussten, machten wir uns auf den Weg zur nahen Kristallhöhle in Kubach.

Nachdem wir am Eingang mit Helmen versorgt wurden, ging es in die Höhle. Viele Bescher hatten sich bis dahin nicht eingefunden, sodass die Tour durch die Kristallhöhle einen familiären Charakter hatte.

Nach der Tour machten wir eine kurze Pause in dem Steingarten, der in unmittelbarer Nähe eingerichtet ist. Hier bot sich auch die Gelegenheit zu einem Schnappschuss in einer Feldbahn.

Danach ging es zügig zu einem Stellplatz weiter. Unsere erste Wahl war in Cochem. Hier sollte es einen Campingplatz in der Nähe des Schwimmbades geben. Den fanden wir auch, allerdings war er für unser Gefühl zu weit von der Innenstadt entfernt, sodass wir uns entschieden, es woanders zu versuchen,

Als nächste Wahl war das Weingut Oster-Franzen in Bremm. Nachdem wir das Weingut gefunden hatten, bekamen wir einen Stellplatz zugewiesen. Dieser Platz entsprach schon mehr unseren Vorstellungen von einem idyllischen Stellplatz in der Moselregion, auch wenn Bremm selbst nicht viel zu bieten hat.

Die restlichen Sonnenstunden des Tages nutzten wir am Platz. Die Kinder fuhren mit ihren Cityrollern durch die Gegend, während wir es uns in den Campingstühlen gemütlich machten. Am Abend bot man uns eine kleine Weinverkostung an, die wir allerdings ablehnen mussten.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es gleich weiter. Wir wollten uns früh am Tag einen neuen Stellplatz suchen, um den Rest des Tages mit einer Stadtbesichtigung zu verbringen. Da Elli und ich den Ort Traben-Trarbach bereits kannten, hatten wir diesen als Ziel ausgesucht. Von den möglichen Stellplätzen in Kinheim und Lösnich, fiel unsere Wahl auf Lösnich, da die Wiese in Kinheim wegen einer Veranstaltung nicht zur Verfügung stand.

Am Stellplatz Lösnich konnten wir uns direkt ans Moselufer stellen. Nachdem wir uns mit Strom versorgt hatten, ging es in Richtung Traben-Trarbach. Dazu überquerten wir zunächst die Mosel und suchten uns in Kinheim ein Moselschiff, mit dem wir weiterfuhren.

Bei strahlendem Sonnenschein genossen wir die Fahrt auf der Mosel.

Es folgte die Stadtbesichtigung von Traben-Trarbach, die wir bei einem Eis am Schiffsanleger ausklingen ließen. Danach ging es wieder mit dem Schiff nach Kinheim zurück. Auf dem Rückweg zu Stellplatz machten wir uns noch auf die Suche nach einem Restaurant in Lösnich. Wir fanden eine Straßenwirtschaft, wo wir noch ein Getränk nahmen, während die Kinder auf dem Hof mit ihren Cityrollern einen Absatz ausnutzten, um zu springen.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg nach Trier. Der dortige Stellplatz, der in der Nähe zu einem Campingplatz liegt, war schnell gefunden. Der Stellplatz in Trier wird von dem Campingplatz Treviris betrieben und liegt auf einem P&R-Parkplatz am Moselufer. Wir suchten uns einen Stellplatz mit angenehmen Gefälle und der Möglichkeit die Fernsehanlage aufzubauen. Als dies erledigt war, ging es mit dem nahen Bus in die Innenstadt von Trier.

Unser erstes Ziel war natürlich die Porta Nigra.

Von dort aus ging es durch die Fußgängerzone zum Trierer Dom.

Nach dem Besuch der Konstatinbasilika folgte eine Pause im Palastgarten am kurfürstlichen Palais.

Während Elli und ich noch bei unserem Getränk saßen, entfernte sich unsere beiden Begleiter und quatschten wie die Großen an einem Springbrunnen.

Nach der Pause folgte dann noch der Besuch der Kaiserthermen. Nachdem dies auch erledigt war und wir mittlerweile einen Großteil des Rückweges zum Stellplatz schon bewältigt hatten, beschlossen wir auch den Rest zu Fuß zu gehen.

Am Moselufer ging es entlang, bis wir am späten Nachmittag wieder am Stellplatz waren. Hier genossen wir wieder die restlichen Sonnenstunden.

Nach dem Abendessen hielten wir uns noch ein bisschen an der frischen Luft auf und bewunderten den Sternenhimmel und den Mond. Als es dann kälter wurde, zogen sich zuerst die Kinder ins Wohnmobil zurück und verbrachten den Rest des Abends mit Lesen.

Am nächsten Morgen nutzten wir dann nach dem Frühstück noch die Durchfahrt durch de4n Campingplatz, um dort die sanitären Einrichtungen für eine Dusche zu nutzen. Danach ging es weiter ins beschauliche Saarburg, das wir eher durch Zufall entdeckten, als wir eine Lokalität für das Mittagessen suchten.

Nach einem Bummel durch die idyllische Altstadt am Lauf der Leuk mit seinen Wasserrädern, Wehren und Brücken, machten wir in einer Eisdiele unsere Mittagspause bei Eis und Kaffee. Danach ging es auf die Suche nach der Saarschleife, die unser eigentliches Tagesziel war. Auf der Karte hatten wir sie bereits gefunden, sodass wir uns schon einmal grob orientieren konnten.

Von Mettlach ging es nach Orscholz. Hier war die Saarschleife dann ausgeschildert, auch wenn wir der Beschilderung nicht richtig trauten, da nichts von ihr zu sehen war. Wir parkten am Cloef-Atrium und folgten dann einem Wanderweg zum Aussichtspunkt.

Nach dem Ausflug zur Saarschleife machte Elli sich wieder an die Stellplatzsuche. Im Stellplatzführer fand sie das Weingut Pauly in Palzem, das zu diesem Zeitpunkt über zwei Stellplätze verfügte.

Nach unserer Ankunft wurden die Kinder erst einmal ins Geheimnis der Schnapsbrennerei eingewiesen. Danach bummelten wir durch Palzem und fanden in der Bahnhofsstraße ein kleines Lokal, wo wir zu Abend aßen. Zurück am Stellplatz genossen wir den Blick über die Mosel nach Luxemburg.

Am Abend ging es dann zu einer Weinprobe auf dem Weingut Pauly. Neben der Gestaltung des Abendprogramms erhielten wir zudem den Stellplatz günstiger. Die Kinder vertrieben sich den Abend mit fernsehen und lesen im Wohnmobil.

Am nächsten Morgen ging es dann die paar Kilometer bis Luxemburg. Die Stadtbesichtigung von Luxembourg stand auf dem Programm. Elli und ich hatten noch leichte Kenntnisse der Stadt durch unseren Besuch 1996. Wir parkten das Wohnmobil in der Nähe des Boulevard Robert Schumann und machten uns dann am Fußweg der Alzette entlang auf den Weg in die Innenstadt.

Bei Regen ging es durch Innenstadt und zum Mittag zogen wir uns in einen Burger-King zurück, um wenigstens kurzfristig trocken zu werden.

nachdem wir wieder am Wohnmobil waren, suchten wir eine Übernachtungsmöglichkeit und kamen schnell auf den Campingplatz Fuussekaul, den wir auch nach einigen leichten Schwierigkeiten fanden. Da mittlerweile der Regen aufgehört hatte und sich Nebelbänke gebildet hatten, fuhren wir erst einmal an dem einsam gelegenen Campingplatz vorbei, bevor wir ihn als solchen erkannten.

Der Campingplatz war für die Kinder ideal, da er ein Spieleparadies hatte, das sie nutzen konnten. So vermieden wir übermäßige Langeweile. Zum Abendessen ging es auf das Restaurant am Campingplatz.

Am nächsten Tag ging es dann zunächst nach Vianden, dass Elli und ich ebenfalls von unserem Besuch 1996 her kannten. Nachdem wir einen kostenfreien Parkplatz für das Wohnmobil gefunden hatten, machten wir uns an die Besichtigung des Ortes.

Nachdem der Ort zu unserer Zufriedenheit erkundet und fotografiert war, ging es mit dem Wohnmobil wieder nach Deutschland zurück. Wir fuhren auf Bundes- und Landstraßen durch die Eifel. Zeitgleich waren wir auf der Suche nach einem Hallenbad, um den Kinder wieder einmal etwas Abwechslung zu bieten. Am besten fanden wir eine Kombination aus Hallenbad und Stellplatz. Leider schien es dies in der Eifel nicht zu geben. Da bei den Kindern der Hallenbadbesuch schon angekündigt war, standen wir in der Pflicht und sie drängelten auch schon. In Wittlich wurden wir dann fündig. Der Stellplatz war ein Parkplatz, allerdings ohne jegliche Ver- und Entsorgung, in der Nähe des Vitelliusbades.

Wir besuchten zunächst das Schwimmbad. Nach unserem Aufenthalt entschlossen wir uns erst einmal weiter nach einem geeigneten Übernachtungsplatz zu suchen. Da die Stellplätze nicht üppig gesät waren, fing Elli an zu telefonieren. Der Stellplatz Heidsmühle Manderscheid hinterließ dabei den besten Eindruck und wir steuerten ihn an.

Zuvor machten wir noch einen kurzen Stopp in Manderscheid. Da es noch früher Nachmittag war, bummelten wir durch den Ort und Wir entdeckten die Kerzenmanufaktur Moll, die Besichtigungen anbot. Dieses Angebot wollten wir gerne annehmen, stellten aber fest, dass es bis zur ersten Führung noch dauerte. Die Wartezeit überbrückten wir in einem nahen Cafe.

Nach der Führung ging es dann zum Stellplatz. Dieser lag zwar außerhalb von Manderscheid und der Parkplatz war zum Gruseln, dafür konnten wir aber im Gasthof zu Abend essen und standen dadurch kostenfrei.

Von Manderscheid aus ging es dann am nächsten Morgen in Richtung der Burg Eltz, die wir uns als nächstes Ziel ausgesucht hatten. Die Kinder schienen bis dato damit einverstanden. Aus Richtung Wirschem folgten wir der Kreisstraße bis zum Parkplatz für die Besucher. Von hier war es noch ein kleiner Fußmarsch bis zur Burg. Leider ließ der Kinderwille auf dem Waldweg etwas nach. Erst als die Burg in Sicht kam, waren sie wieder bei der Sache.

Eine Besichtigung des Burginneren war für die Kinder derart uninteressant geworden, dass sie dazu nicht zu überreden waren. Stattdessen verbrachten wir einige Zeit auf dem Innenhof und den frei zugänglichen Teilen der Burg. Danach ging es zum Wohnmobil zurück.

Da es noch früh am Tage war und wir uns um den Stellplatz für die Nacht keine Gedanken machen mussten, da wir uns erneut für den Stellplatz in Weilburg an der Lahn entschieden hatte, machten wir noch einen kurzen Stopp in Koblenz. Ziel war das Deutsche Eck, der Zusammenfluss von Mosel und Rhein.

Viel los war in dem Bereich an diesem Tage nicht, sodass wir einen Parkplatz in einer Seitenstraße ergatterten. Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt und über das Deutsche Eck ging es wieder zurück zum Wohnmobil.

Schnell waren die wenigen Kilometer bis Weilburg an der Lahn zurückgelegt und wir suchten uns ein kleines Lokal für das Abendessen. Danach ging es, erledigt vom Tagesprogramm, ins Bett.

Für den nächsten Tag stand nur die Rückfahrt nach Harsum auf dem Programm. Um diese wenigstens etwas interessanter zu gestalten, wählten wir zunächst hauptsächlich Nebenstrecken, um bis Kassel zu kommen. Leider fanden wir nichts, wozu wir die Kinder noch begeistern konnten. Beide hatten nur noch zu Hause im Kopf und waren dann auch letztlich glücklich, als wir dort wieder ankamen.

 

Kurztrip nach Luxemburg

Luxemburg

(19.09.1996 – 04.10.1996)

Über den Tag der deutschen Einheit wollten Elli und ich einen Kurzurlaub machen. Elli nahm sich kurz entschlossen ein paar Tage Urlaub und ich hatte eh über die Feiertage frei und musste erst am 075.10.1996 wieder an die Fachhochschule, so dass wir eine Woche hatten. Wir hatten uns schnell entschlossen, wie wir diese Woche verbringen wollten. Die Amerikaurlaube mit der spontanen Unterkunftssuche im Kopf, beschlossen wir dies auch einmal in Deutschland zu versuchen und wählten die Moselregion und Luxemburg als Ziel aus.

Zunächst ging es mit dem Pkw über die Autobahn bis nach Koblenz. Dort entschieden wir uns für den weiteren Weg und wählten als erstes Tagesziel wählten wir Daun in der Eifel, da es in Autobahnnähe lag. Im Ort fanden wir ein nettes Hotel, das auch noch recht günstig war.

Den Abend verbrachten wir, nach einem Bummel durch den Ort, mit einem Abendessen in einem Restaurant und der Nutzung des hoteleigenen Schwimmbades. Danach ging es für uns ins Bett.

Am nächsten Morgen ging es, nach einem reichhaltigen Frühstück, in Richtung Trier. Auch wenn die Verkehrsführung in Trier etwas verwirrend war, fanden wir uns doch zurecht und konnten sogar mit einem zentrumsnahen Parkplatz glänzen.

Zunächst besichtigten wir die Kaiserthermen. Danach ging es über die Touristenroute durch die Innenstadt. Auf dem Programm stand die Besichtigung der Konstantinbasilika, des Domes

und natürlich der Porta Nigra.

Nach ein bisschen Shopping und einem normalen Innenstadtbummel ging es auf die Suche nach einer Unterkunft. Wo genau wir unterkamen, wissen wir nicht mehr. Uns ist lediglich noch in Erinnerung, dass wir ins Hinterland fuhren, um in einer Pension ein Zimmer zu mieten.

Nach diesem herrlichen Tag ging es nach Luxemburg. Am frühen Morgen kamen wir bei Nieselregen in der Stadt an.

Wiederum fanden wir zentrumsnah einen Parkplatz und machten uns auf den Weg in die Innenstadt. Über eine Touristeninfo, die wir vorher aufgesucht hatten, waren wir in den Besitz eines kleinen Stadtplans mit markierten Sehenswürdigkeiten genommen, so dass wir uns in der Stadt orientieren konnten.

Unterhalb der Stadtbastion ging es an der Alzette entlang durch die Parkanlagen und Alstadtgässchen entlang bis zu einem Aufstieg in die Innenstadt. Diese, folgten wir, um die Innenstadt zu besichtigen.

Nachdem wir so einige Stunden in Luxemburg verbracht hatten und von der Stadt wirklich begeistert waren, mussten wir uns auf die Suche nach einer Unterkunft machen. Die luxemburgischen Hotels entsprachen entweder nicht unserer Preisklasse oder waren nicht wirklich sauber, so dass wir auf die Suche außerhalb der Stadt gingen. Letztlich kamen wir grenznah nach Deutschland durch Vianden. Da der Ort interessant wirkte, beschlossen wir hier noch einmal die Suche nach einer Unterkunft aufzunehmen und wurden schließlich fündig. Wir mieteten uns für zwei Nächte in der Auberge de l’Our, die wie der Name sagt, direkt an dem Flüsschen Our liegt.

Am nächsten Tag machten wir uns auf zur Besichtigung des Ortes und der Burg von Vianden. Obwohl es als Touristenattraktion eine Drahtseilbahn auf den Burgberg gab, beschlossen wir uns auf den Fußweg zu machen.

Durch die idyllischen Gässchen von Vianden gelangten wir schließlich zur Burg und besichtigten diese. Nach dem Abstieg machten wir uns noch an die eigentliche Besichtigung des Ortes.

Den Spätnachmittag verbrachten wir dann im Hotelzimmer und relaxten.

Am darauffolgenden Tag ging es wieder nach Deutschland. Wir wählten Cochem an der Mosel als nächstes Ziel. Hier bummelten wir durch die Innenstadt und machten uns auf die Suche nach einer Unterkunft.

Leider wurden wir nicht fündig. In Cochem war Weinfest und wir hatten unterschätzt, wie belegt dann die Unterkünfte in der Stadt sind. Wir beschlossen noch das Abendessen zu uns zu nehmen und dann etwas außerhalb eine Pension zu suchen.

Der Weg auf der Suche nach einer Unterkunft führte uns letztlich zur Polizeistation in Kaiseresch. Die netten Kollegen versuchten uns weiterzuhelfen und fanden in einem nahen Ort eine kleine Pension, die noch ein Zimmer frei hatte. Tatsächlich handelte es sich um ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung im Dachgeschoß. Dies war dann unsere Unterkunft. Im Keller hatte die Vermieterin einen kleinen Partyraum eingerichtet, der als Gaststätte genutzt wurde. Hier gönnten wir uns noch ein Getränk und sahen im Fernsehen den 1. FC Kaiserslautern bei einem Heimspiel. Als dieses beendet war und 0:0 ausgegangen war, mussten wir noch auf die Rückkehr der Männer warten, die das Spiel live im Stadion erlebt hatten. Nachdem diese zurückgekehrt waren und wir noch einige Fußballgespräche geführt hatten, ging es für uns ins Bett.

Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Heimweg nach Hannover, da wir auch durch unsere Vermieterin bestätigt wurden, dass es zur Zeit der Weinfeste äußerst schwierig ist, an der Mosel eine Unterkunft zu bekommen.